Vorschau Dakar 2019 in Peru

Dakar 2019 in Peru

Nachdem die bisherigen Co-Austragungsländer Argentinien und Bolivien dem Spektakel eine Absage erteilten, findet die Dakar 2019 ausschließlich in Peru statt. Der Startschuss fällt am 6. Januar in Lima.

Zum ersten Mal in ihrer über vierzigjährigen Geschichte wird die Rally Dakar 2019 nur in einem einzigen Land ausgetragen, in Peru. Argentinien, Bolivien und Chile, die in den vergangenen Jahren ebenfalls Gastgeber der weltgrößten Rallye gewesen waren, hatten sich wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zurückgezogen.

Und auch die notwendige finanzielle Unterstützung seitens Perus stand lange auf der Kippe. Die Summe aus direkten Zahlungen an den Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) sowie die indirekten Kosten für beschädigte Infrastruktur und das Sicherheitsaufgebot stünden in einem Missverhältnis zu den zu erwartenden Einnahmen, stellten die peruanischen Behörden fest. Schließlich erklärte die Regierung die Rally Dakar zum »Ereignis von nationalem Interesse« und gab die Mittel frei.

Angesichts dieser Entwicklung und einem finanziellen Aufwand für die Rallye-Teilnahme, der von Privatiers kaum noch zu stemmen ist, stellt sich die Frage, ob ein Großereignis, bei dem einzig der Veranstalter profitiert, noch zeitgemäß ist.

Der Start zur 41. Dakar ist am 6. Januar in der peruanischen Hauptstadt Lima, für den 17. Januar ist der Zieleinlauf ebendort geplant.

Die Streckenführung ist mit 5000 Kilometern kürzer als in den Vorjahren, beinhaltet jedoch 3000 Kilometer gewertete Speziale. Insgesamt präsentiert sich das Layout der Dakar vom Grundaufbau her deutlich kompakter. Statt langer Verbindungsetappen konzentriert sich Geschehen auf einige Brennpunkte. So werden rund um die Küstenmetropole Pisco fünf Etappen absolviert (inklusive Liaison von/nach Lima), in San Juan de Marcona gastiert der Tross für drei Etappen. Zwei Etappen, einschließlich der Marathonetappe, führen über Arequipa bis hinunter an die chilenische Grenze bei Tacna.

Neu ist bei der Dakar 2019 die Klasse »Original by Motul«, in der die Fahrer komplett ohne Assistenz auskommen müssen. 35 Motorrad- und Quadfahrer wollen sich dieser Herausforderung stellen. Insgesamt haben sich 138 Motorradfahrer eingeschrieben.

Weitere Informationen

Foto © Husqvarna Motorcycles

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