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Ausrüstung - Sieben Klapphelme im Geräusch- und Schlagtest

Klappt gut!

Viel hat sich getan im Segment der Klapphelme. Zeit also, die Riege der aktuellen Edelklappen einmal gegeneinander antreten zu lassen. Interessante Erkenntnisse gewannen wir bei Schlagprüfung und Geräuschmessung.

Klapphelme

Klapphelme sind ja so praktisch, egal ob zum Fotografieren, für den kurzen Plausch am Wegesrand oder einfach nur zum schnellen Durchlüften an der nächsten Ampel. Dass man dabei nicht auf Schutz, gerade am Kinnteil, oder eine gute Geräuschdämpfung verzichten muss, zeigen unsere Testkandidaten mitunter recht eindrucksvoll.

Bei der Schlagprüfung, die wir bei den Spezialisten vom TÜV Rheinland in Köln durchführen ließen, haben wir uns weitgehend an den Richtlinien der ECE-Norm 22-05 orientiert. Beim Kinnteil erfolgte der Aufprall jedoch nicht wie von der Norm vorgesehen mit einer Geschwindigkeit von 5,5 m/s (19,8 km/h), sondern wie bei allen anderen Punkten auch mit 7,5 m/s, entsprechend 27 km/h (siehe: Testprogramm). Die größten Probleme mit diesem forcierten Kinnschlag hatten der »System 6« von BMW und der »FS-MAX« von HJC. Weitgehend unbeeindruckt und im Ergebnis noch vollkommen im Rahmen der Normwerte blieben hingegen Schuberths »C3« und der Shoei »Multitec «.

Erfreuliches gibt es auch beim Thema Geräuschentwicklung zu vermelden. Insgesamt bewegen sich Klapphelme mittlerweile auf einem recht hohen Niveau und müssen auch den Vergleich mit ähnlich ausgestatteten Integralhelmen durchaus nicht scheuen. Natürlich drückt das Mehr an Klappmechanik auch zusätzlich auf die Waage. Im Durchschnitt wiegen die meisten Helme zwischen 1700 und 1800 Gramm. Einen Ausreißer nach oben erlaubt sich der Shark »Evoline«, der mit dem komplett nach hinten umlegbaren Kinnteil knapp zwei Kilogramm wiegt, aber auch eine besonders aufwendige Mechanik vorzuweisen hat. Positiv auch hier wieder der »C3« von Schuberth und Shoeis »Multitec «. Letzterer verzichtet jedoch als Einziger im Testfeld auf ein ausklappbares Sonnenvisier. Der »C3« hingegen verfügt über ein solches und wiegt trotzdem gerade einmal 50 Gramm mehr.

Ausklappbare Sonnenvisiere bringen gerade bei tief stehender Sonne und schnell wechselnden Lichtverhältnissen deutliche Vorteile. So spart man die Sonnenbrille, die man während der Fahrt ohnehin nicht absetzen kann, und muss nicht auf getönte Visiere zurückgreifen, die im Dunkeln wieder stören. Sonnenvisiere erhöhen aber das Gewicht, und an der Stirn steigt die Bauhöhe, was bei gebückter Sitzhaltung zu Einschränkungen im Sichtfeld führen kann. Zudem sollte man auf den Schnitt der Sonnenblende achten. Bei IXS etwa klappt das Sonnenvisier ruckartig aus, ist weit heruntergezogen und recht scharfkantig.

TOURENFAHRER-Ausgabe 7/2009


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