TOURENFAHRER-Newsticker RSS-Feed http://www.tourenfahrer.de/ Schneller wissen, was passiert. Das Internetportal des TOURENFAHRER bietet ein großes Archiv an Motorrad-Fahrberichten, Klassikern, Schraubertipps, Reisegeschichten, Tourenvorschlägen zum Download und täglich aktuelle Meldungen. en-gb REINER H. NITSCHKE Verlags-GmbH Thu, 17 Oct 2019 14:08:54 +0200 Thu, 17 Oct 2019 14:08:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-2706 Thu, 17 Oct 2019 12:25:28 +0200 Neue Africa Twin ab Ende November verfügbar https://www.tourenfahrer.de/artikel/neue-africa-twin-ab-ende-november-verfuegbar/ Honda drückt bei der Markteinführung der 1100er Africa Twin aufs Tempo. Bereits ab Ende November soll das komplett überarbeitete Adventure Bike bei den Händlern stehen. Bereits ab dem 29. November sollen die brandneue Honda CRF 1100 L Africa Twin und ihr Schwestermodell Adventure Sports bei den Händlern stehen. Ab diesem letzten Freitag im November nehmen die Vertragshändler auch Orders für die Maschine entgegen. Die Preise beginnen bei 14.490 Euro.

Mit größerem Hubraum, mehr Leistung, umfangreicher Ausstattung mit Assistenzsystemen und einem etwas niedrigeren Gewicht hebt sich die 1100er deutlich vom Vorgängermodell ab.

Das heißt aber nicht, dass die CRF 1000 L ab jetzt zum alten Eisen gehört. Wer auf ein paar PS und das Elektronikpaket verzichten kann, hat jetzt die Möglichkeit, sich eine ladenneue 1000er AT zum Schnäppchenpreis zu sichern. Noch bis zum 31.12.2019 läuft die »Herbstaktion« von Honda, in deren Rahmen die CRF 1000 L mit Preisvorteilen bis zu 1500 angeboten wird.

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news-2686 Thu, 17 Oct 2019 07:38:00 +0200 Vitpilen 701 Aero Konzept ausgezeichnet https://www.tourenfahrer.de/artikel/vitpilen-701-aero-konzept-ausgezeichnet/ Das bereits auf der EICMA 2018 vorgestellte Konzept »Vitpilen 701 Aero« von Husqvarna wurde beim »Best Automotive Brand Contest« mit einem Designpreis ausgezeichnet. Große Freude bei Husqvarna, denn ihre Studie, die »Vitpilen 701 Aero«, erhielt einen Preis beim Designwettbewerb »Best Automotive Brand Contest«. Die in Zusammenarbeit mit der Designagentur Kiska entstandene Studie zeigt ein modernes, sportliches Motorrad, das, so Husqvarna, Vergangenheit und Zukunft vereine.

Optisch wird das Fahrzeug von der in den Tank übergehenden Kanzel geprägt, die im Ansatz in einer Rundscheinwerfer-ähnlichen Form endet, aber ohne Verkleidungsscheibe ausgeführt ist. Unter den Kühlerverkleidungen und oberhalb des Bugspoilers schlägt das Single-Herz einer der 701 Vitpilen. Schon 2016 zeigte eine Studie im Prinzip die heutige Serien-Vitpilen, was die Vermutung nahe legt, dass bald ein verkleidetes Modell folgen könnte.

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news-2685 Thu, 17 Oct 2019 06:07:00 +0200 Kommunikation & Kamera: Sena 10C Evo https://www.tourenfahrer.de/artikel/kommunikation-kamera-sena-10c-evo/ Sena überarbeitet das bekannte 10C zum »Evo« – es vereint wie bislang Actioncam und Headset in einem Gerät. Jetzt mit einer höheren Auflösung bei gleichbleibend hoher Reichweite. Weiterhin können über Bluetooth 4.1. vier Fahrer auf einer Distanz von jeweils bis zu 1,6 Kilometern miteinander sprechen, während die Helmkamera das illustre Treiben mitfilmt. Sie nimmt nun jedoch die Videos in 4K-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde in einem Weitwinkel von 125 Grad auf. Das Objektiv der Kamera kann in einem Winkel von bis zu 30 Grad verdreht werden, um die Neigung des Helms um die Längsachse auszugleichen. Sena verspricht eine Akkuleistung von 20 Stunden Sprechzeit. Preis: 449,00 Euro.

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Produkte und Trends
news-2684 Wed, 16 Oct 2019 07:58:00 +0200 Neue Louis-Filiale bei Luzern (CH) https://www.tourenfahrer.de/artikel/neue-louis-filiale-bei-luzern-ch/ Filialist Detlev Louis erweitert sein Niederlassungs-Netzwerk in der Schweiz um den Standort Root bei Luzern. Am 18. und 19. Oktober steigt die Eröffnungsfeier. Der neue Megashop in Root bei Luzern bietet auf etwa 1000 Quadratmetern alles, was das Biker-Herz begehrt. Von einer großen Auswahl an Motorradbekleidung und Helmen, Verschleißteilen, Zubehör, Werkzeug bis zu Liquiden reicht das umfangreiche Angebot.

Neben der vor drei Jahren eröffneten Filiale in Wallisellen bei Zürich ensteht mit dem neuen Shop der zweite Louis-Satndort in der Schweiz.
Adresse:
Im Oberfeld 15
CH-6037 Root

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news-2677 Wed, 16 Oct 2019 06:35:00 +0200 Horwin: Neuer Anbieter von Elektro-Motorrädern https://www.tourenfahrer.de/artikel/horwin-neuer-anbieter-von-elektro-motorraedern/ Die neue Hersteller von Elektro-Motorrädern »Horwin« präsentiert erstmals seine Modellpalette auf der EICMA vom 05. bis 10. November. Horwin betritt die Bühne der Elektro-Motorräder. Mit im Gepäck: die Modelle CR6 und CR6 Pro. Beide spielen in der in der Klasse der Leichtkrafträder und ziehen mit ihrem Retro-Look die Blicke auf sich.

Der Österreichische Hersteller produziert für Europa und verspricht mit seinem Akku eine Reichweite von 150 Kilometern bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h. Ebenso soll der Akku der CR6 binnen drei Stunden an einer haushaltsüblichen Steckdose vollgeladen sein. Die Höchstgeschwindigkeit der eBikes beträgt 105 km/h, gebremst wird mit einem CBS-Kombi-Bremssystem. Die PRO-Versionen wartet mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe auf, was den sportiven Charakter untersteiche.

In Schwarz, Weiß, Grün oder Blau ist die CR6 ab 5.890 Euro und die CR6 Pro in Schwarz ab 6.990 Euro ab November in Deutschland erhältlich.

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Modellneuheiten
news-2687 Tue, 15 Oct 2019 09:22:00 +0200 Harley stoppt LiveWire-Produktion https://www.tourenfahrer.de/artikel/harley-stoppt-livewire-produktion/ Wie das Handelsblatt vermeldet, hat Harley-Davidson die Produktion und Auslieferung der LiveWire vorerst gestoppt. Grund für die angehaltene Produktion sei ein Fehler, der bei der abschließenden Qualitätssicherung entdeckt worden sein soll. Für ein Fortsetzen der Produktion sucht man bei Harley gerade nach einer finalen Lösung.

