TOURENFAHRER Ausgabe 0918

Italien / Österreich: Dolomiten

Ist es das bis zur letzten Geranie perfekt inszenierte Südtirol oder liegt das wahre Biker-Eldorado in den eher ungezähmt daherkommenden italienischsprachigen Teilen der Dolomiten? Oder gar in Österreich?

Uwe Krauß (Text & Fotos) will es wissen und begibt sich auf eine Runde durch die Kalksteinberge.

Dieser Einstieg in die Welt der Dolomiten könnte fast als Geheimtipp durchgehen. Ursprünglich wollte ich nur das stark befahrene Pustertal meiden, weshalb ich mich jetzt durch die Innenstadt von Brixen fummeln muss. Geschenkt. Das Lüsner Tal ist der absolute Gegenpol zum Pustertal. Das schon von Beginn an schmale Sträßchen mutiert allmählich zum besseren Forstweg. Daneben ein hübsches Flüsschen – Einsamkeit und Motorradwandern pur. Fahrdynamisch passiert (noch) nichts Spannendes, optisch schon. Nachdem sich der Weg langsam nach oben gearbeitet hat, geht es aus dem Wald heraus und plötzlich drängt sich der Peitlerkofel ins Bild. 2874 Meter Fels – der erste Dolomitengipfel, im Gewand des Abendlichts besonders gut inszeniert. Sofort weiß man, weshalb diese Berge so berühmt sind: Es sind einfach die schönsten der Welt. Zumindest die schönsten, bei denen es möglich ist, mit einem Motorrad mittendurch zu fahren. Punkt. Diese – zugegeben sehr subjektive – Aussage will ich mir in den nächsten Tagen bestätigen lassen, an bekannten Flecken und unbekannteren.

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