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RMS Alukoffer

25 Jahre RMS Alukoffer

Vor 25 Jahren baute Reinhard O. Guhr seinen ersten Alukoffer. Aus der spontanen Hilfestellung für einen reiselustigen Freund entwickelte sich die kleine aber feine Manufaktur RMS.

Alles fing damit an, dass ein Freund für eine Afrikareise sich einen Satz Alukoffer von Reinhard O. Guhr fertigen lassen wollte. Heute sind diese robusten Gepäckbehälter Standard (nicht nur) für Wüstenreisende, damals galten die metallfarbenen Boxen noch als höchst exotisch. Guhr sagte zu – und konnte nicht ahnen, dass er mit diesem Paar Koffer den Grundstein für eine 25-jährige Erfolgsgeschichte gelegt hatte.

Auch wenn Reinhard Guhr nun seit einem Vierteljahrhundert Aluboxen fertigt, es ging ihm nie darum, in die Massenproduktion einzusteigen. Vielmehr steht bei RMS, wie Guhrs kleine Firma heißt, die Maßanfertigung im Mittelpunkt. Maßanfertigung, das heißt, dass jedes Koffersystem exakt an die Formgebung des jeweiligen Fahrzeugs angepasst wird. So wird nicht nur ein Maximum an Stauraum erreicht, auch die Fahrzeugbreite bleibt im erträglichen Rahmen. Beispielsweise weist das Gepäcksystem für die BMW R 1200 GS mit 41,5 und 35 Litern Koffervolumen eine Baubreite von nur 85,5 Zentimetern auf.

RMS Alukoffer für BMW F 800 GS
RMS-Koffersystem für die BMW F 800 GS. Die Aussparung für den Endschalldämpfer hilft, die Baubreite zu reduzieren.

Für die gängigsten Modelle gibt es bei RMS Gepäcksysteme ab Lager, für jede andere Maschine findet der Tüftler eine individuelle Lösung. Koffer sind ab knapp 160 Euro pro Stück erhältlich.

Auch heute noch stammen die Alukoffer aus der Hand des Meisters. Seit 2007 jedoch hat Reinhard Guhr Unterstützung durch seine Tochter Gina, eine gelernte Feinblechnerin. Kürzlich stieg auch noch Sohn Kevin in das Familienunternehmen im unterfränkischen Kist ein. Nach seiner Lehre zum Kfz-Mechatroniker macht er nun noch eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker in der väterlichen Werkstatt. Die Weichen für die nächsten 25 Jahre Alukisten aus Kist dürften damit gestellt sein.

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