TOURENFAHRER-Newsticker RSS-Feed http://www.tourenfahrer.de/ Schneller wissen, was passiert. Das Internetportal des TOURENFAHRER bietet ein großes Archiv an Motorrad-Fahrberichten, Klassikern, Schraubertipps, Reisegeschichten, Tourenvorschlägen zum Download und täglich aktuelle Meldungen. en-gb REINER H. NITSCHKE Verlags-GmbH Mon, 25 May 2020 13:31:31 +0200 Mon, 25 May 2020 13:31:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-3533 Mon, 25 May 2020 13:20:48 +0200 Urlaub 2020 – was geht? https://www.tourenfahrer.de/artikel/urlaub-2020-was-geht/ Nach den ersten Touren im Inland steht vielen Motorradfahrern der Sinn nach ausgedehnteren Unternehmungen. Doch noch sind die Grenzen zu vielen beliebten Reisezielen geschlossen. Wir zeigen, wann sich die einzelnen Länder wieder für Touristen öffnen. Sofern sich das Infektionsgeschehen bis dahin nicht wieder verschlechtert, soll die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes am 14. Juni auslaufen. Viele europäische Länder orientieren sich ebenfalls an diesem Datum und wollen ihre Einreisebeschränkungen aufheben.

Reisen wie vor der Corona-Pandemie wird es trotzdem nicht geben. Vielerorts sind die Beherbergungskapazitäten limitiert und es gelten besondere Auflagen in Hotels und Gastronomie. Für Motorradreisende, die relativ autark unterwegs sind und die touristischen Zentren meiden, könnten sich ab Mitte Juni bei aller gebotenen Vorsicht erste Möglichkeiten zu schönen Auslandsreisen ergeben.

Grenzöffnungen in Europa für Touristen 2020

Land

Einreise möglich ab

Anmerkungen

Frankreich

15.06.

Situation in Gastronomie und Hotellerie für Ausländer noch unklar

Griechenland

01.07.

Datum noch unsicher

Italien

03.06.

Maskenpflicht in geschlossenen Räumen öffentlicher Gebäude (auch Hotels), Abstandsgebot auch am Strand

Kroatien

sofort

nur mit Einladungsschreiben einer vorab gebuchten Unterkunft

Niederlande

sofort

Unterkünfte erst ab 1. Juli geöffnet

Österreich

15.06.

Maskenpflicht in Hotels (Rezeption)

Polen

15.06.

sofern Infektionszahlen in Nachbarländern niedrig bleiben

Schweiz

15.06.

Spanien

noch nicht bekannt

Tschechien

15.06.

sofern Infektionszahlen in Nachbarländern niedrig bleiben

Türkei

noch nicht bekannt

evtl. ab 1. Juni unter strengen Auflagen

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news-3532 Fri, 22 May 2020 10:46:04 +0200 MV Agusta startet Produktion der Rush 1000 https://www.tourenfahrer.de/artikel/mv-agusta-startet-produktion-der-rush-1000/ Als schnellstes Naked Bike der Welt hat MV Agusta die Rush 1000 angekündigt. Anfang Juni soll die Produktion der auf 300 Stück limitierten Maschine in Varese beginnen. Inspiriert von Dragstern, den Beschleunigungsmonstern auf der Kurzstrecke, soll die MV Agusta Rush 1000 das schnellste Naked Bike der Welt werden. Das Zeug dazu hätte sie, denn als Basis dient die gewaltige F4. Der Vierzylinder-Reihenmotor leistet im homologierten Rüstzustand 208 PS, mit Racing-Kit sind noch vier Pferdestärken mehr möglich.

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news-3531 Fri, 22 May 2020 09:59:41 +0200 Triumph bringt Bond-Sondermodell https://www.tourenfahrer.de/artikel/triumph-bringt-bond-sondermodell/ Im neuen Bond-Streifen »Keine Zeit zu sterben« ist der Titelheld in einigen Action-Szenen mit einer Triumph unterwegs. Inspiriert vom Filmmotorrad ist nun eine limitierte Sonderedition der Scrambler 1200 XE zu haben. Limitiert auf weltweit 250 Exemplare ist ab Juni 2020 die Triumph Scrambler 1200 Bond Edition zu haben. Das Design des Motorrades ist inspiriert von der Maschine, mit der James Bond in seinem 25. Filmabenteuer (Start: November 2020) waghalsige Verfolgungsjagden hinlegt.

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news-3529 Wed, 20 May 2020 11:02:55 +0200 Touratech Compañero World Traveller https://www.tourenfahrer.de/artikel/touratech-companero-world-traveller/ Mit dem »World Traveller« stellt Touratech die gründlich überarbeitete dritte Generation des Tourenanzugs »Compañero« vor. Der Anzug besitzt ein neues Design sowie zahlreiche technische Updates. Der textile Tourenanzug Compañero World Traveller setzt wie seine Vorgänger auf die Kombination aus einem luftigen Sommeranzug (»Summer Traveller«) mit Protektorenausstattung und einem Überanzug aus Dreilagen-Laminat für den Witterungsschutz (»Weather Traveller«).

In zahlreichen Ausstattungsmerkmalen und Details wurde der Anzug nun überarbeitet. Wichtigste Neuerung beim »Summer Traveller« ist die Verwendung eines stärkeren Cordura, das eine Zertifizierung des Anzugs nach der Klasse AA für Motorradschutzbekleidung erlaubt. Für maximalen Schutz stehen auch die Level-2-Protektoren, die serienmäßig an Knie, Hüfte, Ellbogen, Rücken und Schulter verbaut sind. Ein Brustprotektor kann nachgerüstet werden.

Für mehr Durchzug bei extremen Bedingungen sorgen zwei zusätzliche Belüftungsreißverschlüsse an der Jacke. Die Smartphone-Tasche am Arm ist nun größer ausgeführt, hinzugekommen ist eine Tasche für Keyless-Go-Schlüssel am Oberarm. Zudem sind die zwei vorderen Jackentaschen jetzt wasserdicht.

Neben den Ausführungen in gelb/grau sowie schwarz gibt es jetzt auch eine blaue Variante.

Beim Überanzug »Weather Traveller« sollen zwei wasserdicht verschließbare Belüftungsreißverschlüsse – zwei davon an der Vorder-, einer an der Rückseite der Jacke – bei Bedarf für eine verbesserte Durchlüftung sorgen.

Sommeranzug »Compañero Summer Traveller«, Farben: gelb, schwarz, blau, Preise: Jacke 699 Euro, Hose 479 Euro
Überanzug »Compañero Weather Traveller«, Farben: grau/gelb, schwarz, Preise: Jacke 699 Euro, Hose 479 Euro

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news-3530 Wed, 20 May 2020 08:00:00 +0200 USB-Ladeadapter für Bordsteckdosen https://www.tourenfahrer.de/artikel/usb-ladeadapter-fuer-bordsteckdosen/ Zum Aufladen von elektronischen Geräten wie Smartphones oder Powerbanks an Bord von Motorrädern hat Baas den USB-Winkel-Powercharger entwickelt. Er passt an die gängigen Bordsteckdosen. Bis zu drei Ampere Ladeleistung dank Quick-Charge-Funktion verspricht Baas für den USB-Winkel-Powercharger. Der 90 Grad gegenüber der Steckdose abgewinkelte USB-Anschluss soll den Platzbedarf des Adapters verringern.

