
Präsentation auf dem Salon de la Moto
Husqvarna Strada
Husqvarna setzt die Eroberung der Straße konsequent fort. Nach der Nuda 900, deren Verkaufsstart unmittelbar bevorsteht, wurde nun die Husqvarna Strada auf dem Salon de la Moto in Paris vorangestellt.
Das Rezept der Strada verfolgt den gleichen Ansatz wie das der Nuda oder des Konzeptbikes Moab: man nehme einen bewährten BMW-Motor, setze mit einigen technischen Kniffen die Leistung herauf und baue ein schnittiges Chassis mit hochwertigen Komponenten drum herum.
Im Falle der Strada griffen die Techniker auf den 650er Einzylinder zurück, der sich zunächst in der F-Baureihe bewährt hat und aktuell in der G-Baureihe Dienst tut. Dem sportlichen Image der Marke entsprechend soll die Charakteristik spritziger, die Spitzenleistung höher ausfallen. Die Abgase entweichen durch einen einzelnen fetten Krümmer, der über ein Y-Rohr in einer hochgezogenen Doppelrohrauspuffanlage mündet.
Der Single hängt in einem unten offenen Brückenrahmen aus Stahlrohr, an den das Rahmenheck angeschraubt ist. Eine USD-Gabel bietet ordentlich Federweg, das offensichtlich ebenfalls recht langhubige Zentralfederbein verfügt über eine progressive Anlenkung.
Die Bremssättel stammen von Brembo; vorne wie hinten muss je eine Wave-Scheibe reichen. Am vorgestellten Modell sind keine ABS-Geberringe vorhanden, eine optionale Ausstattung der Serienversion mit einem Antiblockiersystem nach dem Vorbild der Nuda liegt jedoch nahe.
Mit sportlichem Design, agiler Performance, einem Trockengewicht von unter 170 Kilogramm und guten Handlingeigenschaften soll die Husqvarna Strada nach dem Willen ihrer Erbauer jungen und junggebliebenen Menschen in urbanen Räumen als Alltagsmotorrad dienen. Ein Motorschutz aus Aluminium und Räder in den Größen 19 und 17 Zoll mit Tourance-Bereifung unterstreichen den Dualbike-Charakter.
Im Laufe des Jahres 2012 soll die Serienversion der Strada bei den Händlern stehen. AR
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