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Intermot: Motorrad-Neuheiten für 2017

Mehr als 1.127 Anbieter präsentierten auf der Intermot ihre Produkte. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Messe war der Megatrend Customizing. Doch das Spannendste sind und bleiben die neuen Motorradmodelle. Wir zeigen die wichtigsten Newcomer sowie überarbeitete Dauerbrenner.

Als eine der wichtigsten Motorradmessen weltweit hat die Intermot dieses Jahr 1.127 Anbieter aus 41 Ländern nach Köln geholt. Das entspricht einem satten Plus von 17 Prozent gegenüber 2014. Neben der Vielzahl der Aussteller aus allen Bereichen rund ums Motorrad trägt auch das → Messekonzept mit aufwendig gestalteten Themenwelten, zahlreichen Live-Aktionen und vielen Mitmach-Gelegenheiten für die Besucher zur Attraktivität der Intermot bei.

K 1600 GT
K 1600 GT

K 1600 GT

Ihren Schwerpunkt legten die BMW-Entwickler bei der Überarbeitung der K 1600 GT auf den Fahrkomfort. Das semiaktive Fahrwerk Dynamic ESA bietet in der Standardeinstellung »Road« eine permanent an die jeweilige Fahrsituation angepasste Dämpfungsadaption. Im Modus »Dynamic« steht dem Fahrer eine insgesamt straffere Abstimmung zur Verfügung. Verbesserte Witterungsschutz versprechen die neu gestalteten Seitenteile und die vergrößerte Windleitflügel der Verkleidung.

Einfacheres Rangieren soll ein Rückwärtsgang ermöglichen, doch den gibt es nur gegen Aufpreis wie den Schaltassistenten oder das eCall-System.

R nineT Pure

Mit »Pure« bezeichnen die Münchner einen der beiden Neuzugänge in der R-nine-T-Familie. Konzeptionell ist die Maschine am ehesten als Roadster einzuordnen. Reduziert auf das Wesentliche, durch gezielten Einsatz von hochwertigen Werkstoffen wie Aluminium erhält die Pure eine wertige Anmutung. Motorblock, Rahmen, Schwinge und Tauchrohre sind schwarz lackiert. Die 17-Zoll-Gussräder sind mit den aus der Scrambler bekannten Bremsen ausgerüstet.

R nineT Racer

Vom Charakter her komplett anders präsentiert sich die R nineT Racer. Die rahmenfeste Halbschale mit markantem Rundscheinwerfer greift zielgenau den Look der Sixties-Racer auf. Dazu passen die Lenkerstummel und die weit zurückverlegte Fußrastenanlage  ebenso gut wie das puristische Cockpit. Der Einmannsitz mit dem Höcker runden das sportliche Erscheinungsbild ab.

C evolution

Bis zu 160 Kilometer beträgt die Reichweite des überarbeiteten Elektrorollers C Evolution. Möglich wurde die Steigerung dank der Batterie, die auch im Auto i3 zum Einsatz kommt. Zudem stehen bei der Long Range genannten Version 8 kW / 11 PS mehr Dauerleistung zur Verfügung. Sie beträgt 19 kW / 26 PS, die Spitzenleistung liegt bei 35 kW / 48 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 129 km/h abgeregelt.

Neben dem C Evolution Long Range bleibt die Führerschein-A1-konforme Europaversion mit 11 kW / 15 PS Dauer- und ebenfalls 35 kW / 48 PS Höchstleistung sowie 120 km/h Topspeed weiter im Programm.

R nineT Pure
R nineT Pure
R nineT Racer
R nineT Racer
R nineT Racer
R nineT Racer
C evolution
C evolution

  Zwei neue Varianten der R nineT: »Pure« und »Racer« (Reihe 1-3). Die reichweitengesteigerte Version des Elektrorollers C evolution.

S 1000 R

Der Vierzylinder-Roadster erhielt für das jüngste Modelljahr eine leichte Leistungssteigerung von fünf auf jetzt 165 PS. Im Gegenzug konnte das Gewicht um zwei Kilogramm gesenkt werden, hierzu trägt eine neue Rahmenstruktur mit leichterem Heck bei. Ein Endschalldämpfers aus Titan ist jetzt serienmäßig.