Ausgelegt für die kleinen DIN-Steckdosen (SD14), passt er an die Originaldosen von BMW, Ducati, Triumph und vielen weiteren Herstellern. Das Produkt ist im Fachhandel für 19,95 Euro erhältlich.

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news-3528 Tue, 19 May 2020 16:09:14 +0200 Motorrad-Fahrsicherheitstrainings 2020 https://www.tourenfahrer.de/artikel/motorrad-fahrsicherheitstrainings-2020/ Nach dem Corona Shutdown laufen auch die Fahrsicherheitstrainings für Motorradfahrer wieder an. Das Institut für Zweiradsicherheit listet zahlreiche aktuelle Angebote in seiner Datenbank. Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ruhte in der letzten Zeit auch der Betrieb bei den Anbietern von Motorradsicherheitstrainings. Unter Berücksichtigung von Hygienevorschriften und Abstandsgeboten dürfen die Instruktoren ihre Arbeit nun wieder aufnehmen.

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) stellt eine große Übersicht mit Terminen der unterschiedlichsten Angebote bereit. Grundlage für das Trainingsportal ist eine ständig aktualisierte Datenbank. Hier kann jeder Motorrad- und Rollerfahrer zielgerichtet nach seinem Wunschtraining am Wunschort zum Wunschzeitpunkt suchen.

Viele Berufsgenossenschaften geben Zuschüsse zum Motorradtraining

Wie sich beim Motorradtraining bares Geld sparen lässt, verrät André Lang vom ifz: »Viele Teilnehmer wissen nicht, dass ihnen ihre Berufsgenossenschaft zum großen Teil oder sogar vollumfänglich die Kosten erstattet.« Eine Übersicht über die verschiedenen Zuschüsse der BGs ist ebenfalls auf dem Trainingsportal zu finden.

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news-3527 Tue, 19 May 2020 15:37:57 +0200 Kurztrips in Deutschland https://www.tourenfahrer.de/artikel/kurztrips-in-deutschland/ Die Bundesländer heben Einreisebeschränkungen auf, behutsam öffnet die Hotellerie, ganz vorsichtig läuft das Reisegeschehen wieder an. Klar, dass da zunächst Kurztrips in Deutschland im Trend liegen. Der TF hat die besten Destinationen für Motorradfahrer. Homepage Motorrad-Fahrer MotorradAbenteuer Weekly-Newsletter Motorrad-Reise News news-3526 Mon, 18 May 2020 17:11:40 +0200 Bundesrat fordert 80 dB für Motorräder https://www.tourenfahrer.de/artikel/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3526&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfb74705a58e8f2934058d7e637b86cf Am 15. Mai hat der Bundesrat eine Entschließung verabschiedet, die die Bundesregierung dazu auffordert, sich für eine Begrenzung der Geräuschemissionen aller neuen Motorräder auf maximal 80 dB(A) einzusetzen. Der Bundesrat, die Vertretung der Länder, hat sich für eine Reduzierung der Geräuschemissionen von Motorrädern ausgesprochen. In ihrer Plenarsitzung am 15. Mai hat die Kammer eine Entschließung verabschiedet, die die Bundesregierung auffordert, sich bei der Europäischen Kommission als zuständiger Behörde für einen Grenzwert von 80 dB(A) für neue Motorräder einzusetzen.

Desweiteren fordert die Länderkammer erweiterte Befugnisse für die Polizei. So soll es den Ordnungshütern möglich sein, Motorräder bei gravierenden Lärmüberschreitungen sofort sicherzustellen oder diese an Ort und Stelle zu beschlagnahmen.

Ebenfalls im Forderungskatalog der Ländervertreter enthalten ist die Möglichkeit zur Einrichtung von Motorradfahrverboten an Sonn- und Feiertagen aus Lärmschutzgründen.

Ziel der Bundesratsinitiative ist auch die Sensibilisierung von Motorradfahrern für eine angemessene Fahrweise. Deshalb sollen Initiativen wie »Silent Rider«, die gerade eine Online-Petition gegen Motorradlärm gestartet haben, unterstützt werden.

Die Entschließung des Bundesrates hat nur Empfehlungscharakter, die Regierung ist nicht verpflichtet, den Forderungen nachzukommen. Eine ähnliche Entschließung aus dem Jahre 2012 lief zumindest weitgehend ins Leere. Sicherlich werden nun einige Motorradkollegen frohlocken, doch die wiederholte Beschäftigung der Länderkammer mit Motorradlärm zeigt, dass das Thema an Brisanz gewinnt. Es liegt daher an jedem Einzelnem, durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beizutragen, dass der Gesetzgeber nicht eines Tages rigorose Regelungen erlässt, die unser Hobby drastisch einschränken.

Foto: ivm

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news-3525 Fri, 15 May 2020 13:46:12 +0200 Berliner Polizei erhält 35 neue Motorräder von BMW https://www.tourenfahrer.de/artikel/berliner-polizei-erhaelt-35-neue-motorraeder-von-bmw/ 35 Maschinen vom Typ BMW R 1250 RT mit Behördenausstattung hat die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik stellvertretend für die Motorradstaffel des Stadtstaates entgegengenommen. Die Übergabe der Behördenfahrzeuge fand auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof statt. »Wir sind stolz, die Berliner Polizei erneut mit Fahrzeugen aus unserem Werk in Spandau ausstatten zu dürfen«, sagte Werkleiter Helmut Schramm, der die Auslieferung persönlich vornahm.

Das Behördengeschäft ist für BMW Motorrad traditionell ein wichtiges Geschäftsfeld. Als einziger Anbieter weltweit baut BMW nicht nur die Motorräder, sondern entwickelt auch die Behördenkomponenten selbst und homologiert das Gesamtfahrzeug. Im Jahr 2019 zählten Behörden aus 31 Ländern zu den Kunden, insgesamt wurden mehr als 2400 Fahrzeuge ausgeliefert – 235 davon in Deutschland.

Die 35 Maschinen für die Berliner Polizei verfügen über zahlreiche Sondereinbauten. Zu diesen zählt die digitale Funktechnik, deren vollständiger Funktionsumfang genutzt werden kann, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen. LED-Zusatzscheinwerfer und eine Beklebung mit Hochreflexstreifen sollen für eine gute Sichtbarkeit der Beamten im Straßenverkehr sorgen. Um Verkehrsteilnehmer direkt ansprechen zu können, sind die Außenlautsprecher auch während der Fahrt nutzbar. Die Lautstärke der Tonsignale passt sich automatisch der gefahrenen Geschwindigkeit an.

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Das Bild zeigt Barbara Slowik, Präsidentin der Polizei Berlin; Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport in Berlin; Helmut Schramm, Leiter BMW Group Werk Berlin (v.l.).

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news-3524 Fri, 15 May 2020 12:08:02 +0200 Scheuer will StVO-Novelle entschärfen https://www.tourenfahrer.de/artikel/scheuer-will-stvo-novelle-entschaerfen/ Die Novelle der Straßenverkehrsordnung hat viel Kritik hervorgerufen. Nun hat das Verkehrsministerium Nachbesserungen angekündigt. Vor allem soll die Fahrerlaubnis nicht mehr ganz so schnell entzogen werden können. Am 28. April trat die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) mit zahlreichen Neuerungen in Kraft. Radfahrer und Fußgänger sollen besser geschützt werden, das Parken auf Gehwegen wird stärker sanktioniert, auch Verstöße gegen die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse werden härter bestraft. Vor allem aber wurden die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen drastisch erhöht, in vielen Fällen glatt verdoppelt. Bis hierhin erhielten die Neuerungen auch Zustimmung von Verbänden und Verkehrsexperten.

