Honda führend im A2-Segment

Weibliche Note

Honda konnte seinen Motorradabsatz im vergangenen Jahr deutlich steigern. Die Zuwächse wurden vor allem im Segment der neu geschaffenen Klasse A2 erzielt. Bei den 48-PS-Bikes haben die Japaner mit ihren Twins offensichtlich genau den Nerv der Klientel getroffen.

Ein Absatzplus von 11 Prozent ist in einer Branche, die seit über einem Jahrzehnt vor allem Rückgänge verkraften muss, ein stattlicher Wert. Honda verdankt den zweistelligen Zuwachs im Jahr 2013 vor allem den neu eingeführten Zweizylindermodellen.

Die einfach aufgebauten Maschinen der NC-Reihe verfügen über einen unspektakulären aber angenehm fahrbaren Reihentwin mit knapp 700 Kubikzentimetern Hubraum (einige Modelle ab 2014: 750 cm3). Dank eines Baukastensystems lassen sich die unterschiedlichen Modelle der Reihe günstig fertigen, was Honda erlaubt, sie zu einem attraktiven Preis anzubieten. Zudem sind die NCs praxistauglich konzipiert und sauber verarbeitet. ABS ist wie bei allen Honda-Motorrädern serienmäßig an Bord.

  Honda CBR 500 R: auch das sportlichste Modell der 500er Twin-Baureihe verkaufte sich blendend.
Neben den NC-Modellen hat die 2013 komplett erneuerte CB-Baureihe mit ihren 500er Zweizylindern einen großen Anteil am Verkaufserfolg. Ein einfacher Allrounder, ein Sportler sowie ein Crossover-Bike mit leichtem Enduro-Einschlag bilden das CB-Lineup. 37 Prozent Marktanteil konnte Honda im vergangenen Jahr mit den beiden Modellreihen in der A2-Klasse erzielen, was der Marktführerschaft entspricht.

CB 500 X und NC 700 X im Vergleich
 
Fahrbericht CB 500 F

Schlüsselt man die Daten weiter auf, stellt sich heraus, dass Honda besonders bei zwei Zielgruppen punkten konnte. 19 Prozent der weiblichen Käufer entschieden sich für die Marke aus Fernost – und dabei genau für die oben genannten NC- und CB-Modelle.

  Honda NC 700 S. Die modular aufgebaute NC-Klasse bietet Fahrspaß und hochwertige Ausstattung zum günstigen Preis.
Aber auch bei älteren Motorradfahrern fiel die Wahl verstärkt auf Honda. Naheliegender Grund: die Marke ist gerade im A2-Segment derzeit mit einer großen Auswahl aktueller Maschinen konkurrenzlos gut aufgestellt ist. Gerade über 50-jährige (Wieder-)Einsteiger, die ihren Autoführerschein vor dem 1. April 1980 erworben haben und mit geringem Aufwand die Fahrerlaubnis der Klasse A2 erlangen können, finden bei Honda eine attraktive Auswahl an Motorrädern.Die Kehrseite dieser für Honda zahlenmäßig zunächst sicher sehr erfreulichen Entwicklung könnte natürlich ein Wandel im Markenimage sein. Doch da steuert Honda ja mit verstärktem Motorsporteinsatz gegen – und es gibt ja auch noch Fireblade & Co.

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