Customizing BMW R nineT

Customizing BMW R nineT

Im Rahmen der BMW Motorrad Days in Japan zeigten vier Customizer ihre Interpretationen der R nineT. Man muss kein Tuning-Freak sein, dass einem bei den Umbauten der vier japanischen Edelschrauber der Mund offen steht.

Eines der Highlights bei der 14. Auflage der japanischen BMW Motorrad Days im Mountain Sportspark Hakuba47 war die Präsenatroon der vier radikalen Umbauten der R nineT. Von BMW als Basis für Customizing konzipiert, regte der Roadster vier japanische Wrench Artists zu Höchstleistungen an.

Nicht nur die Kreatitivität und Liebe zum Detail, die in jedem einzelnen Umbau steckt, nötigt dem Betrachter tiefen Respekt ab. Auch was für grundlegend verschiedene Motorräder die Customizer auf ein und derselben Basis erschaffen haben, verblüfft.

Weniger als 200 Tage Zeit hatten Go Takamine (Brat Style), Kaichiroh Kurosu (Cherry’s Company), Shiro Nakajima (46 Works) und Hideya Togashi (Hide Motorcycle), um die R nineT in eine individuelle Kreation zu verwandeln.


Kaichiroh Kurosu

Eine Mixtur aus dem Styling historischer und aktueller BMW Motorräder verkörpert der »Highway Fighter« von Kaichiroh Kurosu. Vergleiche mit dem BMW Prototypen R7 aus dem Jahre 1934 sind dabei durchaus legitim, auch wenn es sich bei Kurosus Schöpfung im Wesentlichen um eine Maschine mit aktuellem Styling handelt. Kaichiroh Kurosu: »Für mich lautete das Thema Zukunft. Ich habe mir vorgestellt, wie BMW Motorräder in zehn Jahren aussehen könnten und denke, dass dies selbst dann noch eine coole Maschine wäre, wenn man das traditionelle Boxertriebwerk durch einen Elektromotor ersetzen würde.«

  »Highway Fighter« von Kaichiroh Kurosu


Shiro Nakajima

Shiro Nakajimas »Clubman Racer« repräsentiert hingegen das Resultat der Leidenschaft eines Mannes für perfekte Fahrmaschinen, sei es auf der Straße oder auf dem Rennkurs. Seine Interpretation der R nineT folgt hinsichtlich Leichtbau und Funktionalität klar seinen bisherigen Projekten, die überwiegend für den Rennstreckenbetrieb entstanden. Shiro Nakajima: »Ich wollte etwas Sportlicheres als einen Café Racer bauen. Ein Motorrad, das du nicht nur im urbanen Umfeld oder in den Bergen, sondern auch auf der Rennstrecke richtig genießen kannst. Deshalb habe ich sie vor allen Dingen leicht gebaut.«

  »Clubman Racer« von Shiro Nakajima


Go Takamine

Go Takamines Interpretation der R nineT im Stile eines sogenannten »Tracker Bikes« besticht durch den filigranen, leichtfüßig wirkenden Charakter, gekrönt von einer makellosen Farbgebung und Lackierung sowie zahlreichen Chromteilen. Go Takamine: »Ich habe bei diesem Straßenmotorrad versucht, die Vergangenheit mit der nahen Zukunft zu mixen, befindet sich unter der nostalgisch anmutenden Außenhaut doch ein neues, aktuelles Motorrad.«

 »Tracker Bike« von Go Takamine


Hideya Togashi

Hideya Togashis »Boxer« zeigt sich hingegen als zeitlose Variation in klassischem Sportdesign. So weckt die Verkleidung Reminiszenzen an Renn-Replikas der 1970er-Jahre. Hideya Togashi: »Der schlanke Aluminiumtank ist das Hauptmerkmal. Er schmiegt sich gewissermaßen um den Fahrer herum, und die Verkleidung ist an ein Rennmotorrad aus den Siebzigern angelehnt.«

 »Boxer« von Hideya Togashi

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