Große Kritik jedoch riefen die Regelungen für den Fahrerlaubnisentzug bei Temposündern hervor. Geschwindigkeitsüberschreitungen von 21 Kilometern pro Stunde innerorts oder 26 km/h außerorts ziehen nach der aktuellen Regelung jeweils einen Monat Fahrverbot nach sich.

Zu drakonisch, sagen die Kritiker, und auch mit dem Rechtsempfinden der Bevölkerung nicht zu vereinbaren. Bereits über 140.000 Unterstützer haben eine Petition mit dem Titel »Führerschein-Falle der StVO-Novelle rückgängig machen« unterzeichnet.

Nun reagiert das von Andreas Scheuer (CSU) geleitete Bundesverkehrsministerium auf die Kritik. Nach dpa-Informationen arbeitet das Haus an einer Entschärfung der entsprechenden Passagen des Bußgeldkatalogs.

Bild © PP-Schwaben-Süd/West

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news-3523 Thu, 14 May 2020 13:41:47 +0200 Kooperation von Cake und Polestar https://www.tourenfahrer.de/artikel/kooperation-von-cake-und-polestar/ Der schwedische Elektromotorradhersteller Cake und Polestar, Elektroableger der Volvo Car Group, haben eine Markenpartnerschaft angekündigt. Zunächst sollen die Fahrzeuge von Cake in den Ausstellungsräumen von Polestar präsentiert werden. Skandinavisches Design, Elektroantriebe und eine neue Sichtweise auf Marketing, Marke und Vetrieb haben die Unternehmen Cake und Polestar als gemeinsame Werte identifiziert. Dabei könnten die Firmen kaum unterschiedlicher sein. Cake ist aus einem schwedischen Start-up hervorgegangen, Polestar ist ein Tochterunternehmen der Volvo Car Group und der Zhejiang Geely Holding, einem chinesischen Automotive-Konzern mit rund 11 Milliarden Euro Jahresumsatz.

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news-3522 Thu, 14 May 2020 12:01:43 +0200 Jochen Zeitz bleibt CEO von Harley-Davidson https://www.tourenfahrer.de/artikel/jochen-zeitz-bleibt-ceo-von-harley-davidson/ Nach dem Abgang von Matt Levatich hatte Harley-Davidson Jochen Zeitz als Interims-CEO verpflichtet. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass der deutsche Manager die Position dauerhaft bekleiden wird. Anfang März 2020 hatte Jochen Zeitz, der seit 2007 im Aufsichtsrat von Harley-Davidson sitzt, den Posten als CEO und Präsident von Harley-Davidson übernommen. Er folgte auf Matt Levatich, dem man die Trendwende für das in einer tiefen strukturellen Krise steckende Unternehmen nicht zutraute.

Zeiss sollte die Funktionen ursprünglich nur so lange übernehmen, bis ein neuer CEO gefunden ist, um sich dann wieder auf sein Aufsichtsratsmandat zu beschränken. Nun gab Harley-Davidson-bekannt, dass Zeiss dauerhaft Chef des Motorradherstellers bleiben wird. Auch seine Funktion als Verwaltungsrats-Chef der übergeordneten Harley-Motor-Company wird er weiter ausüben.

Zeitz blickt auf langjährige Management-Erfahrung bei internationalen Unternehmen zurück. Von 1993 an leitete Zeitz 18 Jahre lang den Sportartikelhersteller Puma. Als damals jüngster Vorstandsvorsitzender einer deutschen Aktiengesellschaft baute er aus dem maroden Unternehmen einen international agierenden Konzern mit Milliardenumsatz. Von 2011 bis 2012 war Zeitz CEO von Kering, von 2012 bis 2016 Verwaltungsratsmitglied des Luxusartikelkonzerns. Seit 2007 ist Zeitz Mitglied des Harley-Davidson Board of Directors.

Auf Zeitz warten nun anspruchsvolle Aufgaben. Nach dem Corona-Shutdown muss er die Produktion wieder hochfahren und Antworten auf die sich abzeichnende Rezession in den Vereinigten Staaten mit einer Arbeitslosenquote von derzeit knapp 15 Prozent finden. Mittelfristig gilt es, die Strategie »More Roads to Harley-Davidson« umzusetzen, die der Marke neue, jüngere Zielgruppen erschließen soll. Eine breitere Modellpalette mit sportlichen Motorrädern, Adventure Bikes und Elektromotorrädern bis hin zu urbanen Transportlösungen soll neue Kundenkreise für die Produkte aus Milwaukee begeistern.

Zeitz hat tiefgreifende Änderungen der Unternehmensstruktur und des Geschäftsmodells angekündigt. Bereits kurzfristig sind zahlreiche neue Weichenstellungen zu erwarten, spätestens bis Ende des Jahres will der 57-Jährige eine umfassende Strategie für die nächsten fünf Jahre vorlegen.

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news-3521 Wed, 13 May 2020 15:10:28 +0200 Bringt Honda ein Adventure Bike mit Vierzylinder? https://www.tourenfahrer.de/artikel/bringt-honda-ein-adventure-bike-mit-vierzylinder/ Jüngst beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingereichte Designskizzen legen den Schluss nahe, dass bei Honda die Arbeiten an einem Adventure Bike mit Vierzylinderantrieb weit fortgeschritten sind. Den sportlichen Vierzylinder eines Straßenmotorrades als Antrieb für eine Maschine mit Adventure-Optik nutzen? Dieses nur auf den ersten Blick widersprüchliche Konzept haben bereits BMW mit der S 1000 XR sowie Kawasaki mit der 1000er Versys sehr erfolgreich umgesetzt.

Dass die hochbeinig wirkenden Maschinen sich mit ihren kleinen Rädern nur onroad wohlfühlen, tut ihrer Beliebtheit keinen Abbruch. Ähnlich wie bei den SUV im Pkw-Bereich geht es auch bei diesen Fahrzeugen um einen Lifestyle, nicht um echte Geländeambitionen ihres Eigentümers.

In diesem Segment will nun offenbar auch Honda Fuß fassen. Beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eingereichte Designskizzen zeigen ein Motorrad mit den typischen Attributen eines straßenorientierten Adventure Bikes mit Halbschalenverkleidung, breitem Lenker, hochliegendem Heck-Fender und verhältnismäßig langen Federelementen.

Das Größenverhältnis der Gussräder zum Rest der Maschine lässt auf einen straßentypischen Durchmesser von 17 Zoll schließen.

Der in den Skizzen ausgeführte Entwurf ähnelt stark der CB4X Concept, einem Konzeptbike, das vom Honda Design-Studio Rom für die EICMA 2019 entworfen worden war. Bei der CB4X Concept kommt der auch in dem jüngst patentierten Design zu erkennende Vierzylindermotor der aktuellen CBR 650 R zum Einsatz.

Mit dieser Wahl würde sich Honda hubraummäßig deutlich unterhalb der Mitbewerber positionieren – oder einen eigenen Weg in Richtung zu mehr Agilität gehen, wozu auch der leicht Supermoto-inspirierte Look passen würde. Es ist aber genauso denkbar, dass das gezeigte Aggregat nur als allgemeine Visualisierung eines Reihenvierzylinders dient, und für eine mögliche Serienversion der potente Vierling aus der CBR 1000 R angedacht ist.