S 1000 XR

Das Multi Purpose Vehicle S 1000 XR bietet in der kommenden Saison noch mehr Druck. Versprochen sind ein Plus von fünf PS und damit jetzt 165 PS sowie ein leichter Drehmomentzuwachs von zwei Newtonmetern. Ein angenehmeres Fahrgefühl, vor allem aber mehr Sicht in den bislang arg vibrierenden Rückspiegeln dürfte die neue Schwingungsentkopplung des Lenkers bringen. Wer mit der S 1000 XR auf Tour gehen möchte, darf nun mehr Gepäck mitnehmen: Die Zuladung beträgt nun 216 Kilogramm.

S 1000 R
S 1000 R
S 1000 XR
S 1000 XR
Ducati SuperSport

Ducati SuperSport

Ein Motorrad mit motorsportlichen Wurzel und dennoch jeder Menge Alltagstauglichkeit möchte Ducati seinen Kunden mit der SuperSport anbieten.

Der 937 Kubik Testastretta 11° 90-Grad-L-Motor leistet 113 PS leistet und wurde auf eine füllige Drehmomententfaltung hin abgestimmt. Drei Riding Modes (Sport, Touring, Urban) erlauben eine Abstimmung der Charakteristik an die Vorlieben des Fahrers. Evenfalls zahlreiche Adaptionsmöglichkeiten bieten die Federelemente. Sitzposition, Witterungsschutz (verstellbare Scheibe) und Reichweite wurden auf mittellange Strecken hin ausgelegt. Zur SuperSport ist Ducati-typisch auch eine Premium-Variante »S« erhältlich.

Die Multistrada-Familie erhält einige technische Updates, Diavel und Monster 821 erfüllen die EURO 4-Norm, und Panigale 1299 sowie 1299S erhalten ein neues Elektronik-Paket mit DTC EVO und DWC EVO.

Tourer mit neuem Milwaukee-Eight-Motor

Bereits im Sommer hat Harley-Davidson die Modelle für die Saison 2017 präsentiert. Zentrale Innovation ist natürlich die Einführung des komplett neuen Milwaukee-Eight-Motors, der künftig alle Touringmodelle antreiben wird.

Zudem erhalten die Tourer ein neues Fahrwerk. Die Federbeine bieten im Vergleich zu den vorherigen Serienfederbeinen der Touring Modelle einen um 15 bis 30 Prozent größeren Einstellbereich für die Federvorspannung. Zugleich wird die Vorspannung nunmehr bequem von Hand an einem einzigen Drehregler eingestellt.

Die neue Vorderradgabel von Showa verfügt über ein Cartridge-System und soll mit geringem Eigengewicht und einer linearen Dämpfercharakteristik aufwarten.

Honda CBR1000RR Fireblade SP2

CBR1000RR Fireblade SP und SP2

25 Jahre nach ihrer Markteinführung soll Hondas Fireblade wieder Maßstäbe in Sachen Leistungsentfaltung und Handling setzen. 11 Prozent Leistungszuwachs treffen auf ein um 15 Kilogramm reduziertes Gewicht, um dieses Ziel zu erreichen. Traktionskontrolle, einstellbare Motorbremse und ein neues ABS mit Kurvenfunktion bilden ein leistungsfähiges Elektronikpaket. Ein semiaktives Fahrwerk von Öhlins bietet automatische Adaption der Dämpfung in Echtzeit sowie zahlreiche Settings.

Um noch mehr Leistung für die Rennstrecke aus dem Reihenvierer zu kitzeln, wartet die Variante SP2 mit überarbeitetem Zylinderkopf, geänderten Ventile, einer modifizierten Brennraumraumform sowie speziellen Kolben auf. Wem das nicht reicht, für den gibt es einen Racing-Kit. Geschmiedete Marchesini Felgen helfen, die ungefederten Massen zu reduzieren.

Honda CB1100 EX
Honda CB1100 RS

CB1100 EX und CB1100 RS

Die Modellfamilie CB1100 bekommt zweifachen Zuwachs. Während die CB1100 EX mit Speichenrädern und unter Verzicht auf jeglichen Schnickschnack ein schnörkelloses klassisches Konzept repräsentiert, bedient die CB1100 RS des Genre des Café Racers.

