
Dakar 2012: Despres siegt vor Coma
Die Dakar 2012 ist Geschichte. Titelverteidiger Marc Coma musste sich seinem Erzrivalen Cyril Despres geschlagen geben.Damit steht es bei den Dakarsiegen 4:3 für den Franzosen.
Enttäuschung bei den hoffnungsvollen Herausforderern vom italo-bayerischen Husqvarna-Team. Letztlich kam das von Speedbrain gemanagte Husky-Team trotz beeindruckender Einzelleistungen gegen die professionelle Dominanz von KTM nicht an. Der als Podiumskandidat gehandelte amtierende Deutsche Cross-Country-Champion Paulo Goncalves konnte mit seiner Husky lediglich einen 26. Rang einfahren. Die beste Platzierung für Husqvarna fuhr der erst spät ins Team aufgerückte Spanier Joan Barreda Bort mit Gesamt-Rang 11 und einem spektakulären Tagessieg ein.
Die Dakar 2012 im Video
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Wenn auch knapp am Podium vorbei, dürfte der vierte Gesamtrang für Jordi Villadoms, den langjährigen treuen Wasserträger von Marc Coma eine große Befriedigung sein.
Die einzigen beiden Nicht-KTM-Fahrer unter den Top 10 sind Helder Rodrigues und Olivier Pain von Yamaha France.
Die Dominanz von KTM ist trotz der Hubraumbeschränkung bislang ungebrochen. Den Österreichern ist es gelungen, die Erfahrungen, die sie mit den 690er Boliden gesammelt haben, erfolgreich auf die kleine 450er zu übertragen. In Sachen Know How und Logistik macht den Österreichern ohnehin keiner etwas vor.
Doch der dritte Rang von Helder Rodrigues und die Etappenerfolge der immer wieder stark angreifenden Fahrer von Husqvarna zeigen, dass KTM nicht mehr unantastbar ist und auch andere Marken, mit großer Ernsthaftigkeit an ihrem Geländesportengagement arbeiten. Gut möglich, dass sich die Entwicklung des Endurosports, wo die Österreicher in der vergangenen Saison alle drei der abonniert geglaubten Senior-Titel abgeben mussten.
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