Elektrosuperbike Saroléa Manx 7

Elektrosuperbike Saroléa Manx 7

Der traditionsreiche belgische Motorradbauer Saroléa hat sich als Hersteller sportlicher Elektro-Bikes neu erfunden. Das Modell Manx 7 soll den Weg bereiten für zukünftige Kleinserien straßenzugelassener elektrisch angetriebener Hochleistungsmotorräder.

Im Jahr 1850 als Waffenfabrik gegründet, stellte Saroléa bereits in der Frühzeit des motorisierten Zweirads gegen Ende des 19. Jahrhunderts Motorräder her. Die große Zeit des Motorradbaus brach bei dem in Herstal ansässigen Unternehmen im Jahr 1903 an. Bis 1960 liefen Maschinen am Standort im östlichen Belgien vom Band. Darunter legendäre Eisen wie die Continental Super oder die Colonial.

Im Zuge der großen Motorradkrise, die im Laufe der 1950er Jahre ihren Anfang nahm, ereilte Saroléa das Schicksal vieler einst glänzender Marken: 1960 schlossen sich die Werkstore.

In der markenbesessenen Jetztzeit ließen Investoren den klangvollen Namen wieder aufleben und gründeten 2014 eine Manufaktur für Elektromotorräder unter dem Label Saroléa.

Mit der Manx 7 stellt Saroléa ein Elektro-Superbike mit Straßenzulassung vor. Die weitgehend aus einem Kohlefaserlaminat gefertigte Maschine ist von der SP7 abgeleitet, die in den Jahren 2014 und 2015 erfolgreich an der TT Zero, der E-Bike-Variante des Manx GP, teilnahm.

Das Unternehmen plant, in Zukunft weitere Hochleistungsmotorräder in limitierten Auflagen zu entwickeln – allesamt vollständig akkubetrieben und für die Straße zugelassen.

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