Red Bull Romaniacs 2017 : KTM und Touratech starten mit Zweizylindern in der Iron Class

Romaniacs: KTM und Touratech starten mit Twins

Während bei den FIM-Rallyes die großen Hubräume seit Jahren nicht mehr zugelassen sind, erleben die Boliden bei kleineren Veranstaltungen eine Renaissance. Diesem Trend entsprechend schicken KTM und Touratech bei den diesjährigen Red Bull Romaniacs je einen Big Twin an den Start.

Eines der spannendsten Duelle bei den diesjährigen Red Bull Romaniacs dürfte sich in der so genannten Iron Class abspielen. Zwei Urgesteine der ultraharten Karpatenrallye haben sich nämlich in der Zweizylinder-tauglichen Kategorie eingeschrieben: Chris Birch und Gerhard Forster.

Beide Profis haben große Erfolge bei den Romaniacs vorzuweisen. Birch schaffte es fünfmal aufs Podium in der höchsten Wertungsklasse und gewann das Rennen 2010. Forster platzierte sich fünfmal unter den Top Ten. Zudem haben beide Fahrer Lorbeeren bei zahlreichen renommierten Hardenduro-Events gesammelt – und sie haben jede Menge Erfahrung mit Zweizylindern in extremem Gelände. Diese wollen sie nun beim diesjährigen Rennen ausspielen.

Der von KTM unterstützte Chris Birch wird mit einer 1190 Adventure ins Rennen gehen. Und als ob die vier Tage auf den verwinkelten Trails der Karpaten nicht genug wären, wird Birch mit seiner Adventure auf Achse vom KTM-Werk im oberösterreichischen Mattighofen aus anreisen.

Gerhard Forster, der bereits in der Vergangenheit zahlreiche Offroadrennen für das Team des Zubehörherstellers Touratech bestritten hat, wird mit einem von Touratech extra für die Romaniacs aufgebauten Rallye-Prototypen auf Basis der BMW R nineT starten. Touratech hat mit dem Einsatz eines Zweizylinders bereits bei der letztjährigen Hellas Rallye gute Erfahrungen gemacht. Dirk von Zitzewitz holte mit einer nur leicht modifizierten Honda Africa Twin den zweiten Rang im Gesamtklassement.

Red Bull Romaniacs 2017
Die 14. Ausgabe des als »Hard Enduro Rally« bezeichneten Rennens findet vom 25. bis 29. Juli statt. Ausgangspunkt ist die siebenbürgische Metropole Hermannstadt. Dort wird zunächst ein Prolog mit künstlichen Hindernissen ausgetragen. Es folgen vier Renntage im freien Gelände.
Die Navigation erfolgt mit GPS-Geräten, auf die der Veranstalter die Tracks aufspielt. Neben ihrem außergewöhnlichen Schwierigkeitsgrad sind die Romaniacs auch wegen der landschaftlichen Schönheit der Strecke berühmt.
Durch die Einteilung in vier Klassen stehen den Teilnehmern Streckenalternativen zur Verfügung, die ihrem Fahrkönnen entsprechen. Nochmals anspruchsvoller als in der höchsten Wertungsklasse der Vergangenheit ist das Terrain für die Fahrer in der Klasse »Gold« des neuen Klassements. Jeweils etwas abgeschwächt sind die Schwierigkeiten in den Klassen »Silver« und »Bronze«. Als Einzige für Zweizylinder fahrbar gilt die »Iron«-Klasse.

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Fotos © Chris Birch, Touratech

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