Honda CB1000GT

Sportlicher Tourer in der Ein-Liter-Klasse

Die neue Honda CB1000GT

Honda erweitert sein Motorrad-Portfolio um die CB1000GT, einen sportlichen Tourer auf Basis der CB1000 Hornet. Die ab 2026 erhältliche Maschine kombiniert den Vierzylinder-Motor der Fireblade mit umfangreicher Elektronik und Komfortausstattung.

Gebändigter Fireblade-Motor

Die neue CB1000GT nutzt den Reihenvierzylinder der CBR1000RR Fireblade aus dem Modelljahr 2017, dessen Charakteristik jedoch wie bereits im Roadster CB1000 Hornet weniger sportlich ausfällt und auf gute Dosierbarkeit und gleichmäßige Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlband getrimmt ist.

Der Ein-Liter-Motor mit DOHC-Ventilsteuerung leistet in der GT 150 PS bei 11.000 Umdrehungen pro Minute und entwickelt ein maximales Drehmoment von 102 Newtonmetern bei 8.750 Touren.

Die Abstufung des Sechsganggetriebes wurde vom zweiten bis zum fünften Gang überarbeitet, der sechste Gang ermöglicht niedertouriges Fahren bei hohen Geschwindigkeiten. Eine Antihopping-Kupplung verhindert beim Herunterschalten das Blockieren des Hinterrads. Serienmäßig ist ein Quickshifter mit Blipper-Funktion für kupplungsloses Schalten verbaut. Der 21-Liter-Tank erlaubt bei einem Normverbrauch von 6,0 Litern eine Reichweite von über 340 Kilometern.

Honda CB1000GT
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Honda CB1000GT

Die neue Honda CB1000GT

Schräglagensensible Assistenzsysteme

Die Elektronikausstattung basiert auf einer Sechsachsen-Gyrosensorik. Darauf aufbauend arbeiten vier vorkonfigurierte Riding Modes (Sport, Standard, Tour, Rain) sowie ein frei konfigurierbarer User-Modus. Die Modi unterscheiden sich in Leistungsentfaltung, Motorbremswirkung und der Eingriffsintensität der dreistufigen HSTC-Traktionskontrolle.

Semiaktives Fahrwerk

Die Honda CB1000GThat ein semiaktives Fahrwerk mit elektronisch gesteuerte Showa-EERA-Federelementen, das die Dämpfungscharakteristik nahezu in Echtzeit an den fahrbahnzustand anpasst. Die Federvorspannung des Hinterraddämpfers lässt sich während der Fahrt in 24 Stufen verstellen. Die 41-Millimeter-Upside-Down-Gabel vorne bietet 130 Millimeter Federweg, der Monoshock 144 Millimeter.

Chassis für hohe Zuladung

Der verlängerte Stahlrahmen mit zwei Unterzügen wurde für Zweipersonenbetrieb ausgelegt. Der Lenkkopfwinkel beträgt 25 Grad, der Nachlauf 106,3 Millimeter und der Radstand 1.465 Millimeter. Im Sinne eines sicheren Geradeauslaufs wurde die Aluminium-Schwinge um 16 auf 635 Millimeter verlängert. Die Sitzhöhe liegt bei 825 Millimetern.

Die Bremsanlage bietet in der Front zwei radial verschraubte Nissin-Vierkolben-Sättel mit schwimmend gelagerten 310-Millimeter-Scheiben auf, während im Heck ein Einkolben-Schwimmsattel auf eine 240-Millimeter-Scheibe einwirkt. Bereift sind die Aluminiumguss-Räder der CB1000GT mit Pneus in den Dimensionen 120/70-ZR17 vorne und 180/55-ZR17 hinten.

Umfangreiche Serienausstattung

Die Serienausstattung umfasst abnehmbare Seitenkoffer (37 Liter links, 28 Liter rechts), einen in fünf Positionen verstellbaren Windschild, Griffheizung, Handprotektoren, Hauptständer sowie Tempomat für Geschwindigkeiten zwischen 50 und 160 Kilometern pro Stunde. Ein Smartkey-Schlüssel aktiviert den Hauptzündschalter berührungslos, mechanisch lassen sich Tankdeckel und Sitzbank öffnen.

Cockpit mit Smartphone-Konnektivität

Das fünf Zoll große TFT-Display nutzt Optical Bonding für bessere Ablesbarkeit bei grellem Sonnenlicht und bietet drei Anzeigevarianten. Die Honda-RoadSync-Konnektivität ermöglicht die Einbindung von Android- und iOS-Smartphones für Navigation, Telefonie und Musikstreaming. Die Bedienung erfolgt über einen Vierwege-Schalter an der linken Lenkerarmatur. Eine USB-C-Buchse dient der Stromversorgung externer Geräte.

Zur Sicherheitsausstattung gehören selbstrückstellende Blinker und ein ESS-Notbremssignal, das bei starkem Verzögern nachfolgende Verkehrsteilnehmer durch blinkende Heckleuchten warnt. Die Lichttechnik arbeitet komplett mit LED-Leuchtmitteln.

Die neue Honda CB1000GT wird in drei Farbvarianten angeboten: Grand Prix Red/Graphite Black, Pearl Deep Mud Gray und Graphite Black. Die Maschine soll zur Saison 2026 erhältlich sein, Preise für den deutschen Markt wurden noch nicht kommuniziert.

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