Ihre sportlichere Ausrichtung schlägt sich in einer veränderten Chassis-Geometrie nieder. Zudem kommen neue Federelemente zu Einsatz. In der Front arbeitet nun eine 43 mm Dual Bending Valve-Gabel von Showa, das Heck stützt sich gegen Stereostoßdämpfer mit Ausgleichsbehältern ab. Die Gussräder messen 17 Zoll, die Bremssättel sind radial montiert. Der luft- und ölgekühlte Vierzylinder-Viertakt Reihenmotor präsentiert sich einlassseitig überarbeitet, mit einer geänderten Auspuffanlage und ist mit einer Anti-Hopping-Kupplung ausgestattet.

Husqvarna hat den beiden Einzylindern 701 Enduro und 701 Supermoto nochmals mehr Leistung verpasst. Der nutzbare Drehzahlbereich wurde um 1000 Zähler nach oben erweitert. Im Datenblatt findet sich ein sattes Plus sechs PS und drei Newtonmetern. Die Spitzenleistung des Singles steigt damit auf 74 PS bei 8000 Umdrehungen, das maximale Drehmoment von 71 Newtonmetern liegt bei 6750 Touren an.

In Sachen Laufkultur sollen reduzierte oszillierende Massen für weniger Vibrationen sorgen, ein veränderter Ansaugbereich die Gasannahme bei niedrigen Drehzahlen verbessern.

Husqvarna 701 Enduro
Husqvarna 701 Supermoto

Ninja 650

Mit der komplett neuen Ninja 650 greift Kawasaki in der beliebten Mittelklasse an. Die Maschine verfügt über einen 650-Kubik-Paralelltwin. Die Charakteristik ist auf gute Laufkultur bei niedrigen Drehzahlen und kräftige Leistungsabgabe im unteren und mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. In Verbindung mit dem versprochenen leichten Handling und einem Leergewicht von 193 Kilogramm adressiert die 650er eine moderne urbane Kundschaft. Bei sportlicher Fahrweise unterbindet eine Slipper-Kupplung hässliches Hinterradstempeln. Eher touristisch orientierte Fahrer finden zumindest eine verstellbare Windschutzscheibe vor, und sogar eine Topcase kann montiert werden.

Das Chassis ist mit seinem Brückenrahmen aus Stahlrohr, einer konventionellen 41er Gabel und einem progressiv angelenkten, fast horizontal montierten Federbein solide ausgelegt.

Kawasaki Ninja 650
Kawasaki Ninja 650

Z1000SX

Eine ganze Menge Feintuning wertet den Sporttourer Z1000SX auf. Die Abstimmung des Motomanagements wurde im Hinblick auf eine weichere und besser kontrollierbare Leistungsabgabe hin optimiert.

Der Windschild fällt nun größer aus und ist in bewährter Weise werkzeuglos in drei Positionen einstellbar. Ebenfalls mehr Komfort verspricht die überarbeitete Sitzgarnitur. Fahrer- und Beifahrersitz zeichnen sich durch eine ergonomischere Formgebung sowie einen neuen Bezug aus.

In der optisch zugeschärften Frontpartie sorgen zwei LED-Hauptscheinwerfer für eine verbesserte Fahrbahnausleuchtung.

Während das Fahrwerk nur die alljährlichen kleineren Abstimmungsänderungen über sich ergehen lassen musste, profitieren die Assistenzsysteme von deutlich verbessertem Funktionsumfang. Möglich wurde dies durch die jetzt standardmäßig verbaute IMU (Inertial Measurement Unit) von Bosch, einem Trägheitssensor, der Lageparameter und Beschleunigungskräfte erfasst. Hierdurch können die Traktionskontrolle sowie das Bremsmanagementsystem KIBS (Kawasaki Intelligent anti-lock Brake System) noch sensibler auf die aktuelle Fahrsituation reagieren.

Die dezent ins Fahrzeug integrierten Kofferhalterungen sind jetzt serienmäßig, für eine optimierte Informationsdarstellung sorgt ein multifunktionales Cockpitinstrument.

