Ducati Front- und Heckradar

Ducati will Front- und Heckradar einführen

Im Rahmen eines »Safety Road Map 2025« genannten Programms will Ducati sukzessive neue Generationen von Assistenzsystemen einführen. Einen großen Stellenwert hat dabei eine verfeinerte Sensorik, wozu auch Front- und Heckradar zählen.

Unter dem Titel »Safety Road Map 2025« hat der italienische Motorradhersteller Ducati eine vielschichtige Sicherheitsstrategie bis zum Jahr 2025 formuliert. Zentraler Baustein ist die Einführung neuartiger Assistenzsysteme. Diese weiterentwickelten Assistenzsysteme sollen die Fahrersicherheit mittels einer Vielzahl von Sensoren erhöhen, unter anderem auch durch Radar. Radarsensoren erfassen die Umgebung des Motorrads und können mithelfen, Kollisionen mit Hindernissen oder anderen Fahrzeugen zu verhindern, indem sie den Fahrer rechtzeitig warnen.

Bereits vor zwei Jahren begann Ducati mit ersten Studien zur Radarsensorik. Gemeinsam mit mehreren Instituten der Mailänder Universität wurde ein rückwärts gerichteter Radarsensor entwickelt, der in der Lage sein soll, Fahrzeuge zu erkennen, die sich im toten Winkel des Fahrers befinden oder sich mit hoher Geschwindigkeit nähern.

Als nächster Schritt wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit einem Technologiepartner ein Frontradar entwickelt. Dieses liefert die erforderlichen Daten, um einen adaptiven Tempomaten zu steuern, der den Abstand zu einem vorrausfahrenden Fahrzeug überwacht und konstant hält. Zudem soll der Fahrer frühzeitig vor ablenkungsbedingten Auffahrunfällen gewarnt werden.

Während mit einer Serienreife der neuen Assistenzsysteme bis 2020 gerechnet wird, befindet sich die erste Phase der »Safety Road Map 2025« bereits in der Umsetzung. Hierzu zählt die Ausstattung der gesamten Modellpalette mit schräglagenfähigen Antiblockiersystemen.

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