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news-3520 Wed, 13 May 2020 13:54:12 +0200 Grenzen werden geöffnet https://www.tourenfahrer.de/artikel/grenzen-werden-geoeffnet/ Die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen werden sukzessive zurückgefahren. Volle Bewegungsfreiheit zwischen den EU-Ländern wird es aber erst ab dem 15. Juni wieder geben. Ab kommendem Samstag sollen die zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen vorsichtig gelockert werden. Zunächst enden die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg.

An der deutsch-österreichischen Grenze sind fünf wegen der Corona-Krise geschlossene Übergänge bereits wieder offen. An zwei weiteren Kontrollstellen wurden zudem die Öffnungszeiten verlängert.

Allerdings wird an den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz bis zum 15. Juni weiter kontrolliert. Nur werden die systematischen Kontrollen der Bundespolizei schrittweise durch Stichproben ersetzt.

Mit den Nachbarländern wird derzeit beraten, für welche Personengruppen weitere Ausnahmen gelten sollen, etwa für Schüler oder nichtverheiratete Paare. Die Regel, dass nur einreisen darf, wer einen triftigen Grund hat, soll aber im Grundsatz weiter bestehen. Die vorsichtige Öffnung bedeutet laut Bundesregierung ausdrücklich noch kein Go für Urlaubsreisen in den nächsten Wochen.

Des Weiteren weist das Innenministerium darauf hin, dass die Erleichterungen eine Folge der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens sind. Sollte die Zahl der Neuinfektionen in Nachbarregionen stark steigen, werde man wieder intensiver kontrollieren.

Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt grundsätzlich bis 14. Juni. Bei gleichbleibend günstiger Entwicklung werde laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ein »freier Reiseverkehr in Europa« ab dem 15. Juni angestrebt.

Bild: Gerd Altmann auf Pixabay

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news-3519 Tue, 12 May 2020 11:07:48 +0200 Ian Hutchinson kehrt zu BMW zurück https://www.tourenfahrer.de/artikel/ian-hutchinson-kehrt-zu-bmw-zurueck/ Road-Racing-Legende Ian Hutchinson wird künftig wieder auf der BMW S 1000 RR starten. Für das Team TAS Racing tritt er bei den internationalen Road Races sowie in der britischen Meisterschaft an. Insgesamt 16 Siege bei der Tourist Trophy kann Ian »Hutchy« Hutchinson auf sein Konto verbuchen. Zur Legende wurde der Brite, als er 2010 bei der Isle of Man Tourist Trophy als erster Fahrer überhaupt alle fünf Rennen für Solo-Motorräder gewann.

2016 und 2017 startete Hutchinson erstmals auf BMW. Für das Team TAS Racing gewann er das Superstock-Rennen beim North West 200. Es folgte die Isle of Man TT, bei der er nicht nur die Superstock TT gewann, sondern gleichzeitig einen neuen Superstock-Rundenrekord aufstellte.

Beim Ulster Grand Prix des Jahres 2016 feierte Hutchinson auf der RR nicht weniger als drei Siege und wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 215,8 km/h zum »World’s Fastest Road Racer«.

In der Saison 2017 gewann Hutchinson zunächst das Superbike-Rennen der Isle of Man TT 2017 und holte sich dann einen Sieg im Superstock-Rennen. Auch in der Senior TT war er einer der Top-Favoriten. Doch aus seinem dritten Sieg in einer Rennwoche wurde nichts. Hutchinson stürzte und brach sich den linken Oberschenkel.

Nachdem Hutchinson bereits im November 2019 mit einer BMW S 1000 RR beim Macau Grand Prix 2019 gestartet war, ist er nun wieder offiziell Teil des Teams TAS Racing und wird unter dem neuen Banner von SYNETIQ BMW Motorrad bei den internationalen Road Races sowie in der britischen Meisterschaft antreten.

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Das Bild zeigt Ian Hutchinson bei der Isle of Man Tourist Trophy 2016 mit dem Team Tyco BMW Motorrad Racing.

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news-3518 Tue, 12 May 2020 10:13:37 +0200 Mash Desert Force 400 https://www.tourenfahrer.de/artikel/mash-desert-force-400/ Mash, französischer Hersteller von Retro-Bikes, hat mit der Desert Force 400 ein Sondermodell vorgestellt, das sich am Aussehen historischer Militärmotorräder orientiert. Dank seiner Wendigkeit, Schnelligkeit und universellen Einsetzbarkeit hat das Motorrad seit Beginn der Motorisierung einen festen Platz im Fuhrpark sämtlicher Armeen. Bereits im Ersten Weltkrieg kamen motorisierte Zweiräder zum Einsatz, allein in den letzten beiden Kriegsjahren lieferte der amerikanische Hersteller Indian 40.000 Motorräder an die US-Armee, rund 26.000 Einheiten kamen von Harley-Davidson.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Motorradgespanne hauptsächlich von Wehrmacht und Roter Armee in großem Umfang eingesetzt. Während Motorräder im Verteidigungsbereich heute fast nur noch als Verbindungsfahrzeuge und in kleinsten Stückzahlen bei Spezialeinheiten Verwendung finden, üben in Tarnfarben lackierte Maschinen immer noch eine große Faszination auf viele Zweiradbegeisterte aus.

Der französische Hersteller Mash hat mit der Desert Force 400 nun ein Sondermodell entworfen, dessen Design Elemente von Militärmotorrädern aus der Zeit irgendwo zwischen den 1940er und 1960er Jahren aufgreift.

Als Antrieb dient der aus mehreren Modellen bekannte luftgekühlte Einzylinder-Viertaktmotor mit 397 Kubikzentimetern Hubraum und 27 PS Spitzenleistung. Das einfach aufgebaute Fahrwerk verfügt über eine konventionelle Teleskopgabel und Stereofederbeine. Die ABS-unterstützte Bremsanlage setzt auf je eine 280er Scheibe vorne und hinten.

Neben dem Wüstentarnanstrich sind getrennte Sättel für Fahrer und Beifahrer, Kanisterhalter und ein altmodischer Gepäckbehälter sowie das Frontkennzeichen auf dem Vorderkotflügel prägende Merkmale der Mash Desert Force 400.

Weltweit sollen nur 103 Exemplare des Sondermodells vertrieben werden, 30 Einheiten sind für Deutschland eingeplant. Der Preis beträgt 5395 Euro.

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news-3517 Mon, 11 May 2020 12:07:20 +0200 Beta XTrainer überarbeitet https://www.tourenfahrer.de/artikel/beta-xtrainer-ueberarbeitet/ Als einfach zu fahrende Sportenduro und Trainingsmotorrad macht die Beta XTrainer ihrem Namen alle Ehre. Nun gibt es den gutmütigen Zweitakter als überarbeitete 2021er Version. Mit der XTrainer hat Beta ein Motorrad im Programm, dass Technik und Leistung einer modernen Sportenduro mit einfacher Fahrbarkeit verbindet. Erhältlich ist der Zweitakter mit 250 oder 300 Kubikzentimetern Hubraum. Über das Auslassventil kann eine weiche und lineare Leistungsabgabe gewählt werden, die auch weniger erfahrene Piloten nicht überfordert.

Die gegenüber den RR-Modellen um 20 auf 910 Millimeter abgesenkte Sitzhöhe und das geringe Gewicht von 98 Kilogramm unterstreichen die Eignung der Beta XTrainer als Gerät für Offroad-Einsteiger zusätzlich.

Die Federelemente sind einfacher gehalten als bei den RR-Modellen, und die Gabel muss mit 43 statt 48 Millimetern Innerohrdurchmesser auskommen, doch mit 270 Millimetern Federweg vorne und hinten sowie einer Bodenfreiheit von 320 Millimetern kann die XTrainer auch im schweren Gelände mithalten.

