Triumph Scrambler 1200 XC und XE

Triumph Scrambler 1200 XC/XE

Rund um den »High-Power«-Paralleltwin der Bonneville hat Triumph die Modelle Scrambler 1200 XC und Scrambler 1200 XE gebaut. Die mit Federelementen von Showa und Öhlins ausgestatteten Maschinen versprechen echte Schottertauglichkeit, die Scrambler 1200 XE sogar handfeste Enduroeigenschaften.

Parallel-Twin mit 90 PS

Mit den Modellen Scrambler 1200 XC/XE geht Triumph zurück zu den geländesportlichen Wurzeln dieser Motorradgattung. Angetrieben werden beide Modelle von der »High-Power«-Version des 1200er Paralleltwins aus der Bonneville. Das Aggregat gibt sein sattes Drehmoment von 120 Newtonmetern bereits bei 3940 Umdrehungen in der Minute ab, 90 PS Spitzenleistung stehen bei 7400 Touren bereit. Für den Einsatz in den Scrambler-Modellen wurde der Twin mit einer hochgelegten Abgasanlage ausgestattet.

Triumph Scrambler 1200 XE
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Triumph Scrambler 1200 XC

  Triumph Scrambler 1200 XE (l.) und Triumph Scrambler 1200 XC

Geländetaugliches Fahrwerk

Herausstechendes Merkmal des Fahrzeugkonzepts von Triumph Scrambler 1200 XC und XE ist das Fahrwerk. Geländetauglichkeit wird nicht nur optisch suggeriert, sondern durch hochwertige Hardware tatsächlich möglich gemacht. Die Maschinen verfügen über ein 21-Zoll-Vorderrad sowie über langhubige Federelemente. Triumph setzt dabei auf hochwertige Komponenten renommierte Zulieferer.

Die voll einstellbare Upside-Down-Gabel stammt von Showa. In der eher straßenorientierten Modellvariante Scrambler 1200 XC kommt eine Ausführung mit 45 Millimetern Innenrohrdurchmesser und 200 Millimetern Federweg zum Einsatz. Die geländeorientiertere Scrambler 1200 XE erhält ein Exemplar mit 47er Standrohren und 250 Millimetern Federweg.

Im Heck arbeiten Stereofederbeine von Öhlins. Diese besitzen einen externen Ausgleichsbehälter und bieten Adaptionsmöglichkeiten für die Federvorspannung sowie die Zug- und Druckstufe der Dämpfung. Die Federwege sind für die beiden Modelle jeweils identisch mit denen am Vorderrad.

Hochwertiges Material auch bei den Bremsen. Am Vorderrad arbeitet eine Doppelscheibenanlage (ø 320 mm) mit M50-Monoblock-Bremssätteln von Brembo mit radialem Hauptzylinder. Das Hinterrad wird von einer 255er Scheibe mit Zweikolbenschwimmsattel – ebenfalls von Brembo – verzögert.

Die verschieden langen Federwege schlagen sich auch in unterschiedlichen Sitzhöhen der beiden Modellvarianten nieder. Für die Scrambler 1200 XC werden 840 Millimeter angegeben, für das Schwestermodell XE 870 Millimeter.

Triumph Scrambler 1200 XC/XE | Federbeine von Öhlins
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Triumph Scrambler 1200 XC/XE | LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht

  Triumph Scrambler 1200 XC/XE im Detail

Assistenzsysteme

Die Scrambler 1200 XE hat nicht nur die längeren Federwege. Auch in Sachen Assistenzsysteme ist die Offroadvariante umfangreicher ausgestattet. Sie verfügt über eine Trägheitsmesseinheit (IMU = Inertial Measurement Unit), die zusätzliche Daten für Traktionskontrolle und Kurven-ABS liefert. Die XC muss mit einem herkömmlichen ABS und einer einfachen Traktionskontrolle vorlieb nehmen. Die Systeme sind jeweils abschaltbar.

Beide Modelle verfügen über die fünf Fahrmodi Road, Rain, Off-Road, Sport und Rider (frei konfigurierbar). Bei der XE kommt der Modus Off-Road-Pro hinzu.

LED-Beleuchtungsanlage und TFT-Display

Die Beleuchtungsanlage setzt rundherum auf LED-Technik. Im Scheinwerfer integriert ist zudem ein LED-Tagfahrlicht. Beide Modelle besitzen die jüngste Version des Triumph-eigenen TFT-Instrumentendisplays. Mit seinem neuen Design stellt es zwei verschiedene Anzeigelayouts zur Verfügung, die zudem personalisiert werden können.

An beiden Varianten der Scrambler 1200 sind die Schaltereinheiten am Lenker mit integrierten LEDs hinterleuchtet.

Konnektivität und Gadgets

In Kooperation mit Google hat Triumph eine Lösung entwickelt, um Navigationsanweisungen vom Smartphone aufs Display der Maschine zu übertragen. Zusätzlich können die Steuersymbole von GoPro-Kameras auf dem TFT-Display angezeigt werden. Hierzu ist jedoch ein zusätzliches Bluetooth-Modul erforderlich.

Ebenfalls optional ist ein Bluetooth-Connectivity-Modul, das die Steuerung von Smartphonefunktionen wie Telefonanrufe oder Musikwiedergabe über die Bedienungselemente des Motorrads erlaubt.

Umfangreiches Zubehörangebot

Triumph bietet für die neuen Modelle zahlreiche Zubehörteile an und hat auch komplette Sets für die Individualisierung entwickelt.

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