Doch gab es zuletzt auch kaum Interessenten für das Elektro-Eisen. Auf dem Heimatmarkt von Harley-Davidson ist die LiveWire seit Januar 2019 vorbestellbar. Doch nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter 40 von 150 Händlern, die dort die LiveWire anbieten, sind nur wenige Aufträge eingegangen. Und diese stammen zum größten Teil nicht von der anvisierten Zielgruppe jüngerer Motorradfahrer, sondern von bestehenden Kunden.

Ein Grund hierfür dürfte sein, dass ein Ladenpreis von umgerechnet rund 30.000 Euro für die Generation junger und hipper Käufer ziemlich happig ist.

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news-2675 Tue, 15 Oct 2019 07:52:00 +0200 Kawa »Z H2« in Las Vegas fahren https://www.tourenfahrer.de/artikel/kawa-z-h2-in-las-vegas-fahren/ Kawasaki legt bei den mechanisch aufgeladenen Fahrzeugmodellen nach und präsentiert auf der Tokyo Motor Show eine neue »Z H2«. Ein Gewinnspiel winkt mit der ersten Probefahrt des neuen Motorrads in Las Vegas. »Auf nach Vegas« – heißt es bei Kawasaki. Der japanische Hersteller bietet die Chance beim ersten Fahr-Event der neuen »Z H2« dabei zu sein. Zwei Gewinner werden bei der Verlosung »Testride ihres Lebens« unvergessliche Tage, vom 10. bis 14. Februar 2020, in der Glücksspielmetropole erleben dürfen. Erstmals werden hier Endkunden zu einer Pressevorstellung eingeladen.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, kann man sich hier anmelden.

Die Gewinner werden per Losentscheid auf der Custombike Show am 8. Dezember gezogen.

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Modellneuheiten Motorrad-Branchennews
news-1210 Tue, 15 Oct 2019 07:45:00 +0200 Motorrad-Winterfluchten 2019/2020 https://www.tourenfahrer.de/artikel/motorrad-winterfluchten-20192020/ Die Veranstalter von geführten Motorradreisen überbieten sich förmlich mit verlockenden Angeboten für die »Winterflucht«. Wir haben die TOURENFAHRER Tourdatenbank mit den neuesten wintertauglichen Destinationen der Anbieter gefüttert. → Zur Übersicht

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news-2671 Tue, 15 Oct 2019 07:38:00 +0200 Rückruf: BMW K 1600 https://www.tourenfahrer.de/artikel/rueckruf-bmw-k-1600/ Wegen Getriebeproblemen müssen BMW K 1600 aus der Bauzeit September 2016 bis September 2019 in die Werkstätten. BMW ruft weltweit rund 20.000 Exemplare der K 1600 in die Werkstätten. Der Grund liegt in möglichen Schäden im Bereich von Schaltgabel, Schaltmuffe und Gangrad. Hier kann es bei einem Schaltvorgang zu einem Doppeleingriff von zwei Gängen kommen, was unter Umständen zu einem Blockieren des Hinterrades und zu einem Sturz führen kann.

Betroffen sind die Versionen GT, GTL, Bagger und Grand America. In Deutschland werden bei über 2200 Maschinen die Getriebe bei den BMW-Händlern nachgebessert.

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news-2668 Mon, 14 Oct 2019 07:59:00 +0200 TF-Hotel-Tour: Die Zweite https://www.tourenfahrer.de/artikel/tf-hotel-tour-die-zweite/ Rund 30 Leser des TOURENFAHRER trafen sich im Partnerhaus im hessischen Hünfeld zur zweiten TF-Hotel-Tour. Gemeinsam erkundete man die hessische, bayrische und thüringische Rhön. TF-Hotelier Kai Gelhausen konnte sich am Wochenende vom 04. bis 06. Oktober über eine volle Hütte freuen. Rund 30 ambitionierte Leserinnen und Leser des TOURENFAHRER hatten sich angekündigt und zur samstägigen Tour zusammengefunden.

Nach dem Kennlern-Dinner im Hotel am Freitag ging es Samstag bei niedrigen Temperaturen, aber zumindest bei trockener Witterung, los. In drei Gruppen, um jedem Fahr-Gusto gerecht zu werden, führten Kai und seine zwei Guides die Teilnehmer über Klein- und Kleinststraße durch die Rhön – und nach rund 250 Kilometern wieder sicher zurück ins Best Western Plus Konrad Zuse Hotel. Beim zünftigen Abendessen waren sich alle einig: trotz Wetter war es ein gelungener Tag.

Die Tour-Planung für 2020 ist in Arbeit, konkrete Daten gibt es sobald wie möglich im TOURENFAHRER.

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news-2673 Mon, 14 Oct 2019 07:39:00 +0200 eScooter von Detlev Louis https://www.tourenfahrer.de/artikel/escooter-von-detlev-louis/ Erstmals seit 1996 steigt Filialist Detlev Louis wieder ins Fahrzeuggeschäft ein: Die Hamburger verkaufen Elektro-Roller in ihren Stores. Die eScooter stammen Walberg Urban Electris, die, wie Detlev Louis, ihren Firmensitz in Hamburg haben. Das Angebot umfasst derzeit zwei Modelle, den Allrounder »The-Urban #BRLN V3« sowie das Topmodell »Egret Eight V3«. Beide arbeiten mit 350 Watt Leistung und bringen es auf 20 km/h bei einem Eigengewicht von 14 kg. Der Allrounder schafft laut Hersteller eine Distanz von 20, das Topmodell hingegen eine Reichweite von 30 Kilometern.

Zur Ausstattung zählt ein höhenverstellbarer Lenker, eine Hinterradfederung, ein Tacho, eine fünfstufig einstellbare Leistungsabgabe sowie die Grundausstattung zum Erhalten einer Zulassung (Bremsen, Beleuchtung und Kennzeichenhalter). Los geht es mit dem »The-Urban #BRLN V3« für 949,00 Euro, sein großer Bruder, der »Egret Eight V3« steht für 1249,00 Euro im Laden.

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Produkte und Trends Motorrad-Branchennews
news-2683 Mon, 14 Oct 2019 07:33:00 +0200 Motorradsport vom Wochenende | 12.-13. Oktober https://www.tourenfahrer.de/artikel/motorradsport-vom-wochenende-12-13-oktober/ Die Superbike-WM gastierte am vergangenen Wochenende im argentinischen San Juan. Noch vor dem ersten Lauf kam es zum Eklat – sechs Fahrer streikten aufgrund der Streckenverhältnisse. Viel Rauch um nichts, möchte man fast zum Streik der sechs Spitzenfahrer der Superbike-WM in San Juan sagen. Nachdem die Strecke eine neue Teerdecke erhielt, empfand es ein Teil des Fahrerfeldes als zu gefährlich, um bei sehr heißen Bedingungen dort ein Rennen abzuhalten. Zwölf ihrer Kollegen hingegen nicht, sodass die Wirkung des Streiks mehr oder minder verpuffte. Am Ende traten zum ersten Lauf zwölf Fahrer, zum zweiten Lauf hingegen wieder alle Fahrer an.

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea schmückte seinen bereits sicheren Titel mit einem weiteren zweiten und einem ersten Platz. Den ersten Sieg des Wochenendes strich am Samstag Ducati-Pilot Alvaro Bautista, gefolgt von Rea, ein. Auf Platz drei landete der zweite Kawasaki-Pilot  Toprak Razgatlioglu. Der Deutsche Markus Reiterberger verlor über eine Minute auf seiner BMW auf die Spitze und wurde Elfter, somit Zweitletzter. Nicht an den Start gingen Laverty, Melandri, Kiyonari, Corstese, Davies und Camier.

