Africa Eco Race 2020

Triumph für Yamaha

Alessandro Botturi siegt beim Africa Eco Race

Yamaha-Werksfahrer Alessandro Botturi hat die 11. Austragung des Africa Eco Race für sich entschieden. Für den Italiener war es der zweite Sieg in Folge bei der rund 6500 Kilometer langen Rallye im Nordwesten Afrikas.

 

Mit dem Anspruch, Rallyesport nachhaltiger zu betreiben, wurde 2010 das Africa Eco Race ins Leben gerufen. Auf einem Kurs, der dem der Dakar-Rallyes der 1980er Jahre ähnelt, verläuft das Rennen durch Marokko, die Westsahara, Mauretanien bis in die senegalesische Hauptstadt Dakar. Die Veranstalter verwenden einen Teil der Einnahmen, um lokale Projekte zu unterstützen. Hilfe für bedürftige Kinder in Regionen, durch die die Rallye verläuft, gehört ebenso zu den Maßnahmen, wie die Förderung von Aufforstungsprojekten.

Nicola Dutto
20 Bilder
Julie Vanneken
Giovanni Gritti
Africa Eco Race 2020
Paolo Caprioni
Africa Eco Race 2020
Africa Eco Race 2020
Norbert Dubois
Konrad Dabrowski
Bram van der Wouden
Francolini Cesare
Matt Sutherland

  Impressionen vom Africa Eco Race 2020

Auch bei Streckenwahl arbeiten die Organisatoren eng mit lokalen Behörden zusammen, um sensible Zonen zu meiden und so Schäden an Vegetation und Infrastruktur so gering wie möglich zu halten. Aufträge für die Müllentsorgung werden an lokale Dienstleister vergeben, Materialien, die vor Ort nicht fachgerecht entsorgt werden können, wie etwa Altöl, werden nach Frankreich transportiert.

Das Africa Eco Race ist offen für Motorräder, Autos und Lastwagen. In der Motorradklasse waren 72 Fahrer am Start, darunter viele Dakar-Veteranen wie Jacek Czachor, Pal Anders Ullevalseter und eben Alessandro Botturi.

Der Zweikampf zwischen Botturi und Ullevalseter bestimmte das Rennen. Botturi führte ab der dritten Etappe, insgesamt fuhr er fünf Podestplätze, darunter zwei Tagessiege, ein. Nach 15 Tagen auf härtesten Pisten trennte ihn im Ziel ein hauchdünner Vorsprung von drei Minuten und 59 Sekunden von seinem Rivalen aus Norwegen.

Alessandro Botturi: »Nach meinem Sturz bei der Panafrica Rallye im September habe ich mir etwas Zeit genommen, um mich zu erholen. Als ich wieder zu fahren begann, war ich nachdenklicher und ruhiger auf dem Motorrad. Ich möchte diesen Sieg meinem Freund und ehemaligen Teamkollegen Paulo Goncalves widmen, der bei der Rally Dakar 2020 tragisch ums Leben kam«.

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Fotos © Africa Eco Race

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