MV Agusta 350 Bicilindrica Scrambler Elettronica | Retro Classics Cologne

MV-Scrambler auf der Retro Classics Cologne

Mit der Messe »Retro Classics Cologne« unterstrich Köln seinen Stellenwert als Autostadt mit Tradition. Doch auch Liebhaber zweirädriger Klassiker wurden auf der hochkarätig besetzten Schau fündig: So etwa am Stand des MV Agusta Clubs.

Händler klassischer Automobile präsentierten sich auf der Retro Classics Cologne ebenso wie Restauratoren, Ersatzteilspezialisten und zahlreiche Clubs. Nicht nur Parts für die Restauration eigener Schätzchen konnten vor Ort erworben werden – auf Live-Auktionen wechselten komplette Fahrzeuge ihre Besitzer.

Eingerahmt wurde die Klassik-Schau, die vom 24.-26. November ihr Debut in vier Hallen der Köln Messe gab, von zahlreichen Sonderprogrammen, musikalischen Darbietungen und Motorsport.

Dem mittlerweile in mehreren deutschen Städten realisierten Konzept der »Retro Messen« entsprechend lag der Schwerpunkt der Ausstellung auch in Köln ganz klar auf den Automobilen. Doch auch Zweiradfans konnten einige Perlen finden. So am Stand des in der Domstadt beheimateten MV Agusta Club Deutschland e.V., der eine erlesene Sammlung historischer Maschinen aus Varese zeigte.

  Markentypisch boten auch die MV-Scrambler Spitzentechnik ihrer Zeit.

MV Agusta 350 Bicilindrica Scrambler

Besondere Aufmerksamkeit fanden naturgemäß die wenig bekannten jedoch ganz dem aktuellen Zeitgeist entsprechenden Scrambler-Modelle. Die MV Agusta 350 Bicilindrica Scrambler wurde Anfang der 1970er Jahre als italienische Antwort auf die von den Vereinigten Staaten ausgehende Nachfrage nach Geländemaschinen gefertigt. Mit einem nach heutigen Maßstäben unvorstellbar niedrigen Gewicht von nur 132 Kilogramm besaß die Zweizylindermaschine eine Spitzenleistung von 29 PS. Über 160 Stundenkilometer soll die 350er damit erreicht haben. Doch ein Scrambler will natürlich nicht auf der Autobahn sondern auf losem Untergrund bewegt werden. Und auch hierfür war die 350 Bicilindrica Scrambler bestens gerüstet. Neben einem hochgelegten Endschalldämpfer mit Hitzeschutzblech und einem hohen, breiten Lenker verfügte sie über ein Fahrwerk mit hydraulisch gedämpfter Telegabel und Stereo Shocks, das ausreichend Federweg bot. Optisch unterstrichen wurde der große Arbeitsweg der Federelemente durch einen hoch montierten Vorderradkotflügel.So stolz war man bei MV auf die ab 1972 verbaute elektronische Spulenzündung, dass dieses Merkmal Teil der Modellbezeichnung (»Elettronica«) wurde und auch als Zusatz auf den Seitendeckeln prangte. Weitere Informationen

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