Zum Superpole-Sprintrennen am Sonntag waren die Temperaturen wieder deutlich kühler, sodass diesmal alle Fahrer an den Start gingen. Rea und Bautista drehten das Ergebnis vom Vortag um, sodass Rea den Sieg davontrug und Bautista den zweiten Rang. Sandro Cortese schaffte es, trotz Protesten vom Vortag, auf den siebten Rang, Markus Reiterberger landete auf einem enttäuschenden 17. Platz.

Das zweite Hauptrennen gewann erneute Kawa-Fahrer Rea vor Chaz Davies auf Ducati und Toprak Razgatlioglu auf Kawa. Auf Platz 15 und 16 reihten sich Cortese und Reiterberger ein.

 

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Motorrad-Fahrer Motorrad-Sport
news-2674 Sun, 13 Oct 2019 07:48:00 +0200 Rückruf: Panigale R / Superleggera https://www.tourenfahrer.de/artikel/rueckruf-panigale-r-superleggera/ Ducati hat bei internen Qualitätskontrollen ein Problem an den Modellen 1199 und 1299 jeweils in der R- und Superleggera-Version festgestellt: Öl kann über einen Entlüftungsschlauch austreten. Wer eine Ducati Panigale 1199 oder 1299 R oder Superleggera sein Eigen nennt, könnte ein Problem bei der Kurbelwellengehäuseentlüftung haben. Öl kann in die Airbox gedrückt werden und tritt ggf. über eine Entlüftung der Airbox wieder unkontrolliert aus. Alle Halter werden vom Hersteller angeschrieben und zum Werkstattbesuch gebeten, dort wird ein Blow-By-Ventil nachgerüstet.

Betroffene Modelle:
Panigale 1199 Superleggera (2014)
Panigale 1299 R (2015-17)
Panigale 1299 Superleggera (2017)
Panigale 1299 R Final Edition (2018)

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Motorrad-Branchennews
news-2681 Fri, 11 Oct 2019 11:30:57 +0200 Nick Sanders wird MBE https://www.tourenfahrer.de/artikel/nick-sanders-wird-mbe/ Der britische Motorradabenteurer Nick Sanders soll mit dem Orden »Member of the British Empire« für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Mit Weltumrundungen im Rekordtempo hat sich Nick Sanders einen Namen in der globalen Motorradszene gemacht. Selbst gröbste Pisten meisterte »Quick Nick« mit Straßensportlern wie der Yamaha R1 oder der Triumph Daytona.

Angefangen hat Nick seine Rekordjagd mit dem Fahrrad. Im Jahr 1991 legte er 21.900 Kilometer in 138 Tagen rund um den Globus zurück. Es folgten weitere Fahrradexpeditionen und schließlich seine legendären Motorradtouren – rund um die Welt, durch die Amerikas und anderswo.

Am 7. November soll Nick für seine bisherigen Leistungen den Orden »Member of the Britisch Empire« erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass der 1958 in Manchester geborene Abenteurer auf seinen Lorbeeren ausruhen und sich zur Ruhe setzen wird. Ganz im Gegenteil: Unmittelbar nach der Verleihung wird er direkt vom Buckingham Palace zu seiner nächsten Weltumrundung aufbrechen.

Diesmal wird sich Quick Nick etwas mehr Zeit nehmen, acht Monate sind für die Tour auf einer Yamaha Ténéré 700 geplant. Die Weltumrundung soll live auf Nicks Website getrackt werden.

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news-2680 Fri, 11 Oct 2019 08:47:02 +0200 TOURENFAHRER November 2019 am Kiosk https://www.tourenfahrer.de/artikel/tourenfahrer-november-2019-am-kiosk/ Prallvoll mit packenden Motorrad- und Reisethemen liegt der neue TOURENFAHRER 11/2019 ab heute am Kiosk. Die digitale Version ist als E-Paper ebenfalls ab sofort verfügbar. MOTORRÄDER

Harley-Davidson-Touring-Modelle
Ab sofort ist für fast alle großen Touring-Modelle ein umfangreiches Sicherheits-Assistenzpaket serienmäßig mit an Bord und die Konnektivität mit dem Smartphone wird auf ein neues Level gehoben. Eine erste Ausfahrt mit Glide und Co.

Vergleich: BMW F 850 GS Adventure und KTM 790 Adventure
Die Mittelklasse legt so langsam ihr Reihenhaus-Image ab und wird erwachsen. Mit ihren brandaktuellen Adventure-Modellen schließen BMW und KTM sowohl technisch als auch preislich fast schon zur Oberklasse auf. Ob das wirklich Sinn macht, klärt unser Vergleichstest auf und abseits vom Asphalt.

Triumph Speed Twin
Triumph bringt immer wieder neue Reminiszenzen an die eigene legendäre Historie. Bei der aktuellen Speed Twin mixen sie zur stimmigen Retro-Optik zusätzlich einen satten Schuss Fahrdynamik. Ob das funktioniert? Eine Frage für unseren Touren-Test.

Suzuki GSX 1200
In unserem Gebrauchtkauf-Ratgeber geht’s diesen Monat um ein rares Schmuckstück: die Suzuki GSX 1200, einen feinen Neoklassiker, der nur zwei Jahre lang gebaut und in kleinen Stückzahlen verkauft wurde.

REISEN

Deutschland: Bodensee
Die Bodenseeregion mit Deutschlands größtem See gehört für viele Kenner zu einem der schönsten Reiseziele im Voralpenraum. Die vor der gewaltigen Gebirgskulisse gewachsene Kulturlandschaft faszinierte auch Achim Landwehr, Oliver Schleifer und Fritz Jäckle, die auf weniger bekannten Pfaden im Dreiländereck unterwegs waren.

Österreich: Kärnten
Eingebettet zwischen Bergen und Seen, bietet die südlichste Region Österreichs ein buntes Farbenspiel an Kultur, Kurven und Kulinarik. Michaela & Udo Staleker waren im »Motorradland Kärnten« unterwegs und erlebten ein Land mit Genussgarantie.

Tschechien
Das erste Mal auf einer Motorradreise als Sozia unterwegs. Ute Bartling und Wolfgang Hemstege schildern ihre Erlebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Es geht für zehn Tage ins südwestliche Tschechien, wo viele alte Gemäuer am Wegesrand schlummern.

Singapur / Malaysia
Gerade einmal 500 Kilometer sind es von der modernen Metropole Singapur zu den indigenen Urwald-Bewohnern des Nationalparks Taman Negara im Herzen Malaysias. Eine einwöchige Tour führt Sonja Piontek in den tropischen Regenwald.

AUSRÜSTUNG / PRAXIS / TECHNIK

Daypacks
Tagesrucksäcke, auch »Daypacks« genannt, sind ungemein praktisch und auch auf dem Motorrad eine gute Stauraum-Ergänzung für unterwegs. Wir haben neun wasserdichte Modelle intensiv getestet.

Grobstoller im Format 120/70-19 & 170/60-17
Reinrassige Offroad-Pneus für die großen Reise-Enduros von BMW, KTM und Co. sind inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern zu haben. Wir haben sieben Paarungen im Format 120/70-19 und 170/60-17 auf die Speichenräder der großen GS aufgezogen, um die Gelände-Qualitäten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Federbein Nivomat von Wilbers
Ein Federbein, das sich automatisch der Beladung anpasst und dabei auf jedwede Elektronik verzichtet? Ja, das gibt es tatsächlich! Ein Fahrversuch mit einer umgebauten BMW R 1150 GS.