Im Laufe des Mai stehen die neuen XTrainer zu Preisen ab 6.890 Euro bei den Beta-Vertragshändlern.

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news-3516 Mon, 11 May 2020 11:12:30 +0200 Führerscheinprüfungen finden wieder statt https://www.tourenfahrer.de/artikel/fuehrerscheinpruefungen-finden-wieder-statt/ Die Fahrschulen dürfen nach dem Corona-Shutdown wieder öffnen und peu à peu laufen auch die Fahrerlaubnisprüfungen wieder an. In Hamburg haben die theoretischen Prüfungen schon Ende April begonnen, nun ziehen die anderen Bundesländer nach – auch mit den Praxisprüfungen. Für viele Fahrschüler war in den letzten Wochen Geduld gefragt. Die Prüforganisationen hatten im Rahmen des Corona-Shutdowns alle Prüfungen abgesagt, weshalb sich die erste Ausfahrt für zahlreiche Neueinsteiger verzögerte.

Seit dem 27. April werden in Hamburg wieder theoretische Prüfungen durchgeführt, die praktischen Fahrerlaubnisprüfungen werden ab dem 11.05.2020 wieder aufgenommen. Zu diesem Datum geht es auch in Bayern und Baden-Württemberg wieder los – theoretisch und praktisch. In Hessen läuft der Prüfungsbetrieb bereits wieder, während der TÜV in Niedersachsen erst ab 13. Mai wieder prüft.

In Nordrhein-Westfalen startet der Prüfungsbetrieb gestaffelt seit dem 4. Mai. In welchen Städten ab welchem Datum Prüfungen möglich sind, sollte individuell erfragt werden.

Auch in den anderen Bundesländern laufen die Prüfungen sukzessive wieder an. Die Kapazitäten sind allerdings vorerst noch eingeschränkt, da nicht alle Räumlichkeiten die Voraussetzungen zur Erfüllung der Hygiene- und Abstandsregeln erfüllen.

Foto © Institut für Zweiradsicherheit (ifz)

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news-3515 Fri, 08 May 2020 09:46:29 +0200 TOURENFAHRER Juni 2020 am Kiosk https://www.tourenfahrer.de/artikel/tourenfahrer-juni-2020-am-kiosk/ Prallvoll mit packenden Motorrad- und Reisethemen liegt der neue TOURENFAHRER 06/2020 ab heute am Kiosk. Die digitale Version ist als E-Paper ebenfalls ab sofort verfügbar. MOTORRÄDER

Suzuki V-Strom 1050XT

In diesen unsicheren Zeiten sehnt sich der Mensch nach Sicherheit, vertraut auf Bewährtes und wählt seine Investitionen mit Bedacht. Ein guter Nährboden für Suzukis neue V-Strom 1050, möchte man da meinen, denn mit dieser Reise-Enduro macht man eigentlich nicht viel verkehrt – oder vielleicht doch?

Elektro-Spezial | Harley-Davidson LiveWire - Zero SR/S

Es ist noch gar nicht lange her, da galten elektrisch betriebene Zweiräder unter Motorradfahrern als No-Go und wurden argwöhnisch beäugt, wo immer sie auftraten. Das hat sich spürbar geändert: Inzwischen stoßen Elektromotorräder nicht nur auf Ablehnung, vielmehr wecken sie auch unter alten Hasen Interesse. Vor allem, wenn sie so spektakulär daherkommen wie Harley-Davidson LiveWire und Zero SR/S.

Youngtimer: 30 Jahre Honda Pan European

Hondas Einstieg ins Segment der Sporttourer kam spät, aber gewaltig: Vor 30 Jahren eroberte die Pan European mit ihrem V4 im Nu die Spitze der Test-Charts und die Herzen vieler Windgesichter gleich mit. Woran sich bis heute nicht viel geändert hat.

REISEN

Hohenlohe-Franken

Lockdown in Deutschland. Mit der Corona-Pandemie sind alle Reisepläne vorerst auf Eis gelegt. Was bleibt, sind Sehnsüchte, Träume und ein verlockend farbenfroher Frühling. Auf kleinen Nebenstrecken in Hohenlohe, Franken und am Rand der Ostalb folgen Michaela & Udo Staleker dem »Kopfkino eines Still-Lebens«.

Norwegen: »Nasjonale turistveger«

Norwegen für Reisende von seiner attraktivsten Seite zeigen. Lars Wennersheide und Marius Becker haben einige der paradiesischen Strecken in diesem mit Naturschönheiten geradezu unverschämt reich beschenkten Land zu einer Rundtour kombiniert.

Kastilien

Fahren auf endlosem Asphaltband. Der Hauch der Vergangenheit umweht trutzige Burgen auf kahlen Hügeln. In karstigen Schluchten schlummern stille Flussauen und malerische Dörfer. Gebirgszüge umschließen die magische Szenerie Kastiliens, von der sich Dr. Ingrid Gloc-Hofmann und Helmut Hofmann haben einfangen lassen.

Neuseeland

Die atemberaubende Schönheit Neuseeland erlebten die Teilnehmer der TOURENFAHRER-Leserreise diesmal vor allem jenseits des Asphalts. Kostenloses Staubschlucken inkludiert. Ralf Deichelmann berichtet.

AUSRÜSTUNG / PRAXIS / TECHNIK

Reparatur Motorradbekleidung

Manchmal ist es nur eine Naht, die aufgeht, manchmal ein Missgeschick, hoffentlich kein ernster Sturz, der einen Defekt an der Motorradkleidung verursacht. Doch wer repariert noch was?

Klapphelme im Alltagstest

Große Klappe … viel dahinter? Die biederen Klapphelme von einst sind längst schicke Allrounder geworden. Wie aber steht es um ihre inneren Werte? Dazu haben wir 15 aktuelle Modelle ausgiebig in der Praxis getestet und darüber hinaus aufwendigen Geräuschmessungen und einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen.

Ausprobiert: R-EX von Rukka

Rukkas neuer Zwei-Lagen-Laminat-Anzug R-EX musste nicht nur niedrigen Temperaturen, heftigen Windböen und bösartigem Regen trotzen. Zu allem Überfluss galt es, die sensiblen Testersensoren bei Laune zu halten.

SERVICE / REPORT / SZENE

Corona und die Motorradbranche

Seit Wochen zieht ein Virus unser Leben auf links und stellt beinahe alles auf den Kopf. So ist auch in der Motorradwelt zurzeit rein gar nichts mehr wie vorher.

Motorrad-Menschen: Lea Rieck

TF-Autor Martin Klein sprach mit der Globetrotterin Lea Rieck über ihre Weltreise, die Erfahrungen, die sie gemacht und welche Lehren sie daraus gezogen hat.

TF-Scouts | Rumänien-Runde

Einen Kurztrip hat TF-Scout »MikeBike« gemeinsam mit einem Kumpel nach Rumänien unternommen. Obwohl die beiden inklusive Anreise nur neun Tage Zeit hatten, konnten sie jede Menge positive Eindrücke mitbringen.