Kawasaki Z1000SX
Kawasaki Z1000SX

Ninja ZX-10RR

Mit der ZX-10RR  präsentiert Kawasaki einen Supersportler auf Basis der ZX-10S, der den Anspruch hat, ambitionierten Amateuren auf nationalem Niveau out of the box als siegfähige Maschine zu dienen. Mehr Leistung verspricht ein modifizierter Zylinderkopf, die als DLC (Diamond-Like Carbon) bezeichnete Beschichtung der Laufbuchse soll der Zuverlässigkeit ebenso zugute kommen wie das verstärkte Kurbelgehäuse. Mit einem optionalen Race-Kit, der Nockenwellen mit größerer Nockenerhebung und straffere Ventilfedern umfasst, lassen sich die Drehzahlen in noch größere Höhen treiben.

Zur Gewichtsreduzierung tragen die 7-speichigen, geschmiedeten Aluminiumräder von Marchesini bei.

Kawasaki ZX-10RR
Kawasaki ZX-10RR

H2/H2R/H2 Carbon

Umfangreiche Detailverbesserungen erfuhr das 300 PS starke Kraftpaket H2. Die Aerodynamik der von einem kompressorgeladenen Reihenvierer angetriebenen Maschine wurde weiter optimiert. Die neuen seitlichen Verkleidungsflügel hat die hauseigene Luftfahrtsparte beigesteuert.

Für besseren Fahrbahnkontakt soll das jetzt serienmäßige Federbein TTX 36 von Öhlins sorgen. E Ein neuer Quickshifter erlaubt das kupplungslose Herunterschalten

Eine am tatsächlichen Fahrzustand orientierte Arbeitsweise der Assistenzsystem ermöglicht der Trägheitssensor IMU (Inertial Measurement Unit), der in Echtzeit Daten zur räumlichen Lage der Maschine liefert.

Mit der H2 Carbon ist zudem eine besonders edle Variante erhältlich.

Kawasaki Ninja H2
Kawasaki Ninja H2
KTM 1290 Superadventure
KTM 1290 Superadventure
KTM 1290 Superadventure

  Die überarbeitete KTM 1290 Superadventure nun auch mit einer geländeoptimierten Variante »R«.

KTM ordnet die Reiseenduropalette neu. Die beiden Zweizylindermotoren mit 1050 respektive 1301 Kubikzentimetern Hubraum kommen jeweils in einer offroad- und einer straßenorientierten Variant zum Einsatz. Die beiden Modellreihen heißen 1090 Adventure bzw. 1290 Superadventure, die Kürzel »R« (Gelände) und »S« (Straße) am Ende der Modellbezeichnung informieren über die jeweilige Ausrichtung.

KTM 1290 Superadventure S

Das Flaggschiff der österreichischen Reiseenduroflotte hat für die Saison 2017 deutlich an Kraftstoffkapazität eingebüßt. Statt 30 fasst der Tank nur noch 23 Liter Benzin. Unverändert bleiben die Leistungsdaten mit 160 PS und und 140 Nm Drehmoment unverändert. Die Fahrzeugfront wartet mit LED-Leuchteinheiten mit integriertem LED-Kurvenlicht auf. Die Beleuchtung ist auf einem multifunktionalen Alu-Träger montiert, der auch als Kühlkörper dient. Reichlich Informationen erhält der Fahrer über ein 6,5 Zoll großen TFT-Farbdisplay.

Witterungsschutz verspricht die hohe, verstellbare Scheibe, die Tankspoiler hingegen sollen der Hochgeschwindigkeitsstabilität zugute kommen. Unterstützung in heiklen Situationen leistet ein umfangreiches Paket an Assistenzsystemen mit ABS, MSC und MTC – allesamt schräglagenabhängig.

Die KTM 1290 Adventure S ist serienmäßig mit einem semiaktiven Fahrwerk ausgestattet. Die Dämpfungscharakteristika von Gabel und Federbein können auch während der Fahrt zwischen den Modi »Comfort«, »Street«, »Sport« und »Offroad« verändert werden. Zudem lässt sich die Federvorspannung der Hinterradfederung in vier Stufen elektronisch anpassen.

Der Federweg beträgt 200 Millimeter, die Gussräder haben Durchmesser von 19 bzw. 17 Zoll.

KTM 1290 Superadventure R

Was den Motor und die Ausstattung mit Assistenzsystemen betrifft, ist die offroadorientierte Variante »R« mit dem Standardmodell identisch. Allerdings Offroad-Modus erlaubt das ABS bei Bedarf ein Blockieren des Hinterrades und für die Regelung der Bremskraft am Vorderrad werden geländespezifische Parameter verwendet.