Serienkoffer-Systeme
Koffer vom Fahrzeug-Hersteller sind die einfachste, weil schnellste Lösung zum Gepäcktransport. Bieten sie doch ein inkludiertes System, oftmals ohne separate Kofferhalter, wovon Drittanbieter nur träumen können. Ob aber der Serienkoffer immer die beste Wahl ist, klären wir auf den folgenden Seiten.

Citroën Jumper Biker Solution
Die Lösung aus einer Hand für Camping-affine Tourenfahrer bietet Citroën mit den Biker-Solution-Modellen »Classic« und »Multi« auf Jumper-Basis.

SERVICE / REPORT / SZENE

Erste Hilfe
Zweimal im Jahr organisiert die ehrenamtlich tätige Motorradstaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe Niederrhein den »First Aid Highway«. Der TOURENFAHRER war beim Herbst-Kursus dabei.

Wertsteigerung bei Youngtimern
Youngtimer sind nicht nur ein Hobby im Hobby, sondern mittlerweile fester Bestandteil der Motorradszene. Was hat es mit dem Boom auf sich und wo lauern Tücken?

Motorrad-Menschen: Hartmut Semsch
Hartmut Semsch ist einer der drei Geschäftsführer von Ortema. So weit das Berufliche. Daneben ist er leidenschaftlicher Motorradfahrer und -sammler mit einer ausgeprägt italophilen Ader.

TF-Scouts: Rhön
Im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen gelegen, ist die Rhön mit Höhen von nicht einmal 1000 Metern ein eher unscheinbares Mittelgebirge. Dass es sich dort trotzdem wunderbar mit dem Motorrad touren lässt, hat TF-Scout »Moorteufel« festgestellt.

Ab sofort am KIOSK oder direkt bestellen beim VERLAG

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news-2679 Thu, 10 Oct 2019 10:41:31 +0200 Fortschritt bei Brennstoffzellen-Forschung https://www.tourenfahrer.de/artikel/fortschritt-bei-brennstoffzellen-forschung/ In jüngster Zeit ist die Brennstoffzelle als Alternative zum batterieelektrischen Antrieb in den Fokus gerückt. Ihr größter Nachteil ist der hohe Preis des benötigten Katalysator-Werkstoffs Platin. Nun haben Forscher an der TU Berlin ein Trägermaterial entwickelt, das den Einsatz von deutlich weniger Edelmetall erlaubt – ohne die elektrische Leistung zu beeinträchtigen. Einen Durchbruch bei der Weiterentwicklung der Brennstoffzelle zur Großserientauglichkeit melden Forscher der TU Berlin. Ein Team um Prof. Dr. Peter Strasser will ein neuartiges Trägermaterial für den Katalysator entwickelt haben. Dieser soll es erlauben, trotz eines geringen Platineinsatzes hohe elektrische Leistung zu erzeugen.

Damit wäre ein Hauptproblem auf dem Weg der Brennstoffzelle in die Großserie gelöst. Bislang steht der hohe Preis des Katalysator-Materials Platin einer wirtschaftlichen Nutzung auf dem Massenmarkt entgegen.

Für die energieliefernde Reaktion in der Brennstoffzelle ist Platin unerlässlich. Derzeit werden in einer Pkw-tauglichen Brennstoffzelle rund 30 Gramm des teuren Edelmetalls verwendet. Langfristig angestrebtes Ziel ist eine Verringerung des Bedarfs auf fünf Gramm. Das Problem dabei: Je geringer die eingesetzte Menge, desto schwieriger ist eine gleichmäßige Verteilung der Platin-Nanopartikel auf dem Katalysator-Trägermaterial, wie sie für eine wirkungsvolle Katalyse erforderlich ist.

An diesem Punkt setzt der vom Forscherteam der TU in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von BMW entwickelte Werkstoff an. »In der jetzt veröffentlichten Arbeit [in der Fachzeitschrift Nature Materials; Red.] beschreiben wir die Herstellung eines neuartigen, chemisch veränderten Kohlenstoffträgermaterials mit maßgeschneiderten Oberflächeneigenschaften. Dadurch ist es uns gelungen, eine bisher unerreicht gleichmäßige Verteilung des Ionomers auf diesem Trägermaterial zu erzielen. So erreichen wir hohe Leistungsdichten bei geringem Platineinsatz«, erläutert Prof. Strasser.

Mit dem neuen Trägerwerkstoff konnte die benötigte Platinmenge bereits um 50 Prozent reduziert werden. Nachdem die Forscher ihre Ergebnisse direkt mit einer Pkw-tauglichen Brennstoffzelle erzielt haben, hoffen sie auf einen baldigen Einsatz ihres Verfahrens in der industriellen Produktion.

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news-2678 Thu, 10 Oct 2019 10:25:24 +0200 Andrew Short gewinnt Rallye du Maroc https://www.tourenfahrer.de/artikel/andrew-short-gewinnt-rallye-du-maroc/ Mit der letzten Etappe der Marokko Rallye am gestrigen Mittwoch ist auch die diesjährige Rallye-Weltmeisterschaft Geschichte. Den Sieg in Marokko holt sich Husqvarna-Pilot Andrew Short, den Serientitel hatte sich bereits beim Lauf in Chile Sam Sunderland (KTM) gesichert. Fünf Etappen galt es bei der diesjährigen Austragung der Rallye du Maroc zu bewältigen. Der Großteil davon auf schnellen Pisten, aber auch Dünengebiete mussten durchquert werden.

Andrew Short von Husqvarna entschied das Rennen denkbar knapp für sich. Nur gut eineinhalb Minuten trennten ihn vor seinem zweitplatzierten Mannschaftskollegen Pablo Quintanilla, der wiederum nur eine gute Minute vor Joan Barreda (Honda) finishte.

Mit der Rallye du Maroc als viertem Lauf ist auch die diesjährige FIM Cross-Country Rallies Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Bereits vorzeitig hatte sich Sam Sunderland beim vorletzten Lauf in der Atacama Wüste mit einem uneinholbaren Punktepolster zum Champion der Serie gekrönt.

Immer wieder umbenannt und konzeptionell überarbeitet, reichen die Wurzeln der Rallye du Maroc bis ins Jahr 1982 zurück. Damals endete die Rallye Paris-Agadir als erster Langstreckenwettbewerb in dem nordafrikanischen Land. Im Jahr darauf wurde erstmals die Atlas Rallye ausgetragen; im Laufe der 1990er Jahre verlor sie an Popularität und wurde Ende des Jahrzehnts eingestellt.

Im Jahr 2000 erfolgte der Neustart als Rallye du Maroc unter der Regie der Rallye-Profis Cyril Neveu und Jean Christophe Pelletier. Nachdem sich die Rallye erfolgreich als fester Termin im Kalender der großen Teams etabliert hatte, wurde die eigens gegründete Promotionsagentur NPO an Emma und Stéphane Clair verkauft. Unter deren Ägide wurde die Rallye du Maroc Teil der FIM Cross-Country Rallies Weltmeisterschaft. 2017 übernahm David Castera die Rallye.