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news-3514 Fri, 08 May 2020 09:38:01 +0200 Motorradtouren wieder erlaubt https://www.tourenfahrer.de/artikel/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3514&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=15ab050b4909f8edf9fcd0b890db6ed3 Im Zuge der Lockerungen der Corona-Beschränkungen sind nun Motorradtouren in allen deutschen Bundesländern wieder erlaubt. Die Ausgangsbeschränkungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängt worden waren, hatten für viele Motorradfahrer einen großen Haken. Denn in Bundesländern mit besonders strenger Auslegung wie Bayern und Sachsen-Anhalt waren damit auch Motorradtouren untersagt.

Mit Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen ist nun auch Motorradfahren ohne »zwingenden Anlass« bundesweit wieder gestattet. Bereits jetzt darf aus »touristischen Gründen« in die meisten Bundesländer wieder eingereist werden. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt gestatten dies noch nicht. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und weitere Öffnungen gibt es auf der Website des Bayerischen Rundfunks.

Bereits im Laufe des Mai werden in den ersten Bundesländern auch Hotels und Pensionen wieder geöffnet. Die restlichen Länder werden bis Pfingsten folgen, so dass auch Mehrtagestouren wieder möglich werden. Allerdings müssen die Häuser sorgfältig auf die Einhaltung der Hygienevorschriften sowie der Abstandsgebote achten. Es kann dadurch zu Engpässen bei der Beherbergungskapazität kommen.

Tipps für Deutschland-Touren
Wer Anregungen für die ersten Touren in Deutschland sucht, findet sie mit Sicherheit in unserem aktuellen Sonderheft »Motorrad-Traumziele Deutschland«

Auf Touren ins Ausland müssen wir noch solange verzichten, bis die Einreisebeschränkungen der entsprechenden Staaten wieder aufgehoben und die Grenzübergänge auch für touristische Fahrten wieder geöffnet sind. Gerade Länder mit bedeutender Tourismuswirtschaft wie Österreich wirken allerdings auf eine zügige Aufhebung der Reisebeschränkungen hin. Auch Außenminister Heiko Maas (SPD) spricht sich dafür aus, dass die Grenzen nicht länger als unbedingt nötig geschlossen bleiben dürfen.

Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bleibt jedoch bis mindestens 14. Juni in Kraft.

Foto: Michaela & Udo Staleker

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news-3513 Thu, 07 May 2020 09:42:09 +0200 Givi-Zubehör für Africa Twin Adventure Sports https://www.tourenfahrer.de/artikel/givi-zubehoer-fuer-africa-twin-adventure-sports/ Der italienische Zubehörhersteller Givi hat ein Sortiment mit Gepäcklösungen, Protektoren und kleineren Reise-Accessoires für die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports aufgelegt. Der große Tank in Verbindung mit dem robusten Fahrwerk macht die »Adventure Sports«-Variante der aktuellen 1100er Africa Twin zu einer guten Wahl für Langstreckenfahrer und Abenteuerreisende.

Neben umfangreicher Ausrüstung für das Standardmodell hat Givi nun auch an die Adventure Sports angepasste Zubehörlösungen im Programm.

Für den Gepäcktransport stehen Alukoffer der Reihen »Trekker« und »Outback Trecker« zur Verfügung, die an einem 18 Millimeter starken Stahlrohrträger befestigt werden. Zusätzlich gibt es Topcases, für die modellspezifische Trägerplatten entwickelt wurden.

Für den extragroßen Tank ist auch ein passender Tankrucksack im Angebot.

Besseren Windschutz verspricht eine Scheibe, die fünf Zentimeter höher als das Original ausgeführt ist.

Als Schutz für Motor und Tank sind Bügel aus 25 Millimeter starkem Stahlrohr verfügbar. An diesen können separat erhältliche LED-Zusatzscheinwerfer montiert werden.

Zur Ergänzung des Gepäcksystems gibt es eine Werkzeugbox, die an der Fahrzeugseite des Trägerrahmens verschraubt werden kann.

Halterungen für Smartphones und GPS-Geräte, eine Auflageverbreiterung für den Seitenständer, Spoiler für die Handprotektoren und weitere Kleinteile runden das Zubehörangebot von Givi für die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ab.

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news-3512 Thu, 07 May 2020 08:55:41 +0200 Kawasaki startet Roadshow https://www.tourenfahrer.de/artikel/kawasaki-startet-roadshow/ Nachdem der Saisonstart bei den Motorradhändlern zunächst ausfallen musste, geben die Hersteller jetzt Gas. So geht Kawasaki mit einer Roadshow auf Tour und bietet an sieben Locations Probefahrtmöglichkeiten an. Angefangen bei den 125ern über 48-PS-Bikes bis zu Supersportlern wie der Ninja ZX-10R SE hat Kawasaki eine große Auswahl der aktuellen Modellpalette in zwei Show-Trucks gepackt.

Ab dem 12. Mai werden zunächst sieben Händler im Westen und Norden Deutschlands angefahren. Dort haben Interessierte die Möglichkeit zu ausgiebigen Probefahrten.

Aufgrund der Corona-Vorschriften und der Beschränkung der Personenzahlen sind Probefahrten nur nach vorheriger Online-Buchung möglich. Spontane Fahrten können nicht arrangiert werden.

Die Probefahrten sind grundsätzlich kostenlos. Allerdings hat Kawasaki aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr eine Beschränkung eingebaut. Es hatten sich einige Interessenten gleich mehrere Maschinen an einem Tag gekrallt, so dass andere leer ausgingen. Daher ist heuer nur die erste Probefahrt kostenlos, jeder weitere Turn kostet 10 Euro.

Kawasaki behält das Geld jedoch nicht selbst, es geht an MEHRSi, eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Sicherheit von Motorradfahrern im Straßenverkehr einsetzt.

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news-3511 Wed, 06 May 2020 15:47:26 +0200 BMW korrigiert Prognose für 2020 https://www.tourenfahrer.de/artikel/bmw-korrigiert-prognose-fuer-2020/ Die BMW AG hat in einer Ad-hoc Mitteilung den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr korrigiert – nach unten. Die Auswirkungen der Corona-Krise belasten das Geschäft stärker als erwartet. Länger als vom Vorstand der BMW AG erwartet halten die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einzelnen Märkten an und sorgen für rückläufige Absätze.

Dementsprechend wurde der Korridor für die EBIT-Marge im Automobilbereich nun auf einen Wert zwischen 0 und 3 Prozent nach unten korrigiert – bei hoher Prognoseunsicherheit.

Im Motorradsektor wird ein Rückgang der Auslieferungen deutlich unter das Vorjahresniveau erwartet, weshalb nur noch eine EBIT-Marge im Korridor von 3 bis 5 Prozent prognostiziert wird.

Stichwort EBIT
Das Kürzel EBIT steht für »earnings before interest and taxes«, also Gewinn vor Zinsen und Steuern. Die deutsche Entsprechung lautet Betriebsergebnis. Unter der EBIT-Marge versteht man das Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen. Sie ist bei Aktionären ein wichtiger Indikator für die Umsatzrentabilität.

EBIT-Margen von weniger als 3 Prozent gelten gemeinhin als Zeichen hoher Rentabilitätsrisiken, weshalb die BMW AG sich offenbar zu der Ad-hoc Mitteilung veranlasst sah.

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Bild © BMW Group

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news-3510 Wed, 06 May 2020 15:12:37 +0200 40 Jahre Motorradreiniger S100 https://www.tourenfahrer.de/artikel/40-jahre-motorradreiniger-s100/ Vor 40 Jahren hat Dr. Oskar Kurt Wack den S100 Motorradreiniger erfunden – der Legende nach aus purer Notwendigkeit für den Eigenbedarf. Die Marke S100 dürfte so ziemlich jedem Motorradfahrer bekannt sein: Kettenspray, Lederreiniger, Korrosionsschutz, Politur – und natürlich der legendäre Motorradreiniger werden unter diesem Label vertrieben.