Die Unterschiede zeigen sich beim Fahrwerk. Die »R« rollt auf großen Speichenrädern mit 21 bzw. 18 Zoll Durchmesser daher. Das luftdichte Felgenbett erlaubt die Verwendung schlauchloser Reifen. Die Federelemente verzichten auf die semiaktive Anpassung bieten dafür mit 220 Millimetern Federweg ein Plus von 20 Millimetern.

KTM 1090 Adventure R
KTM 1090 Adventure S

KTM 1090 Adventure S

95 oder A2-taugliche 48 PS leistet der 1050 Kubik große V-Twin der 1090 Adventure. Ihrem Haupteinsatzgebiet aus asohaltierten Straßen enstprechend verfügt sie über Gussräder in 19-17-Zoll-Größe. Eine 43er-USD-Gabel ohne Einstellmöglichkeiten bietet 185 Millimeter Federweg, das in Federvorspannung und Zugstufendämpfung variable Zentralfederbein bietet 185 Millimeter.

Serienmäßig sind ABS, drei Fahrmodi und eine mehrstufige Traktionskontrolle ohne Schräglagensensor an Bord. Ein optionales »Offroad-Paket« bietet zusätzliche Modi für den Geländebetrieb. 228 Kilogramm soll die 1090 Adventure S fahrfertig wiegen.

KTM 1090 Adventure R

Ausschließlich mit 96 PS ansonsten motorisch aber identisch ist die Geländevariante 1090 Adventure R zu haben. Neben Federelementen mit 220 Millimetern Arbeitsweg und endurotypischen 21/18-Zoll-Speichenrädern, die für Schlauchlosreifen geeignet sind, ist die »R« serienmäßig mit einem Motorschutzbügel ausgestattet.

KTM RC16

KTM RC16

Mit der RC16 stellet KTM das erste eigene MotoGP-Motorrad der Öffentlichkeit vor. Der 1000 Kubikzentimeter große Vierzylinder-V-Motor wird sich nun wohl einige Jahre als Antrieb der nur 156 Kilogramm leichten Rennmaschine bewähren müssen, bevor erste Derivate in straßentauglichen Motorrädern zum Einsatz kommen.

Suzkuki DL 1000 ABS
Suzkuki DL 1000 XT

V-Strom 1000 ABS und 1000 XT

Für Adventure Biker gibt es eine gute Nachricht: Wie die kleine 650er ist auch die Ein-Liter-Strom nun in einer XT-Variante erhältlich. Diese verfügt neben Speichenrädern über geringfügig verlängerte Federelemente.

Beide Ausführungen erfuhren kleinere technische Updates, so sind der Easy Start, der Low-RPM-Assistent sowie die Traktionskontrolle serienmäßig. Die Assistenzsysteme greifen auf die Daten eines Trägheitssensors zurück.

Die neue Verkleidung verspricht einen verbesserten Windschutz und nimmt gleichzeitig die Linienführung der legendären DR Big wieder stärker auf.

Suzuki DL 650 ABS
Suzuki DL 650 XT

V-Strom 650 ABS und XT

Die erfolgreiche V-Strom 650 erfuhr eine Rundum-Modellpflege. Easy Start und Low-RPM-Assistent unterstützen den Nutzer in urbanen Gefilden. Das Aggregat verfügt nicht nur über eine leicht erhöhte Leistung sondern wartet nun auch mit einer Traktionskontrolle auf. Zudem wird ein reduzierter Verbrauch versprochen.

Die Linienführung der Verkleidung orientiert sich ganz am Look der großen Schwester V-Strom 1000.

Suzuki GSX-R 1000
Suzuki GSX-R 1000

GSX-R 1000

Der Supersportler GSX-R 1000 geht komplett überarbeitet in die neue Saison. Viel Input aus der Moto-GP-Entwicklung soll dem Vierzylinder zu einer hohen Spitzenleistung verhelfen aber gleichzeitig die Fahrbarkeit bei niedrigen Drehzahlen verbessern. Suzuki spricht vom »Broad Power System«. Zum Einsatz kommen variable Ventilsteuerzeiten,eine neue Einspritzanlage sowie eine Klappensteuerung in der Auspuffanlage. Mehrere Fahrmodi und eine entsprechende Arbeitsweise von Traktionskontrolle und ABS unterstützen den Piloten. Ein Trägheitssensor (IMU) liefert Daten zum Fahrzustand.