Endstand Rallye du Maroc 2019

Rang

Fahrer

Nation

Marke

Zeit

1

Short, Andrew

USA

Husqvarna

18:03:54

2

Quintanilla, Pablo

CHI

Husqvarna

+1'21

3

Barreda, Joan

SPA

Honda

+2'44

4

Price, Toby

AUS

KTM

+2'51

5

Brabec, Ricky

USA

Honda

+4'07

6

Benavides, Luciano

ARG

KTM

+7'17

7

Walkner, Matthias

AUT

KTM

+7'38

8

Evan Branch, Ross

BWA

KTM

+14'20

9

Caimi, Franco

ARG

Yamaha

+20'30

10

Benavides, Kevin

ARG

Honda

+21'16

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news-2670 Wed, 09 Oct 2019 11:26:33 +0200 GCC-Finale in Bühlertann https://www.tourenfahrer.de/artikel/gcc-finale-in-buehlertann-1/ Am vergangenen Wochenende fand das Finale der Deutschen Cross Country Meisterschaft (GCC) in Bühlertann statt. Chris Gundermann sicherte sich den Meistertitel in der höchsten Wertungsklasse XC Pro. Bei extrem nassen und kühlen Witterungsbedingungen ging der siebte Lauf zur Deutschen Cross Country Meisterschaft in Bühlertann nahe Schwäbisch-Hall über die Bühne. Das Team des ausrichtenden MSV Bühlertann hatte alle Hände voll zu tun, die aufgeweichte Strecke immer wieder zu herzurichten.

Mit den nassen Bedingungen am besten zurecht kam in der höchsten Wertungsklasse XC Pro Robert Riedel, der sich souverän den Tagessieg sicherte.

Hinter Riedel spielte sich ein verbissener Zweikampf um den Titel zwischen Chris Gundermann und Mark Scheu ab. Gundermann konnte sich durchsetzen und holte sich mit dem zweiten Tagesrang den deutschen Meistertitel. Mark Scheu, der am Schluss noch Mike Kunzelmann vorbeiziehen lassen musste, finishte auf dem vierten Platz und sicherte sich somit den Vizetitel.

Trotz des ungemütlichen Wetters waren rund 800 Fahrer (inkl. Quads) am Rennwochenende am Start und etwa 3000 Zuschauer zog es an die Strecke.

Die Einschreibung für die GCC-Saison 2020 ist bereits online

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Foto: Baboons

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news-2669 Wed, 09 Oct 2019 10:53:50 +0200 KTM kooperiert mit GasGas https://www.tourenfahrer.de/artikel/ktm-kooperiert-mit-gasgas/ KTM geht mit dem spanischen Motorradhersteller GasGas eine Kooperation ein. Darauf haben sich die Österreicher mit dem Besitzer, dem Finanzinvestor Black Toro Capital, geeinigt. GasGas, beheimatet im katalonischen Girona, ist auf die Produktion von wettbewerbstauglichen Trial- und Enduromotorrädern spezialisiert.

Seit das spanische Traditionsunternehmen vor vier Jahren in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, gehört es dem Finanzinvestor Black Toro Capital. Mit diesem Unternehmen geht die KTM Industries AG jetzt ein Joint-Venture ein. Künftig sollen die Österreicher 60 Prozent der Anteile halten.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Technologien auszutauschen und gemeinsam neue Motorräder zu entwickeln.

Im Rahmen des Joint-Ventures soll die Produktion von Gasgas-Produkten und Torrot-Elektrofahrzeugen in Salt bei Girona (Katalonien/Spanien) fortgesetzt werden. Alle bestehenden Verträge zwischen GasGas und deren Lieferanten und Kunden haben weiterhin Bestand.

Mittelfristig soll GasGas als dritte Marke neben KTM und Husqvarna unter dem Dach der KTM Industries AG geführt werden. Bis auf weiteres bleibt der Import nach Deutschland und Österreich beim bisherigen Distributor März Motorradhandel GmbH respektive der Tochter BLM-März.

Das Joint Venture steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

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news-2667 Tue, 08 Oct 2019 14:40:56 +0200 TF-Plus | Tourentest Yamaha Ténéré https://www.tourenfahrer.de/artikel/tf-plus-tourentest-yamaha-tenere/ Hohe Erwartungen, lange Wartezeit und viel Lob nach der Vorstellung – Yamahas puristische Ténéré 700 zündet spät, aber gewaltig mit dem Versprechen, das Wesentliche am Motorradfahren in den Fokus zu rücken. Ob’s stimmt? Der höchst interessiert, freundlich dreinblickende Mensch beweist Standvermögen: Während ich auf dem Autobahn-Parkplatz ziemlich lange mit der Redaktion telefoniere, wartet er geduldig auf der anderen Seite der Yamaha Ténéré und spricht mich erst an, als ich endlich auflege: »Ist die schon zu haben? Ich dachte, die käme erst später …« Wie, noch später?, denke ich. Wir haben Ende August, da läuft die Motorradsaison langsam aus und die nächsten neuen Modelle gibt’s schon im November in den Messehallen der Mailänder EICMA zu sehen. Doch dieses Motorrad hat es offensichtlich geschafft, sich von den normalen Zyklen abzukoppeln, denn solche Gespräche führe ich auf den folgenden 2000 Kilometern Testtour noch einige. »Da geht’s jetzt bestimmt in die Alpen«, mutmaßt mein Gesprächspartner, »da käme ich glatt mit, wenn ich Zeit hätte.« Sagt’s und setzt sich mit grüßender Hand hinter das Lenkrad seines Firmenwagens und braust davon. Tatsächlich führt mein Weg in einer großen Schleife an den Rand der Alpen, durchs hügelige Vorland und diverse Mittelgebirge über gut ausgebaute Bundesstraßen und Autobahnen bis zu einspurigen, unbefestigten Feldwegen und durch Offroad-Reviere. Dass mein angepeiltes Testareal so breit gefächert ist, hat Yamaha sich selbst zuzuschreiben. Wer die Ténéré als Alleskönner vom reiselustigen Globetrotter bis zum dynamischen Landstraßenfeger positioniert, muss eben liefern.

Interessant ist der Ansatz, mit dem Yamaha versucht, diesem anspruchsvollen Einsatzprofil zu genügen: Wo nahezu alle anderen Hersteller mit großem elektronischen Aufwand die Eignung für bestimmte Anforderungen optimieren wollen, setzen die Japaner auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, mit dem sich alle Situationen bewältigen lassen sollen.

Das klingt nicht nur charmant, sondern hat auch handfeste Vorteile. Die machen sich im Portemonnaie – die Ténéré kostet keine 10.000 Euro – und beim Rangieren bemerkbar: Mit gemessenen 207 Kilo geht die Yamaha heutzutage als Leicht-Reise-­Enduro durch. Das geringe Gewicht hilft zudem, die abschreckende Wirkung von schwindelerregenden 875 Millimetern Polsterhöhe auf Normalgroße abzumildern. Einmal im Sattel, kommt man nämlich auch mit 174 Zentimetern passabel auf den Boden, denn die extrem schlanke Bauart mit kurzer Schrittbogenlänge relativiert die reine Höhenangabe. Ein etwas aus dem Gleichgewicht geratenes Gefährt lässt sich so noch austarieren. Als ambivalente Seite der Medaille entpuppt sich die äußerst knackige Polsterung des stufenlosen, zweiteiligen Sitzmöbels. Was Sportfahrern für ein gutes Fahrgefühl entgegenkommt, sorgt auf längeren Etappen wie meiner Anfahrt ins Kurvenrevier dafür, dass nach rund 400 Kilometern auch gut gepolsterte Hinterteile nach einer Pause verlangen. Bis dahin sitzt es sich durchaus angenehm bei großzügigen Kniewinkeln, nur die Schutzabdeckung des Kupplungshebels drückt leicht gegen den Unterschenkel – das irritiert indes mehr, als es stört. Gleiches gilt für die nur wenig zum Fahrer hin gekröpften Lenkerenden, die beim sitzenden Fahren die Hände übers Handgelenk etwas nach innen zwingen.

