Fitnesstraining für Motorradfahrer

Einfache Übungen reichen

Fit in die Motorradsaison

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) empfiehlt, sich vor dem Start in die Motorradsaison auch körperlich vorzubereiten. Gefragt ist kein intensives Training, einfache Übungseinheiten im Alltag reichen völlig aus.

Motorradfahren ist ein komplexer sensomotorischer Prozess. Alle Sinne sowie unzählige Muskelgruppen sind dabei gefordert. Beim Beschleunigen und Bremsen wirken hohe Kräfte auf den Fahrzeugführer, sie fordern die Muskulatur in Armen, Schultern und Oberkörper, zudem beanspruchen Fliehkräfte die Muskeln im Nacken. Für sicheres Biken sind außerdem Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer sowie Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit gefragt.

Neben fahrerischer Routine ist für sicheres Motorradfahren daher ein Mindestmaß an körperlicher Fitness elementare Voraussetzung. Genauso wie die Fahrpraxis will auch die Konstitution stets trainiert sein. Und gerade nach der Winterpause dürfte es in diesem Punkt bei dem einen oder anderen Defizite geben.

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) empfiehlt daher ein Fitness-Programm zum Saisonstart. Gemeint ist damit nicht exzessives Pumpen in der Muckibude, sondern sogenanntes Bodyweight-Training. Hierunter versteht man ein Programm, das ohne Geräte auskommt und nur das eigene Körpergewicht nutzt. Die Übungen sind einfach und allgemein bekannt.

Bodyweight-Training für Motorradfahrer (Auswahl)
Liegestütz, Kniebeugen, Sit-ups, Trizeps-Dips, Käfer (Criss-Cross), Klimmzüge, Seitstütz, Bauchpressen (Crunches)

Neben der allgemeinen Fitness können die Übungen auch zu einer Verbesserung der Fahrerhaltung beitragen. Schlappe Rumpfmuskulatur führt nämlich zu Fehlhaltungen, die schnellere Ermüdung bewirkt und damit die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt.

Auch wenn die Saison schon begonnen hat – es ist nie zu spät, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Goslar Institut

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