Über den Beginn der Erfolgsgeschichte der Marke S100 wird folgende Geschichte kolportiert. Vor 40 Jahren lebte hatte der Chemiker Dr. Oskar Kurt Wack ein kleines Unternehmen in Ingolstadt gegründet hatte. Wack hatte zwei Söhne, beides begeisterte Motocross-Fahrer. Weniger Begeisterung sollen die beiden Sprösslinge bei der Reinigung ihrer Sportgeräte an den Tag gelegt haben.

Die Fahrzeugpflege blieb ein ums andere Mal am Vater hängen, der ob eingetrockneter Schlammkrusten und hartnäckiger Kettenschmiere schier verzweifelte. Der promovierte Chemiker sann auf Abhilfe und entwickelte die Rezeptur für einen selbsttätigen Reiniger. Damit legte er den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der S100-Produkte.

Am Standort Ingolstadt produziert die Dr. O.K. Wack Chemie heute ein breites Sortiment an Reinigungs- und Pflegemitteln für Motorrad, Auto und Fahrrad. Einer der beiden Crosser von damals, Sohn Harald, leitet seit 2012 die Unternehmensgruppe als Geschäftsführender Gesellschafter.

Das Bild zeigt Firmengründer Dr. Oskar K. Wack und seinen Sohn Dr. Harald Wack. Quelle: obs/Dr. O.K. Wack Chemie/Dr. O.K. Wack Chemie GmbH

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news-3509 Wed, 06 May 2020 14:30:55 +0200 Honda stellt CBR-1000-Umbauten zur Abstimmung https://www.tourenfahrer.de/artikel/honda-stellt-cbr-1000-umbauten-zur-abstimmung/ Im Rahmen des letztjährigen Wheels & Waves Festival sind zahlreiche Umbauten auf Basis der Honda CBR 1000 R entstanden. Nun stellen sich die zwölf gelungensten Custombikes dem Online-Voting der Netzgemeinde. Komplett unterschiedliche Entwürfe haben die internationalen Customizer auf Basis der Honda CBR 1000 R für das Wheels & Waves Festival in Biaritz auf die Räder gestellt. Da ist beispielsweise eine von der aktuellen Africa Twin inspirierte »CRF1000 Africa Four«, die Monkey Bike-Kreation »Monkey Kong« oder die »Alfredo«-Hommage an klassische Freddie Spencer-Superbikes.

Custom-Interessierte haben nun die Gelegenheit, ihr persönliches Ranking dieser zwölf Umbauten zu erstellen. Honda hat eine Website eingerichtet, auf der die Fotos der Kandidaten in die gewünschte Reihenfolge gebracht werden können. Das Ergebnis der persönlichen Wahl kann gespeichert werden. Das Foto des favorisierten Umbaus lässt sich als Hintergrund für den Bildschirm oder das Smartphone heruntergeladen und über die sozialen Medien teilen.

Weitere Konsequenzen, etwa im Sinne der Bestimmung eines allgemeinen Siegermodells, das die meisten Stimmen auf sich vereint, scheint das Voting nicht zu haben.

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news-3507 Tue, 05 May 2020 08:43:39 +0200 Radarwarner auf Navi illegal https://www.tourenfahrer.de/artikel/radarwarner-auf-navi-illegal/ Nicht nur in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hält die geänderte Straßenverkehrsordnung deutliche Verschärfungen bereit. Auch Nutzer von Navigationssystemen sollten auf der Hut sein. Am 28. März sind zahleiche Änderungen der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Die Bußgeldsätze für viele Tatbestände wurden drastisch erhöht, Fahrverbote werden nun vor allem bei Geschwindigkeitsüberschreitungen schneller verhängt. Im Schatten dieser auch medial intensiv diskutierten Verschärfungen sind zahlreiche weitere Änderungen noch nicht ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gedrungen.

Dies betrifft auch die seit langem umstrittenen Radarkamerawarnungen. So ist es zwar auch weiterhin erlaubt, auf dem Smartphone oder dem Navi Anwendungen zur Warnung vor fest aufgestellten Radarkameras installiert zu haben. Die Nutzung während der Fahrt ist jedoch nach aktueller Rechtslage illegal. Darauf weist der Navigationsgerätehersteller TomTom hin. Zuwiderhandlungen werden mit 75 Euro Bußgeld geahndet. Zusätzlich gibt es einen Punkt in der Verkehrssünderkartei.

Es wird daher dringend empfohlen, die Funktion »Radarkamerawarnung« im Gerätemenu zu deaktivieren. Dies ist bei hochwertigen Navis problemlos möglich. Smartphone-Apps, die ein Abschalten der Funktion nicht zulassen, sollten nicht mehr verwendet werden.

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news-3508 Tue, 05 May 2020 08:00:00 +0200 Technikmuseen öffnen wieder https://www.tourenfahrer.de/artikel/technikmuseen-oeffnen-wieder/ Während andere Sammlungen virtuelle Rundgänge entwickeln, sind die Technikmuseen in Sinsheim und Speyer schon einen Schritt weiter. Angesichts der Lockerungen der Corona-Beschränkungen öffnen sie Anfang Mai ihre Pforten wieder für Besucher. Im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Museen weltweit seit Wochen geschlossen. Einen tollen Ansatz verfolgt Honda mit einem virtuellen Rundgang durch seine Collection Hall in Motegi. Andere Motorradmuseen wie das Werksmuseum von Ducati in Bologna, das Harley-Davidson-Museum in Milwaukee oder das Kawasaki Good Times World Museum im japanischen Kobe lassen sich mit der Street-View-Funktion von Google vom heimischen Rechner aus besichtigen.

Doch so ein virtueller Rundgang kann die direkte Begegnung mit den Exponaten nie vollständig ersetzen. Umso schöner für Technikfans, dass die Technikmuseen in Sinsheim und Speyer ihre Pforten für Besucher bald wieder öffnen. Den Anfang macht Sinsheim am 6. Mai, Speyer folgt am 11. Mai.

Der Termin in Sinsheim ist doppelt erfreulich, da die Wiedereröffnung mit dem 39. Geburtstag der Ausstellung zusammenfällt.

Die Zeit der Schließung wurde intensiv genutzt, um die Exponate im Außenbereich wieder aufzuhübschen. Zudem wurden Maßnahmen für den Gesundheitsschutz ergriffen. So gibt es Vorkehrungen, die die Abstände zwischen den Besuchern sicherstellen, zahlreiche Plexiglasscheiben wurden als Spuckschutz installiert.

Ein Führungskonzept wird die Besucher durch die Ausstellungen leiten. »Damit soll das willkürliche Schlendern in den Hallen vermieden werden. So wird der Mindestabstand gewährleistet und die Besucher fühlen sich wohl«, erklärt Matthias Templin, Geschäftsführer der Museen, das Vorhaben. Warteschlagen an den Kassen und Zugänge vom Parkplatz sollen durch geschultes Personal kontrolliert werden. Die gebotene Hygiene sollen enge Reinigungsintervalle für Türgriffe, Handläufe etc. gewährleisten.

Abgesagt bis in den August hinein bleiben publikumsintensive Großevents der Museen wie der beliebte Brazzeltag.