Ungewöhnlich sind die seitlich neben dem Cockpit weit nach hinten reichenden Plexiglas-Windabweiser, die den Fahrerkorpus vor Fahrtwind bewahren. Die hohe, aber schmale Scheibe entlastet den Oberkörper und den Helm, zumindest solange kein Fahrzeug vorausfährt. Dann beuteln Turbulenzen den Kopf und der Krach im Helm nimmt zu. Wird die Fahrt schneller als 130 km/h und trägt man einen Endurohelm, drückt der abgeleitete Luftstrom von oben unangenehm auf den Sonnenschirm. Diese kleinen Malaisen spielen jedoch keine Rolle mehr, sobald die schnellen Straßen hinter einem liegen. Im gewundenen Geläuf beginnt der Spaß und die Ténéré spielt ihre erste Trumpfkarte aus. Erstaunlich mühelos biegt sie in die Kurven und Kehren, trotz des großen 21-zölligen Vorderrades und nennenswerter Federwege nimmt sie auch Wechselkurven behände, flink und sehr neutral unter die Speichenräder. Die angepeilte Linie bleibt auch in tiefer Schräglage stets gewahrt bei jederzeit satter Straßenlage. Trotz spur­stabiler Fahrt sind Korrekturen in Schräglage überhaupt kein Problem, beim Bremsen in der Kurve trübt kein lästiges Aufstellmoment den guten Eindruck.

Ihre erfrischende Agilität verdankt sie dem steilen Lenkkopfwinkel von 63 Grad, schmalen Rädern in typischer Offroad-Dimension – der 90/90-21-Vorderreifen sitzt auf einer 1.85er-Felge, der 150/70-18er hinten spannt sich auf vier Zoll – und den von Natur aus handlichen Pirelli Scorpion Rally STR. Trotz Offroad-Anmutung des Profils reicht der Grip vollkommen aus für engagierte Landstraßenrunden, verglichen mit anderen Straßenenduro-Pneus rollen sie dazu nur mäßig laut ab. Auf der Negativseite bleibt einzig eine gewisse Längsrillen-Empfindlichkeit zu notieren. Nun könnte man meinen, bei solch leichtfüßigem Einlenkverhalten und dem handlichen Charakter kämen Stabilität und Präzision zu kurz, doch das Gegenteil ist der Fall: Bei Vollgas auf der Autobahn stört kein Pendeln um die Längsachse den Geradeauslauf, hochdynamische Fahrten im Kurvenrevier offenbaren keinerlei Fahrwerksunruhen. Die Japanerin legt eine Kombination aus Handlichkeit, Stabilität und Präzision an den Tag, die in dieser Gattung Seltenheitswert besitzt. Hier spielt neben dem neuen, verwindungssteifen Doppelschleifenrahmen aus Stahl auch die straffe Abstimmung der KYB-Federelemente eine wichtige Rolle. Diese sind bis auf die Vorspannung der Gabel voll einstellbar ausgeführt und decken eine beachtliche Bandbreite ab. Einigermaßen sensibel ansprechend, ergibt sich ein Fahrkomfort, der niemanden im Ungewissen über das lässt, was an der Schnittstelle zwischen Reifen und Asphalt passiert – das Feedback ist knackig und transparent. Allerdings übertreibt das Federbein es ein wenig mit der Rückmeldung; sänftenartiges Gleiten kann man da nicht erwarten.

Mit dieser Fahrwerksauslegung ist man auf der sicheren Seite: Obwohl die Bremse scheinbar ohne rechten Biss agiert, verzögert sie sehr effektiv – erkennbar an den trotz langer Federwege erstaunlich guten Bremswerten. Das ist auch angebracht angesichts der möglichen Fahrdynamik, die die Yamaha ihrem Sahnestück von Motor verdankt. Den 689 Kubikzentimeter großen 270-Grad-Twin aus der MT-07 haben die Entwickler nämlich mit wohlfeilen Maßnahmen und ohne in die Grundkonstruktion einzugreifen dem Einsatzzweck nahezu perfekt angepasst: Mit neuer Airbox, modifizierter Einspritzung, längeren Krümmerrohren und neuer Auspuffanlage ergibt sich ein fülligerer, homogener Drehmoment­verlauf im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Ohne oben herum zu viel zu opfern: Nominell liegt die Höchstleistung mit gut 73 PS nur minimal unter der MT-07, das Drehmoment ist mit 68 Nm bei 6500/min sogar gleich. Beim Prüfstandslauf kann unser Testexemplar die Papierwerte weitgehend bestätigen, im Reigen der großen und mittleren Reise-Enduros sind diese jedoch alles andere als spektakulär.

Ganz im Gegensatz zu dem, was die Ténéré im realen Zweiradleben daraus macht. Freudvoll und willig schiebt der Twin ab 2000 Touren voran und nimmt flott an Drehzahl zu, die Drehfreude hält fast bis zur Nenndrehzahl an. Gleichmäßig entfaltet der Motor seine Kraft, nur um 4000 Touren offenbart die Drehmomentkurve eine kleine, im Fahrbetrieb wahrnehmbare Delle. Lebensäußerungen? Natürlich, aber akustisch sehr dezent und das ebenso fühl- wie hörbare Pulsieren des 270-Grad-Motors hält sich in Grenzen. Der gute Druck von unten und eine gegenüber der MT gekürzte Endübersetzung verleihen dem Triebwerk eine unglaubliche Elastizität, die Schaltarbeiten im exakten Sechsganggetriebe minimiert – ich bin fast immer im fünften oder sechsten Gang unterwegs, egal ob ich gemütlich durchs Dorf zuckele oder auf verwinkelten Landstraßen Gas gebe. Die subjektive enorme Durchzugsstärke dokumentiert der objektiv gute Ela-Wert von 7,6 Sekunden von 50 auf 120 km/h im letzten Gang.

Der außergewöhnlich gut dosierbare Krafteinsatz des Motors macht eine Trak­tionskontrolle oder verschiedene Motor­modi überflüssig – die Kopplung des Vortriebs an die Gashand ist ausgezeichnet. Seine ausgezeichneten Manieren, sieht man einmal von einem kleinen Schlag beim Gasanlagen aus dem Schiebebetrieb ab, veredelt der Twin durch seine Sparsamkeit: Im Schnitt fließen trotz dynamischer Fahrweise 4,9 Liter Sprit durch die Einspritzdüsen, was einen Aktionsradius von 326 Kilometern bedeutet. Etwas zu üppig ist das Reservevolumen von mehr als einem Viertel des 16-Liter-Tanks, exakt 4,3 Liter – nach Erreichen der Marke nervt die blinkende Anzeige im Cockpit noch zig Kilometer lang. Eine hilfreiche Restreichweiten-Angabe gibt’s leider nicht. Zum Rundum-Check muss ich aber runter von der Straße, nur um festzustellen, wie viel Herzblut die Entwickler diesem Einsatzzweck wirklich gewidmet haben. Optisch erkennbar an der extrem schmalen Bauweise und der charakteristischen Rallye-Maske mit vier LEDs, technisch an zahlreichen Details, die auf Weltreise und im Gelände Sinn machen: Fußbrems- und Schalthebel sind klappbar, der Seitenständerschalter sturzgeschützt, der Frontkot­flügel höhenvariabel und der Luftfilter gut zugänglich unter dem Fahrersitz. Das ABS ist abschaltbar, abnehmbare Rahmenunterzüge und Schlauchreifen erleichtern Reparaturen unterwegs, eine Querstrebe über dem Cockpit die Anbringung von Navis.

