Filmen auf dem Motorrad
Tipps zum Kamera-Kauf
Bei der Auswahl sollte man auf eine umfassende Ausstattung achten, zum Beispiel auf einen Scharfstellring, Anschlüsse, Ladegeräte, Audio- und Video-Ein- und Ausgänge. Gerade Kleinigkeiten können schnell nerven, ein integrierter Objektivverschluss ist etwa besser als ein umherbaumelnder Deckel. Gut sind auch Möglichkeiten für Objektivaufsätze.
Man muss außerdem darüber nachdenken, ob man einen Sucher braucht oder mit dem Display allein zurechtkommt. Ein digitaler Zoom ist meist unnötig, denn der oft vorhandene zehnfache optische Zoom ist aus der Hand schon kaum ohne Verwackeln zu benutzen. Achten Sie lieber auf einen ordentlichen Weitwinkelbereich. Damit lassen sich gerade während der Fahrt sehr spektakuläre Ergebnisse erzielen.
Ein optischer Bildstabilisator ist oft besser als ein elektronischer, und eine höhere Auflösung beim CMOS oder CCD-Sensor bringt meist nur für Fotos Vorteile, geht aber nicht selten zu Lasten der Lichtempfindlichkeit.
Man sollte auf Angebote mit Zubehör achten, wie etwa einen zweiten Akkusatz. Und natürlich muss man die Kamera vor dem Kauf gründlich ausprobieren, ob einem die Bedienbarkeit gut gefällt. Denn je weniger man beim Filmen mit der Kamera selber beschäftigt ist, desto besser werden in der Regel die Ergebnisse.
