Harley-Davidson LiveWire schon gefahren

TOURENFAHRER-Chefredakteur Herbert Schwarz konnte in den USA erstmals die neue Harley-Davidson LiveWire fahren. Hier sind seine ersten Eindrücke. Mehr gibt es im TOURENFAHRER 9/19, der am 9. August erscheint.

Wenn man auf der neuen Harley-Davidson sitzt, weiß man erst einmal nicht genau, was man machen soll. Man hört nichts, man sieht nichts und man fühlt nichts. Zum Glück gibt es einen Starterknopf und wenn man dann zwei grüne Balken im Display erkennt, kann man einfach losfahren. Das fühlt sich erst unspektakulär an, aber je mehr man am Gasgriff (darf man das überhaupt noch zum Beschleunigungsdrehgriff sagen?), um so beeindruckender zieht die Maschine los. Die Maschine hat eine unglaubliche Kraftentfaltung mit einem Drehmoment von über 100 Newton Metern vom ersten Moment an. Beim Beschleunigen spürt man diese unglaubliche Kraft, und dieses Erlebnis wird noch durch die Geräuschlosigkeit unterstützt. Die Harley-Davidson ist der Beweis, dass Kraft in einem Motorrad nicht laut sein muss. Die LiveWire scheint ein guter Ansatz in die Zukunft zu sein, aber ich glaube, dass es noch sehr schwierig ist mit diesem Motorrad zu reisen. Als Einzelperson findet man sicherlich immer eine Ladestation, aber wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, wird es sehr schwierig alle Motorräder gleichzeitig aufzuladen.

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