In den nach Abnahme der Gummis sehr griffigen Rasten stehend, ist für mich die Ergonomie perfekt: Der gerade Lenker liegt gut in den Händen, die schmale Sitzbank erlaubt einen engen Beinschluss und viel Bewegungsfreiheit. Folgsam setzt die Japanerin Gewichtsverlagerungen in Richtungsänderungen um und macht das Beste aus ihren Gelände-Genen: Die lange Alu-Schwinge bringt reichlich Traktion am Hinterrad, mit entsprechend modifizierter Dämpfungseinstellung landen Wackermänner, Absätze und Löcher in den 210 Millimetern Federweg an der Front und 200 am Hinterrad. Mit der Bodenfreiheit von

240 Millimetern lassen sich die meisten Herausforderungen bewältigen, nur die aufgezogenen Pirellis setzen dem Treiben auf feuchtem Untergrund frühe Grenzen. Auf losem Untergrund und bei hohen Tempi schüttelt es das flexibel aufgehangene Gameboy-artige Cockpit durch, dass nichts mehr abzulesen ist – ein Schönheitsfehler. Mit ihren ausgezeichneten Offroad-Qualitäten und der erstaunlichen Landstraßen-Performance legt die Ténéré die Messlatte ziemlich hoch für Motorräder, die die Themen Reise und Abenteuer kombinieren. Mir bleibt nach der anspruchsvollen Testtour ein Gedanke hängen: Auf der puristisch – nicht spartanisch – ausgestatteten Yamaha habe ich nichts von dem vermisst, was bei den überbordenden Flaggschiffen der anderen ins Gewicht und Geld geht. Gut, dass sie endlich da ist.

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TF-PLUS Reise
news-2666 Tue, 08 Oct 2019 08:48:00 +0200 »Long way up« mit Elektromotorrädern https://www.tourenfahrer.de/artikel/long-way-up-mit-elektromotorraedern/ Ewan McGregor und Charley Boorman arbeiten an einer Fortsetzung ihres »Long way«-Konzepts. Derzeit befinden sich die beiden Schauspieler zu Dreharbeiten in Feuerland. Wie es aussieht, wollen sie ihre Tour durch die Amerikas auf Elektromotorrädern durchführen. Es sind nur ein paar Fotos in den sozialen Medien, doch die haben in der Szene für Aufregung gesorgt. Ewan McGregor und Charley Boorman sind wieder on the road. Nicht genau datierte Aufnahmen zeigen die beiden in Feuerland. Zwischenzeitlich hat Boorman auch in einem Interview bestätigt, dass die beiden Abenteurer an einem Projekt mit dem Titel »Long way up« arbeiten. Gemeint ist eine Motorradreise von Feuerland nach Alaska. Boorman sagte auch, dass sie ihre Route »nicht traditionell« bereisen wollen. Was damit gemeint ist, lässt sich aufgrund der auf Instagram veröffentlichten Fotos erahnen. Dort sind die beiden Mimen mit LiveWire zu sehen, dem ersten elektrisch angetriebenen Motorrad von Harley-Davidson.

Berühmt geworden sind die Schauspieler Ewan McGregor und Charley Boorman durch ihre Rollen in George Lucas‘ Weltraumabenteuer »Star Wars«. In der Motorradszene einen Namen haben sich die beiden durch ihre epische Dokumentation einer Motorrad-Weltumrundung »Long way round« aus dem Jahr 2004 gemacht. Drei Jahre später schoben sie »Long way down«, die Doku einer Afrika-Durchquerung nach.

Bild: Screenshots von Instagram, Montage TF

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news-2650 Tue, 08 Oct 2019 07:56:00 +0200 Serviceaktion von Suzuki https://www.tourenfahrer.de/artikel/serviceaktion-von-suzuki/ Suzuki ruft insgesamt 8700 Maschinen der Modellreihe GSX-R 1000 R und RZ zurück. Durch einen möglichen Defekt droht der Ausfall der Anti-Blockier-Hilfe. Eine fehlerhafte Kommunikation von Steuergeräten kann bei niedriger Batteriespannung zum Ausfall des ABS bei Suzukis Superbike GSX-R 1000 R und RZ der Modelljahre 2017 und 2018 führen. Betroffen sind der Trägheitssensor sowie die ABS-Einheit. Der Fahrer wird bei einem Ausfall über die Warnleuchte im Cockpit üder die Disfunktion des Systems informiert. 

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Motorrad-Technik Motorrad-Branchennews
news-2651 Tue, 08 Oct 2019 07:12:00 +0200 Neue Triumph Street Triple RS https://www.tourenfahrer.de/artikel/neue-triumph-street-triple-rs/ Triumph feilt zum Modelljahrgang 2020 am Naked-Bike Street Triple RS. Der Hersteller verspricht ein Performance-Plus sowie ein erweitertes Technologiepaket. Die Triumph Street Triple RS bekommt ein Update. In Sachen Optik, Elektrik und Mechanik haben die Ingenieure in Hinckley die Moto2-DNA soweit wie möglich in das Serien-Naked-Bike gepackt.

Optisch bekam der Drilling ein neues Kleid verpasst. In der Form haben sich die LED-Scheinwerfer sowie Windschild und Seitenteile geändert. Der Auspuff erhielt eine Endkappe aus Carbon. Außerdem bekamen die Spiegel eine neue Form, der Lenker erhielt eine neue Klemmung und der Hauptrahmen ist in Silber getüncht.

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news-2652 Mon, 07 Oct 2019 14:26:45 +0200 Rückblick Adventure Ride Competition https://www.tourenfahrer.de/artikel/rueckblick-adventure-ride-competition/ Am langen Wochenende rund um den Tag der Deutschen Einheit trafen sich sportliche Reiseenduristen auf dem Steinbruchgelände Mark Schönstädt bei Leipzig zur Adventure Ride Competition. Nicht zuletzt dank perfekter Organisation herrschte trotz durchwachsenen Wetters eine Bombenstimmung auf dem Eventgelände. 63 wagemutige Adventure Biker hatte sich zur ersten Austragung der Adventure Ride Competition gemeldet. Drei Tage lang kämpften sie in dem vielseitigen Wettbewerb um Punkte. Gefordert war nicht nur die absolut sichere Beherrschung einer Reiseenduro in schwierigem Terrain, sondern auch zahlreiche andere Fähigkeiten wie Gruppentauglichkeit.

Für zusätzliche Schwierigkeiten sorgte die Witterung. Zwar blieben die auch für Samstag vorhergesagten schweren Regenfälle aus, doch durch die Niederschläge im Vorfeld hatten sich bereits ganze Abschnitte in dem weitläufigen Endurogelände in Feuchtgebiete verwandelt.

Doch die Orga vom Enduro Action Team um Robert Loschütz hatte das Event perfekt im Griff, so dass auch einige kurzfristige Streckenänderungen keinerlei Verzögerungen für die Teilnehmer zur Folge hatten.

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news-2649 Mon, 07 Oct 2019 09:06:09 +0200 KSR Group eröffnet Designzentrum https://www.tourenfahrer.de/artikel/ksr-group-eroeffnet-designzentrum/ Die österreichische KSR Group, Importeur von Brixton, Malaguti und Royal Enfield, hat in der Firmenzentrale in Krems ein neues Lager und ein eigenes Designstudio eröffnet. Mit über 60.000 Fahrzeugen pro Jahr zählt die im Besitz der Familie Kirschenhofer befindliche KSR Group zu den größten herstellerunabhängigen Zweiradimporteuren Europas. Mit den Marken BRIXTON MOTORCYCLESKSR MOTO und MALAGUTI tritt KSR auch als Hersteller auf und ist zusätzlich noch am LAMBRETTA Joint-Venture beteiligt.

