Preview 13. Internationale Classic Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt Isny 2017

Preview Isny Enduro Classic

Für Freunde des traditionellen Endurosports gibt es vom 1. bis 3. September ein besonderes Schmankerl. Der MSC Isny richtet wieder die Internationale Classic Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt aus – rund 300 Fahrer gehen mit ihren sehenswerten Klassikern an den Start.

Nicht zu Unrecht genießt das Allgäu den Ruf als eine der Top-Ferienregionen Deutschlands. Bergwanderer genießen die Bergwelt und das hügelige Vorland ebenso wie Mountainbiker oder Wintersportler. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die Landschaft im Vorland der Alpen auch ein Kraftzentrum des Geländesports ist.

Isny, im württembergische Teil des Allgäu gelegen, kann auf eine Endurotradition zurückblicken, die allenfalls mit der von Zschopau zu vergleichen ist. Zwischen 1952 und 1971 wurden insgesamt dreizehn schwere Dreitagefahrten ausgetragen, 1972 und 1974 gastierte die Enduro-Europameisterschaft in Isny.

Dann brach die Tradition unvermittelt ab. Erst im Jahr 1993 besann man sich im örtlichen Motorsportclub auf das reiche Erbe. Mit zunächst nur einer Handvoll Teilnehmern ging die erste Zuverlässigkeitsfahrt neuer Zeitrechnung über die Bühne.

Das Konzept, ausschließlich klassische und historische Motorräder zuzulassen, traf ganz offenbar einen Nerv. Das Interesse der Szene war geweckt. Seither richtet der MSC Isny die Internationale Classic Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt im Zweijahresrhythmus aus – heuer zum 13. Mal.

Auch die jüngste Austragung war schnell ausgebucht. Aus ganz Deutschland haben sich Enduristen mit ihren Klassikern angemeldet, aber auch aus dem Ausland sind stets zahlreiche Teilnehmer vertreten. Eine besonders starke Fraktion bilden dabei die endurobegeisterten Italiener.

Während sich in erster Linie Hobbyfahrer den Geländeprüfungen stellen, hat sich das Event in Isny auch zu einem Treffpunkt internationaler Geländesport-Prominenz vergangener Dekaden entwickelt.

Die Zuschauer können in Isny traditionellen Endursport hautnah erleben. Nicht nur im Fahrerlager, das mit seinem Line Up teils seltener Maschinen locker die meisten Oldtimermuseen in den Schatten stellt. Auch an der Strecke kommt das Publikum bis unmittelbar an den Racetrack heran. Und darf auch gerne mitanpacken, sollte ein Sportler Hilfe in einer der knackigen Auffahrten benötigen…

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Foto © Bernd Loistl

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