Test: Verbrauch & Effizienz – TOURENFAHRER 2/2022

Foto: T. Kohlmey

Test: Verbrauch & Effizienz

Kraftstoffverbrauch in Theorie und Praxis: Was haben die offiziellen Herstellerangaben mit dem echten Zweiradleben zu tun? Eine Testreihe mit den beliebten Modellen BMW R 1250 GS, Suzuki V-Strom 650 und Yamaha Tracer 7 GT bringt Licht ins Dunkel.

Die Motorradhersteller sind zur Angabe ihrer CO2-Emissionen und des Spritverbrauchs im Rahmen der EU-Typgenehmigung verpflichtet. Ermittelt werden diese Werte auf einem Prüfstand unter Idealbedingungen nach einem festgezurrten Prozedere, dem Worldwide Motorcycle Test Cycle (WMTC-­Zyklus). Darin fährt das mit einem festgelegten Normsprit befüllte Motorrad über 1800 Sekunden, also exakt eine halbe Stunde, ein definiertes Geschwindigkeitsprofil ab. Dieses umfasst drei Teilbereiche, angefangen mit einer zehnminü­tigen Kaltlaufphase, gefolgt von einem Landstraßenprofil bis maximal 100 km/h mit anschließendem Tempofenster unter kurzzeitigem Erreichen von knapp 130 km/h. Wann und wie dabei hoch- und runtergeschaltet wird, legt eine komplizierte Berechnung anhand verschiedener Faktoren wie Leerlaufdrehzahl, Nenndrehzahl, Masse und Leistung fest.

Die in den drei Teilbereichen ermittelten Werte gehen unterschiedlich in den Gesamtwert ein: Teil 1 und 3 zu je 25 Prozent, das mittlere Fenster wird mit 50 Prozent gewichtet. Die erzielten Angaben sind in sich vergleichbar, geben aber nicht unbedingt den realen Fahrbetrieb wieder. ADAC-Zweiradexperte Ruprecht Müller: »Die WMTC-Angaben sind ein verläss­licher Wert, der nach unseren Erfahrungen in etwa einen sportlichen Landstraßen­betrieb simuliert.«

Den gesamten Artikel lesen Sie im TOURENFAHRER Ausgabe 2/2022.

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