BMW F 800 R Modell 2015

Eicma 2014 – BMW

In direkter Konkurrenz zur Ducati Multistrada 1200 hat BMW die neue S 1000 XR positioniert. Angetrieben vom 1000er Reihenvierer mit 160 PS wildert die Münchnerin im Adventure-Sport-Segment. Im mittleren Segment präsentiert BMW ein Upgrade der F 800 R.

  BMW S 1000 XR und F 800 R.
Ausgerüstet mit dem Vierzylinder des Straßensportlers S 1000 R tritt die neue S 1000 XR im Adventure-Sport-Segment an. 160 PS bei 11.000/min und 112 Nm Drehmoment bei 9250 Touren sind eine klare Ansage an die etablierte Konkurrenz.Der Lenkkopfwinkel ist flacher, der Nachlauf größer und auch die Zweiarmschwinge fällt länger aus, um der XR einen sicheren Geradeauslauf zu ermöglichen. Um eine Zuladung von 206 Kilogramm, die für den Transport von Sozius und Gepäck ausreichen dürfte, zu bieten, gerät das Rahmenheck der S 1000 XR robuster aus als bei ihrer Straßenschwester. Zudem verläuft die Abgasanlage tiefer, so dass Raum für die Montage von Koffern gewonnen wurde.Ein klein wenig Offroad-Touch muss ein Crossover-Bike bieten. Dementsprechend fallen die Federwege der XR recht üppig aus. Im Heck bietet ein über Hebel angelenktes Zentralfederbein mit variabler Federbasis und Zugstufendämpfung 140 Millimeter Arbeitsweg, an der 46er-USD-Gabel sind es 150 Millimeter.Die Bremsanlage ist bis auf die etwas größere Scheibe am Hinterrad identisch mit dem Modell R. Das Gewicht wird mit 228 Kilogramm angegeben.Für die S 1000 XR ist das serienmäßige sowie das optionale Elektronik-Paket für Fahrmodi und Traktionskontrolle des Straßensportlers ebenso erhältlich wie das semiaktive Fahrwerk »Dynamic-ESA« inklusive elektrohydraulischer Federvorspannung. Ein optischer Facelift sowie ein Technikpaket zeichnen die F 800 R des Jahrgangs 2015 aus. Etwas kräftiger gibt sich der Reihentwin mit einem Leistungszuwachs von drei PS auf jetzt 90 Pferdestärken. Das Drehmoment von 86 Newtonmetern blieb unverändert, wanderte auf der Kurve aber etwas nach links. Im Bereich des Fahrwerks ist eine neue USD-Gabel das wichtigste Update. Leicht modifiziert gibt sich die Sitzposition mit reduzierter Höhe und tiefer sowie weiter vorne montierten Fahrerfußrasten.Der asymmetrische Scheinwerfer wich einer zentralen Einheit, die Fahrzeugflanken werden nun von einer dezenten Verkleidung eingerahmt.

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