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Foto © Technik Museen

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news-3505 Mon, 04 May 2020 09:59:12 +0200 Indian präsentiert FTR 1200 Carbon https://www.tourenfahrer.de/artikel/indian-praesentiert-ftr-1200-carbon/ Inspiriert durch den Gewinn von drei aufeinanderfolgenden Titeln mit der Werksmaschine FTR 750 präsentiert Indian das Sondermodell FTR 1200 Carbon mit jeder Menge Kohlefaserparts und weiterem edlen Zubehör. Die FTR 1200 ist das sportlichste Modell des für schwere Cruiser bekannten amerikanischen Herstellers Indian. Konzeptionell ist die FTR 1200 von der Rennmaschine des Indian Werks-Teams in der amerikanischen Flat-Track-Meisterschaft abgeleitet. Seit dem Wiedereinstieg in den Flat-Track-Sport dominiert Indian die Szene. Angesichts von drei nationalen Titeln in Folge hat der Hersteller nun die edel ausgestattete Variante FTR 1200 Carbon aufgelegt.

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news-3506 Mon, 04 May 2020 08:37:00 +0200 Motorex stellt Desinfektionsmittel her https://www.tourenfahrer.de/artikel/motorex-stellt-desinfektionsmittel-her/ Der Schweizer Schmierstoffspezialist Motorex stellt Teile seiner Kapazitäten für die Herstellung von Desinfektionsmitteln zur Verfügung. Die Erzeugnisse werden an Krankenhäuser, Pflegedienste und Behörden geliefert. Neben Atemmasken sind Desinfektionsmittel die derzeit am dringendsten benötigten Produkte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Darauf hat nun der Schweizer Schmierstoffhersteller Motorex reagiert.

Das Unternehmen hatte bereits seit der ersten SARS-Epidemie vor 18 Jahren die Desinfektionsmittel Desicid für die Hände- und Planicid für die Flächendesinfektion hergestellt. Allerdings nur für den Gebrauch innerhalb des Unternehmens. Nun hat Motorex die Fertigungskapazitäten für die beiden Produkte deutlich ausgeweitet.

Nachdem das Kantons-Apothekeramt eine befristete Ausnahmegenehmigung für die beiden Desinfektionsmittel erteilt hat, beliefert Motorex jetzt Krankenhäuser, Pflegedienste und -heime sowie Polizei und Feuerwehr. Ab Mai gehen die Lieferungen auch nach Österreich und Deutschland.

Motorex betont, dass es bei der Produktion der Desinfektionsmittel nicht um Profit gehe. »Seit dem Ausbruch des Corona-Virus erhielten wir zahlreiche Anfragen, ob Motorex auch Desinfektionsmittel anbieten würde«, erklärt Edi Fischer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Motorex-Bucher Group AG. »Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir in dieser für alle sehr schwierigen Zeit unser Know-how nutzen, um jene Menschen zu unterstützen, ohne die eine wirksame Bekämpfung des Virus nicht möglich wäre.«

Motorex hat in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Tonnen der Desinfektionsmittel hergestellt. Unbegrenzt ausweiten lässt sich die Herstellung trotz ausreichend vorhandener Rohstoffe und Verpackungsmittel jedoch nicht, da bei der Abfüllung der hochentzündlichen Flüssigkeiten aufwendige Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen.

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news-3489 Thu, 30 Apr 2020 08:00:00 +0200 Auswärtiges Amt verlängert weltweite Reisewarnung https://www.tourenfahrer.de/artikel/auswaertiges-amt-verlaengert-weltweite-reisewarnung/ Das Bundeskabinett hat die weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Was bedeutet das für Motorradreisende? Auf Grundlage einer Beschlussvorlage, die das Außenministerium mit den anderen Ressorts abgestimmt hatte, wurde die weltweite Reisewarnung vom Bundekabinett am Mittwoch, 29. April, verlängert.

Nach Begriffsbestimmung des Auswärtigen Amtes (AA) ist eine Reisewarnung ein »dringender Apell, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss.«

Die aktuelle Verlängerung gilt bis zum 14. Juni, dann soll aufgrund der dann herrschenden Lage überprüft werden, ob die Warnung bis zu den Sommerferien oder länger aufrechterhalten wird.

Die aktuelle Reisewarnung verfolgt zwei Ziele. Einerseits soll verhindert werden, dass deutsche Reisende in anderen Ländern »stranden« (eine großangelegte Rückholaktion wurde gerade erst beendet), wenn in einem Reiseland die Bewegungsfreiheit zur Eindämmung der Pandemie drastisch eingeschränkt oder Quarantänemaßnahmen verhängt werden. Andererseits will man verhindern, dass das Virus durch Reisende weiterverbreitet wird.

Einreiseverbote in 190 Staaten

Selbst wenn man als Motorradreisender die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes in den Wind schlagen würde, es besteht derzeit in noch rund 190 Ländern weltweit ein Einreiseverbot für Deutsche; spätestens an der Grenze wäre also Schluss. Das gilt auch für zahlreiche europäische Staaten. Es wird aber damit gerechnet, dass Länder, deren Wirtschaft in besonderem Maße vom Tourismus abhängen (z.B. Griechenland und Österreich) und in denen die Zahl der Infizierten rückläufig ist, die Einreisebeschränkungen in den nächsten Wochen lockern werden. Im Gespräch sind bilaterale Übereinkünfte zwischen einzelnen europäischen Staaten. Außenminister Heiko Maas und der österreichische Kanzler Sebastian Kurz befürworten allerdings eine Einbeziehung der EU-Kommission, um einheitliche Standards zu gewährleisten.

Reisen in Deutschland

Reisen innerhalb Deutschlands sind zwar von der Reisewarnung nicht betroffen, hier greifen jedoch zahlreiche andere Regelungen. So ist zunächst bis 30. April die touristische Vermietung in Deutschland grundsätzlich verboten. Eine Ankündigung der Bundesregierung für das weitere Vorgehen in dieser Sache wird für die nächsten Tage erwartet. Campingplätze, die derzeit auch geschlossen sind, sollen in einem ersten Schritt lediglich für Dauercamper wieder geöffnet werden.

Zudem sind Restaurants bis auf weiteres geschlossen. Frühestens im Laufe des Mai wird für die Gastronomie mit Lockerungen gerechnet, Bayern peilt sogar erst einen Termin gegen Ende Mai / Anfang Juni an.

Fazit

Sollte das »anlasslose« Motorradfahren nicht ohnehin untersagt sein – wie z.B. in Bayern –, scheitern Mehrtagestouren in der aktuellen Situation am Fehlen einer Übernachtungsmöglichkeit. Couch-Surfing bei Freunden ist wegen der noch geltenden Kontaktbeschränkungen unzulässig. Kleinere Deutschlandtouren könnten bei weiterhin rückläufigem Infektionsgeschehen im Laufe des Juni wieder durchführbar sein.

Wann Reisen auf eigener Achse ins nahe Ausland wieder möglich sein werden, hängt davon ab, wie schnell die ersten Länder ihre Einreisebeschränkungen aufheben. Bei einem günstigen Verlauf der Infiziertenzahlen ist damit zu rechnen, dass erste Länder im Juni/Juli ihre Grenzen für Touristen wieder öffnen.

Nicht gebannt ist damit die Gefahr, im Ausland zu stranden, sollten kurzfristig Quarantänemaßnahmen im Reiseland verhängt werden. Und natürlich sollte man das Risiko berücksichtigen, unterwegs selbst an COVID-19 zu erkranken. Denn überstanden ist die Pandemie auch bei punktueller Lockerung der Beschränkungen noch lange nicht.

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