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Gebrauchtkaufberatung Honda XL 600 V Transalp

Legendärer Leisetreter

Unauffällig, unkapriziös und sogar etwas bieder – die Honda Transalp ist trotz allem zur Legende gereift. Eine Reise-Enduro, auf der sich Kleine wie Große, Einsteiger wie Abgebrühte auf Anhieb wohl fühlen dürfen.

Die Honda Transalp wurde zur Reiselegende.
Multitalent: Die Transalp gilt als treuer Kumpel für Alltag, Urlaub und Wochenendtour.

Genau 21 Jahre hat die Transalp-Baureihe mittlerweile auf dem Buckel, und doch ist das Konzept einer verkleideten, bequemen Mittelklasse-Enduro, die gleichermaßen zum Reisen wie zum Offroad-Wandern taugt, so aktuell wie eh und je. Die bis zum Jahreswechsel 1999/2000 produzierte 600er ist hierzulande noch mit mehr als 19.000 Exemplaren vertreten und zu Preisen zwischen 1000 und 3000 Euro problemlos zu finden.

Die Transalp eignet sich auch für Einsteiger und reisende Paare, benötigt wenig Wartungsaufwand (Öl, -filter, Ventile alle 12.000 km) und hält sich beim Spritverbrauch bedeckt, sofern man auf der Autobahn nicht allzu sehr am Kabel zieht. Verschleißfreudig ist die schwach dimensionierte Kette, deren Zustand man ebenso prüfen sollte wie die Kettengleitschiene auf der Schwinge, die Bremsscheiben (Riefenbildung, Verzug), die Drahtspeichenräder – Speichenspannung, Rundlauf, Seiten- bzw. Höhenschlag – und die Auspuffanlage, die bei mangelnder Pflege und bei Ganzjahresbetrieb gern Oberflächenrost ansetzt.

Auch bei einer Maschine mit hoher Laufleistung kann man ruhig zugreifen

Die Honda Transalp in der Urversion von 1987.
Die erste Honda XL 600 V von 1987 wog gerade einmal 194 kg und bremste hinten noch per Trommel.

Durch die kontinuierlich betriebene Modellpflege heben sich einzelne Jahrgänge signifikant voneinander ab; hier die wichtigsten Modifikationen: 1988 neuer, nicht so leicht einklappender Seitenständer; 1989 neues Federbein, 60 mm höhere Scheibe, modifiziertes Getriebe; 1991 Scheibenbremse hinten; 1994 neue Verkleidung, 15 mm höhere Scheibe, verstellbarer Handbremshebel; 1996 digitale Transistorzündung; 1997 zweite Bremsscheibe vorn, Gepäckbrücke mit integriertem Bügelschlosshalter.

Auch bei einer Maschine mit hohem Tachostand kann man bedenkenlos zugreifen, wenn Gesamtzustand und Lebenslauf stimmen. Das vibrationsarme, flüssigkeitsgekühlte V2-Triebwerk ist außerordentlich langlebig, sollte kaum Öl verbrauchen und in warm gefahrenem Zustand bei Lastwechseln nicht durch Rauchfahnen am Auspuff (Ventilschaft-Abdichtungen) auffallen. Bei ganz frühen Exemplaren muss gegebenenfalls der Austausch spröde gewordener Gummibremsleitungen einkalkuliert werden, eventuell, abhängig von der Laufleistung, ist auch ein neues Zentralfederbein fällig.

Zum Check des äußeren Zustands zählen Verkleidung (Risse, Spaltmaße), Seitendeckel (Zustand der Schraublöcher, speziell rechte Seite, und der Befestigungsgewinde) und der Motorschutz (Steinschlag), denn der besteht nur aus dünnem Kunststoff.

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Honda XL 600 V Transalp

Zahlen, Fakten, Plus & Minus

 

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