Start mit Hindernissen

Die ersten Schlagzeilen der Dakar 2016 in Südamerika sind leider keine guten Nachrichten. Schwerer Unfall mit verletzten Zuschauern im Prolog, die erste Etappe wird wegen Schlechtwetter neutralisiert.

Schon im Prolog in Argentinien kam es zu einem schweren Unfall. Ein Mini verliert nach einem Sprung die Kontrolle, kommt von der Piste ab und verletzt 13 Zuschauer, darunter einige Kinder. Zwei Zuschauer, Vater und Sohn, befinden sich nach Angaben der Polizei noch einem kritischen Zustand. Der Prolog wird daraufhin abgebrochen.

Erste Etappe abgesagt

Wegen heftigem Regen können die Hubschrauber nicht starten und die erste Etappe der Dakar 2016 wird neutralisiert. Ursprünglich sollte die erste Etappe von Buenos Aires nach Villa Carlos Paz über 632 Kilometer, davon 227 Wertungskilometer, führen. Wegen der heftigen Unwetter wurde der Start zunächst verschoben. Im Laufe des Vormittags sagte die Rennleitung aus Sicherheitsgründen die gesamte Etappe ab. Wegen des schlechten Wetters wäre der Einsatz der Rettungshubschrauber nicht möglich. Somit bleiben noch 12 Etappen und 8341 Kilometer bis zum Ziel in Rosario. Siehe auch https://www.tourenfahrer.de/artikel/artikel/detail/News/dakar-route-bekanntgegeben

Die Hälfte der Motorräder von KTM

Von den 347 Fahrzeugen am Start sind 136 Motorräder und 45 Quads. Etwa die Hälfte der Motorradfahrer vertraut auf KTM. Das offizielle Werksteam besteht den Fahrern Antoine Meo. Jordi Viladoms, Vorjahres Dritter Toby Price, der ehemaligen Hondapilotin Laia Sanz und dem österreichischen Cross-Country-Weltmeister Matthias Walkner. Fünfmaliger Dakar-Gewinner Marc Coma hatte schon im Juli seinen Rücktritt angekündigt.
Zu den Weiteren KTM-Fahrern zählen u.a. die Franzosen David Casteu und der frühere Yamaha-Pilot Oliver Pain sowie die Slowenen Štefan Svitko und Ivan Janeš, die bei der Dakar 2015 in die ersten Zehn fuhren.
Werksinterne Konkurrenz bietet das Husqvarna-Team mit Ruben Faria und Pablo Quintanilla, letztes Jahr als vierter und sechster im Ziel. Auch mit dabei zweifacher Enduro-Weltmeister Pela Renet.

Starke Konkurrenten mit Honda und Yamaha

Die Werksteams von Honda und Yamaha wollen an der Vormachtstellung von KTM rütteln. Bei Honda stehen mit dem Zweiten des Vorjahres Paulo Gonҫalves die Chancen nicht schlecht. Auch Joan Barreda, Michael Metge, Paolo Ceci und Ricky Brabec werden ein Wort mitreden.
Auch Yamaha hat sich gut aufgestellt. Hélder Rodrigues, zwölfter letztes Jahr, ist wieder mit im Yamaha-Team. Mit dabei sind ebenso Alessandro Botturi, Adrien Van Beveren und Xavier de Soultrait.

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