Hartmut Semsch verstorben

Trauer um Ortema-Chef

Hartmut Semsch verstorben

Im Alter von nur 59 Jahren verstarb am 7. Januar Hartmut Semsch, Chef des Orthopädietechnik-Herstellers Ortema und leidenschaftlicher Motorradfahrer.

Noch Ende September war zu er Gast in der TOURENFAHRER-Redaktion, Mitte Oktober feierte er den 25. Geburtstag seiner Firma, und auf einmal ist er nicht mehr unter uns. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Hartmut Semsch am 7. Januar.

Hartl, so sein Spitzname, war nicht nur ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Orthopädietechnik, sondern vor allem ein ganz feiner Mensch, humorvoll, hilfsbereit, empathisch und liebenswürdig, ein Philanthrop der alten Schule.

Er verhalf unzähligen Sportlern, ob Amateur oder Profi, nach Verletzungen dabei, wieder Fuß zu fassen. Legionen von Motorradrennfahrern auf der Straße und im Gelände, Eishockey- und Fußballspieler, Mountainbiker, Biathleten oder Skirennfahrer fanden bei ihm Hilfe, aber auch ganz normale Menschen.

In einem Gespräch mit dem TOURENFAHRER (Ausgabe 11/2019) sagte der Orthopädiemechaniker-Meister, die Arbeit mit Patienten sei ihm Beruf und Berufung zugleich, er wolle nichts anderes machen. Außer vielleicht mehr Zeit mit seinen zweirädrigen Italo-Schätzchen, von denen er 45 besaß, zu verbringen. Die Zeit hat er nun leider nicht mehr. Die Motorradbranche verliert einen Pfundskerl.

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