Honda NM4 Vultus

Honda NM4 Vultus

Mit der NM4 Vultus hat Honda ein futuristisch anmutendes Vehikel gebaut. Die auf der bewährten NC-Plattform basierende Maschine liegt konzeptionell zwischen Maxiscooter und Motorrad und soll moderne, urbane Menschen begeistern.

Honda gibt es offen zu: die optischen Ähnlichkeiten zwischen der neuen NM4 Vultus und Stealth-Flugzeugen, also Maschinen, die für das gegnerische Radar unsichtbar sind, sind nicht zufällig.

Neben dem außergewöhnlichen Äußeren lässt sich das Bike auch konzeptionell schwer in eine Schublade pressen. Handelt es sich nun um einen großen Roller oder doch um ein Motorrad? Wahrscheinlich um beides. Das junge Entwickler-Team, alle am Projekt beteiligten Ingenieure waren zwischen 20 und 30 Jahre alt, sollten geleitet vom aktuellen Zeitgeist herkömmliche Denkmuster über Bord werfen und ein völlig neues Fahrzeug für neue Zielgruppen entwerfen. So die Idee von Honda.

In der Tat weist das Fahrzeug einige interessante Details auf. Die breite, vollverkleidete Front mit LED-Scheinwerfer verspricht dem Fahrer guten Witterungsschutz, während seine Füße bequem auf Trittbrettern ruhen. Die mit 650 Millimetern recht niedrige Sitzhöhe soll der sicheren Fahrzeugbeherrschung beim Stadtbetrieb entgegenkommen. Der urbane Mensch wird sich auch über das abschließbare Staufach mit Steckdose für das Handyladegerät freuen. Ein weiteres Abteil bietet zusätzliche drei Liter Volumen. Wer mehr Gepäck transportieren möchte, kann passend zum Fahrzeug gestylte Koffer ordern.

 Honda NM4 Vultus: Crossover mit Avantgarde-Optik und handfester Funktionalität.Während die Möglichkeit, den Beifahrersitz im Handumdrehen in eine hohe Rückenlehne zu verwandeln, als handfestes Funktionsmerkmal durchgeht, ist die in Abhängigkeit vom gewählten Farbmodus wechselnde Farbe der Cockpitbeleuchtung eher Spielerei.Unter der futuristischen Oberfläche verbirgt sich gestandene Technik, die NM4 Vultus baut nämlich auf der bewährten und erfolgreichen Plattform der NC-Modelle auf. Entsprechend ist die Vultus serienmäßig mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT ausgestattet, das die Kraft des 750-Kubik-Twins elektronisch gesteuert übersetzt, bevor sie über eine Kette an das mit einem 200er Niederquerschnittsreifen besohlte 17-Zoll-Hinterrad übertragen wird. Das Vorderrad mit dem ungewöhnlichen Durchmesser von 18 Zoll wird von einer konventionellen 43er Telegabel geführt.Aller futuristischen Rhetorik zum Trotz scheint Honda mit der NM4 Vultus ein alltagstaugliches Zweirad mit pfiffigen Detaillösungen und außergewöhnlicher Optik für den schwerpunktmäßigen Stadtbetrieb auf die Räder gestellt zu haben. Ob die Vultus tatsächlich für das gegnerische Radar unsichtbar ist, kann der Fahrer spätestens bei der nächsten Geschwindigkeitskontrolle herausfinden. Weitere Informationen

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