Die im niederösterreichischen Gedersdorf ansässige KSR Group befindet sich auf Wachstumskurs. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat das UNternehmen seine Firmenzentrale nahe Krems deutlich erweitert. Kernstück ist ein Neubau mit einer Fläche von rund 2200 qm, von der der Großteil (rund 1700 qm) auf Lagerkapazitäten entfällt. Dazu kommen Platz für weitere Büroarbeitsplätze sowie eine 240 qm große zusätzliche Werkstatt.

Auf einer Fläche von 240 m² entstand außerdem ein Designstudio, in dem etwa zehn Mitarbeiter zukünftige Modelle von Brixton, Malaguti und Lambretta entwerfen werden, von der Skizze bis zur Produktionsüberführung. Neben hochmoderner Computertechnologie wird das Designstudio über einen 3D-Drucker und einen eigenen Clay-Bereich verfügen, in dem Tonmodelle im Maßstab 1:1 geschaffen werden.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 erwartet KSR erstmals einen Umsatz von über 100 Mio. Euro.

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news-2648 Mon, 07 Oct 2019 09:05:19 +0200 Motorradsport vom Wochenende | 05.-06. Oktober https://www.tourenfahrer.de/artikel/motorradsport-vom-wochenende-05-06-oktober/ Beim 15ten Saisonlauf der MotoGP in Thailand sicherte sich Honda-Pilot Marc Marquez seinen insgesamt achten Titel. Hinter ihm kam als zweiter Fabio Quartararo und als dritter Maverick Vinales, beide auf Yamaha, ins Ziel. Mit einer typischen Marquez-Aktion sicherte sich der Spanier in der letzten Runde den Sieg und somit den sechsten Titel in der MotoGP. Trotz noch ausstehenden Rennen lieferte Marc mit 14 Podestplätzen in 15 Rennen eine konstante Leistung ab und konnte so den Sack am Wochenende zumachen, obwohl er am Freitag mit einem heftigen Crash vom Motorrad abgestiegen war. Mehr Weltmeistertitel in der Königsklasse könne nur noch Valentino Rossi (7) und Giacomo Agostini (8) vorweisen, zudem ist Marquez somit der erfolgreichste Honda-Fahrer aller Zeiten. 

Hinter dem Sieger kamen die Yamaha-Piloten Quartararo und Vinales ins Ziel, womit erneut die Kunden-Yamaha die Werksmaschine schlug. Dahinter folgten Andrea Dovizioso auf Ducati und Alex Rins auf Suzuki. Publikumsliebling Valentino Rossi errang einen ernüchternden achten Rang.

In den kleineren Klassen ist hingegen noch alles offen. Mit einem fünften Platz büßte der WM-Führende der Moto2 Alex Marquez (Kalex) etwas Vorsprung auf den Lauf-Zweiten Brad Binder (KTM) ein. Den Lauf gewann Valentino Rossis Halbbruder Luca Marini vom Sky-Racing-Team. In der Moto3 gewann Albert Arenas auf KTM vor Lorenzo Dalla Porta sowie Alonso Lopez auf Honda.

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news-2645 Sun, 06 Oct 2019 14:31:00 +0200 Spendenrekord beim WuppEnduro https://www.tourenfahrer.de/artikel/spendenrekord-beim-wuppenduro/ Das letzte WuppEnduro Mitte September brachte einen neuen Spendenrekord. Fast 30.000 Euro kamen für wohltätige Zwecke zusammen. Bei bestem Wetter starteten beim WuppEnduro 2019 200 Teilnehmer in sechs Gruppen mit je zwei Tourguides in die wilden Ecken Wuppertals. Sie nahmen sechs Sektionen unter die Räder, die abwechslungsreich und möglichst anfängerfreundlich an den Vortagen vorbereitet worden waren. Besonders beliebt waren dabei die Passagen mit Wasserdurchfahrten, Sprungschanzen sowie steilen Auf- und Abfahrten. Die einzelnen Hindernisse bekamen in der Szene bekannte und gefürchtete Namen wie Erzberg, Road of Bones, Trans-Sib und Everglades.

Nach wie vor gehören auch die spektakulären Landschaften der Kalkwerke Oetelshofen zu den WuppEnduro-Highlights. Aber auch das dschungelähnliche Grundstück mit dem Sektionsnamen Borneo sorgte für ein Höchstmaß an Abwechslung. Die gesammelten Spenden in Höhe von 29.360 Euro gingen an das Kinderhaus Luise Winnacker und die Stiftung der Kalkwerke Oetelshofen.

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news-2644 Sun, 06 Oct 2019 14:27:00 +0200 IDM-Termine für 2020 https://www.tourenfahrer.de/artikel/idm-termine-fuer-2020/ Nach der Saison ist vor der Saison. Um Fahrern und Teams möglichst früh Planungssicherheit zu geben, legten die IDM-Veranstalter die ersten Termine für die Saison 2020 fest. Kaum sind die aktuelle Saison vorbei, die Meister gekürt und der Champagner ausgetrunken oder vertrocknet, geht es an die Planung für die nächste Saison. Für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft stehen die ersten Termine bereits fest: 3. bis 6. Juni in Oschersleben, 24. bis 26. Juli in Schleiz und 14. bis 16. August in Most/CZ. In Assen/NL will die IDM auf jeden Fall wieder starten, das Finale wird mit ziemlicher Sicherheit wieder in Hockenheim sein. Außerdem möchte man auf dem Sachsenring und dem Red Bull Ring fahren. Zolder in Belgien ist hingegen definitiv raus. Noch in diesem Monat sollen alle Strecken und Termine fixiert sein.

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Motorrad-Sport
news-2643 Sat, 05 Oct 2019 13:45:00 +0200 App von Edelweiss https://www.tourenfahrer.de/artikel/app-von-edelweiss/ Schon vor dem Start über die Reise informieren, Mitfahrer kontaktieren und unterwegs interessante Daten sammeln – all das und noch viel mehr kann die neue Edelweiss-App. Edelweiss Bike Travel hat eine eigene App entwickelt, die Edelweiss Bike Touring App. Die bietet eine Vielzahl von Informationen, die wichtigste ist, dass die Teilnehmer an einer Edelweiss-Reise die Tourinfos auf ihrem Smartphone abrufen können. Man muss also nicht mehr auf sein Informationspaket warten. Außerdem kann man schon im Vorfeld mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten. Die Edelweiss Touring App ist ab sofort bei Google Play und im App Store erhältlich.

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news-2642 Sat, 05 Oct 2019 13:34:00 +0200 Versicherungen für Harley-Davidson https://www.tourenfahrer.de/artikel/versicherungen-fuer-harley-davidson/ Harley-Fahrer müssen ihr Schätzchen nicht mehr bei irgendeiner Assekuranz versichern, sondern können zum Harley-Davidson Insurance Service greifen. Zusammen mit der ERGO Versicherung hat Harley-Davidson eine Assekuranz für die Kunden ins Leben gerufen, die ein US-Bike besitzen, den Harley-Davidson Insurance Service. Je nach eigenem Motorrad kann der Kunde wählen zwischen »Street Cover«, »Custom Cover« und »Elektro Plus« für die neue LiveWire. Weitere Infos halten die Harley-Händler bereit oder die Homepage www.ergo-hdis.de.

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