
Kooperation von Toyota und Yamaha
Toyota und Yamaha arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen Generation von Fahrzeugen, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren können.
Im Zuge dieser Zusammenarbeit präsentieren beide Unternehmen gemeinsam zwei Studien auf der Tokyo Motor Show 2011: das kommunikationsfähige dreirädrige Pendler-Fahrzeug EC-Miu und das Elektro-Fahrrad Pas With.
Die Zusammenarbeit verfolgt im Wesentlichen drei Ziele. In einem ersten Schritt wollen beide Partner eine flächendeckende Ladeinfrastruktur schaffen, die von Fahrzeugen beider Unternehmen genutzt werden kann. Hier wird auch das so genannte Toyota Smart Center integriert – ein Managementsystem zur umfassenden Kontrolle des Energieverbrauchs und der Vernetzung von Standorten, Fahrzeugen, Energielieferanten und Haltern.
Als zweites folgt dann die Etablierung neuer Verkehrsarten. Hier ist auch die Förderung von Vehicle-Sharing-Systemen vorgesehen. Im Rahmen der Kooperation werden zudem die Kosten für IT-Services, die der Vernetzung der Fahrzeuge dienen, gesenkt.

- Die Studie des kommunikationsfähigen dreirädrigen Pendler-Fahrzeugs »EC-Miu« entspringt der Kooperation von Toyota und Yamaha zur Entwicklung einer neuen Fahrzeuggeneration.
Fahrzeugnavigations- und Telematik-Systeme, die Zugriff auf Smartphones und drahtlose Netzwerke haben, werden künftig in bestimmten von Yamaha produzierten Fahrzeugen zur Anwendung kommen. Sie liefern Informationen zu Standort und Verfügbarkeit von Ladestationen und benachrichtigen den Fahrer beispielsweise, wenn ein Ladevorgang abgeschlossen ist.
Beide Unternehmen arbeiten darüber hinaus gemeinsam an der Ausweitung bereits bestehender Ladenetze, wie der „G-Station“, die von der Toyota Media Service Corporation für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride bereitgestellt wird. Ziel ist eine gemeinsame Nutzung der Stationen durch Zweiräder und Pkw.
Erste Tests in Hinblick auf die Alltagstauglichkeit von kommunikationsfähigen Fahrzeugen sind bereits in naher Zukunft geplant.
Seit der gemeinsamen Entwicklung des Toyota 2000 GT im Jahr 1967 arbeiten der Autohersteller und der Motorrad- sowie Bootsmotorenproduzent unter anderem im Bereich der Entwicklung und Produktion von Hochleistungsmotoren eng zusammen. (Quelle: ampnet/jri)
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