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Gebrauchtkaufberatung Suzuki GS 500

Fleißiges Lieschen

Eine handliche, sehr flinke Einsteigermaschine, die gebraucht in großen Stückzahlen und daher meist extrem günstig angeboten wird. Durchaus eine Alternative zur Kawasaki ER-5, die denselben Nutzerkreis anspricht.

Die Suzuki GS 500 ist eine sportliche Allround-Maschine.
Als sportliche Allround-Maschine hat die Suzuki GS 500 viele Fans – kein Wunder, denn preisgünstiger kann unbeschwerter Fahrspaß kaum sein.

Wer sich für eine GS 500 interessiert, kann in aller Ruhe Ausschau halten: Die von 1989 bis 2007 gebaute Einsteigermaschine wird sowohl gedrosselt als auch mit offener Leistung von 45 PS (Jahrgänge bis 1995: 46 PS) häufig angeboten, und die über die Jahre erfolgte Modellpflege war nicht so einschneidend, dass man sich unbedingt auf bestimmte Baujahre konzentrieren müsste.

Die GS 500 – bis Jahrgang 2000 noch GS 500 E genannt – ist der ideale Begleiter für Anfänger, die ein handliches, leichtes und sehr preisgünstiges Motorrad suchen. Eines, das mit niedriger Sitzhöhe, geringem Gewicht, beherrschbarer Motorleistung und unkapriziösem Fahrwerk sofort Vertrauen einflößt. Wenn dann noch unkomplizierte, Nebenkosten sparende und dazu beinahe unverwüstliche Technik ins Spiel kommt, kann man eigentlich nichts falsch machen.

Die Suzuki GS 500 ist der ideale Begleiter für Motorrad-Einsteiger

Die Suzuki GS 500 E aus dem Jahrgang 1993.
Konzentration aufs Wesentliche: die GS 500, hier als »E« von 1993 mit schwarz lackiertem Motor.

Der immense Gesamtbestand macht’s möglich, dass immer wieder günstige Exemplare neueren Datums mit sehr geringer Laufleistung auftauchen. Sie sind den allerersten Jahrgängen vorzuziehen, da die GS bei nachlässiger Pflege schnell Rost ansetzt – Schwachpunkte sind Auspuff, Rahmenschweißnähte und -winkel, Schrauben und Tankkanten. Bei hohem Tachostand muss man damit rechnen, dass Kupplung und Bremsscheiben nahe an der Verschleißgrenze sind; auch die Lager sind zu kontrollieren, die Qualität des Lacks und das Ansprechverhalten des Motors bei Gaswechseln sowieso.

Gegebenenfalls ist eine längst überfällige Vergasersynchronisation bzw. -reinigung einzukalkulieren. Ansonsten gilt der Zweiventil-Twin als ausgesprochen robustes Triebwerk, das enorme Laufleistungen wegsteckt. Immer vorausgesetzt, dass die alle 6000 km anstehenden Wartungsarbeiten mit Öl- und Filterwechsel sowie Ventilspielkontrolle turnusmäßig erledigt wurden.

Fürs ganz kleine Budget empfiehlt sich eine Maschine ab 1992 – die GS 500 E erhielt damals Spannhülsen zum individuellen Anpassen der Gabelfedern – und in jedem Fall eine, die gleich die »richtige« Motorleistung mitbringt; Umrüsten erfolgt durch Tausch von Gasschiebern und Düsen und kostet um die 100 Euro plus Gebühren für den Eintrag in die Fahrzeugpapiere. Und: Im Idealfall hat ein Vorbesitzer bereits das Fahrwerk optimiert – mit progressiven Nachrüstfedern in der serienmäßig sehr weichen Gabel und mit einem Zubehör-Federbein anstelle des bockigen Originaldämpfers im Heck.

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Suzuki GS 500/E

Zahlen, Fakten, Plus & Minus

 

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