Das Chassis wurde auf mehr Handlichkeit getrimmt, der Motor steht nun steiler im Rahmen. Showa steuert das komplette Fahrwerk bei.

Suzuki GSX-S 750
Suzuki GSX-S 750

GSX-S 750

Mit der GSX-S 750 komplettiert kompakter Roadster das Dreiviertel-Liter-Segment bei Suzuki. Das Design wird bestimmt von einer geduckten Linienführung, lediglich eine kleine, lampenfeste Verkleidung sorgt für Windschutz, unter dem Motor sitzt ein, kleiner Spoiler. Der leistungsgesteigerte Motor bietet serienmäßig eine Traktionskontrolle.

Radial verschraubte Bremssättel stellen den Bezug zum sportlichen Schwesterelement her.

GSX-R 125
GSX-R 125

GSX-R 125

In der Achtelliter-Klasse beansprucht Suzuki mit der komplett neuen GSX-R 125 das geringste Leergewicht für sich. Auch sonst bringt die Maschine technologisch einiges mit, um sich in ihrem Segment an die Spitze zu setzen. Die Zündung funktioniert Schlüssellos und signalisiert dem Fahrer über die Answer Back Funktion die gelungene Verbindung zum Funkschlüssel. Ein Anzeigeinstrument komplett in LCD-Technik und LED-Scheinwerfer sind ebenso state of the art wie die Bremsen im Petal Design

Yamaha SCR950
Yamaha SCR950
Yamaha SCR950

SCR950

Die Sports-Heritage-Reihe erfährt Zuwachs in Form der SCR950. Der 950er Zweizylinder-V-Motor verleiht dem Scrambler ein sattes Drehmoment von 79,5 Nm bereits bei 3000/min. Das Zusammenspiel von Sitzbank und Lenker soll eine aufrechte, fahraktive Haltung des Piloten erlauben. Scramblertypisch ist die 2-in-1-Auspuffanlage weit hochgezogen. Eine konventionelle 41er Telegabel sowie Stereofederbeine sollen mit 135 respektive 110 Millimetern Federweg in Verbindung mit 19 bzw. 17 Zoll großen Speicherädern auch schlechter befestigte Wege bewältigen helfen.

Yamaha MT-09
Yamaha MT-09
Yamaha MT-09

MT-09

Stilistisch nochmals zugeschärft präsentiert sich das Dreizylinder-Musclebike MT-09. Hierzu tragen die neu gezeichneten Plastics ebenso bei wie der LED-Doppelscheinwerfer. Das Heck fällt flacher aus, die Sitzbank wurde etwas höher gelegt. Technische Updates fanden in Form des Schaltassistenten »Quick-Shift System (QSS)« und der Anti-Hopping-Kupplung statt. Zudem verfügt die USD-Gabel nun über eine nach Gabelrohren getrennte Druckstufen- und Zugstufendämpfung.

Yamaha MT-10 SP
Yamaha MT-10 SP
Yamaha MT-10 SP

MT-10 SP

Geringfügig überarbeitet wurde die MT-10 mit dem Crossplane-Vierling. Auch bei diesem Modell hilft der Schaltassistent bei schnellen Gangwechseln. Ein überarbeitetes Motor-Mapping soll für ein besseres Ansprechverhalten sorgen, die Motorsteuerung verfügt nun über TCS und D-Mode. Die Anti-Hopping-Kupplung ist serienmäßig.

Triumph Street Cup
Triumph Street Cup
Triumph Street Cup

Bonneville T 100 / Street Cup

Das boomende Classic-Segment bedient Triumph mit den Modellen Street Cup und Bonneville T 100 / T 100 Black. Angetrieben werden die Maschinen von dem 2016 eingeführten »High Torque«-Zweizylindermotor. Der Twin leistet 55 PS bei 5.900 U/min und verwöhnt schaltfaule Fahrer mit einem Drehmoment von 80 Newtonmetern bei 3.230 U/min. Dem klassischen Konzept entsprechend kommen eine konventionelle Gebel und Stereofederbeine zum Einsatz. Während die Bonneville-T100-Modelle den Klassiker schlechthin repräsentieren, gibt sich die Street Cup betont sportlich.

Triumph T100 Black
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