Fahrbericht: Bridgestone S22

Mit dem Hypersport S22 präsentierte Bridgestone kürzlich seine neuste Sportreifen-Generation auf der Rennstrecke im spanischen Jerez. Der Pneu aus Japan zeichnet sich durch ein extrem leichtes Handling und satten Grip aus.

Am Fahrtag stand das typische Einsatzspektrum an Motorrädern für die versammelte Presse bereit: Naked-Bikes, Touren- und Supersportler. Alle besohlt mit dem neuen S22. Trotz warmer Temperaturen schlug sich der neue Reifen auf allen Motorrad-Typen formidabel. Das Vorderrad mit einer Zwei-Komponenten-Mischung lieferte satten Grip und eine deutlich erhöhte Rückmeldung verglichen mit dem Vorgänger. Die Drei-Komponenten-Mischung des Hinterrads ist an den Flanken verstärkt und soll somit in der Haupt-Abriebszone mehr Standfestigkeit bieten. Der S22 zeichnete sich durch kinderleichtes Einlenken, eine hohe Stabilität und satten Grip bis in tiefste Schräglagen aus. Einzig die 1000er-Superbikes konnten ihn im Verlauf eines Turns leicht mürbemachen und tendierten ab Turn-Mitte zu leichten Slides im Kurvenausgang, die locker von den aktuellen Traktionskontrollen beherrscht werden konnten. Dieses Verhalten des Reifens verwundert allerdings nicht weiter, denn in Jerez wurde ein Straßenreifen im Rennbetrieb, also unter härtesten Bedingungen, getestet. Aufgrund des guten Wetters müssen wir Aussagen zu den Nass-Eigenschaften des Pneus zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen. Der Reifen ist für vorne in den Größen 110/70 ZR17 und 120/70 ZR17 sowie für hinten ab 140/70 ZR17 bis 200/55 ZR17 ab sofort erhältlich. Ein ausführlicher Fahrbericht folgt im »Motorradfahrer« 6/19.

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