S 1000 – Einstieg ins Supersportsegment

Im Jahr 2009 war schließlich die Zeit gekommen, das bis dato von japanischen und italienischen Herstellern dominierte Segment der sogenannten Supersportler zu erobern.

Die BMW S 1000 RR etablierte sich auf Anhieb erfolgreich in der Superbike-Weltmeisterschaft und setzte sich in der Serienversion bei zahlreichen Vergleichstests der Fachpresse an die Spitze. Dank ihres Vierzylinder-Motors mit 142 kW/193 PS, eines Trockengewichts von nur 183 Kilogramm und der optionalen Ausstattung mit Race ABS und Traktionskontrolle DTC (Dynamic Traction Control) setzte die BMW S 1000 RR neue Maßstäbe in den Bereichen Fahrdynamik und Fahrsicherheit.

zurück  |  weiter

Chronologie der technischen Entwicklungen

1923 Die BMW R 32 mit zwei quer zur Fahrtrichtung angeordneten Zylindern wird vorgestellt.

1925 Aluminium-Zylinderkopf und hängende Ventile für R 37 und R 39.

1928 Erster Kickstarter mit komfortabler Quer-Anordnung für die BMW R 57.

1929 Kompressoraufladung ermöglicht neue Geschwindigkeitsrekorde.

1932 Zwei-Vergaser-Technik bei der BMW R 16.

1934 Einführung des Pressstahlrahmens.

1935 Hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel für BMW R 12 und BMW R 17.

1936 Kettengetriebene, oberhalb der Kurbelwelle platzierte Nockenwelle und Viergang-Getriebe mit Fußschalthebel für die BMW R 5.

1938 Hinterradfederung für Serienmodelle.

1950 Gemeinsamer Ölkreislauf für beide Zylinder, schräg montierte Vergaser und verrippte Ventildeckel für BMW R 51/2. Die BMW R 25 erhält einen verschweißten Rohrrahmen.

1955 Neues Dreiwellengetriebe und Kardanwelle mit nunmehr vorn angeordnetem Kreuzgelenk. Vollschwingen-Fahrwerk für BMW R 50 und BMW R 69.

1960 Sitzbank löst Schwingsattel ab.

1969 Gleichdruck-Vergaser und E-Starter für BMW R 75/5. Neukonstruktion des Boxers für die Baureihe /5 mit unterhalb von Kurbelwelle und Zylinder platzierter Nockenwelle und Stößelstangen. Comeback der Teleskopgabel. Doppelschleifenrohrrahmen.

1973 Die R 90 ist das weltweit erste Großserienmotorrad mit lenkerfest montierter Verkleidung. Die BMW R 100 RS kommt als erstes Serienmotorrad mit Vollverkleidung.

1980 Die R 80 G/S erhält eine Einarmschwinge.

1983 Einführung der K-Baureihe mit längsliegendem Vierzylinder.

1986 Die BMW K 75 erhält einen unmittelbar vom Vierzylinder abstammenden Dreizylinder-Motor.

1987 Der Paralever unterbindet mit neu entwickelter Doppelgelenk-Schwinge unerwünschte Antriebseinflüsse auf die Hinterradfederung.

1988 Einführung von Vierventil-Technik, DOHC-Zylinderkopf und der weltweit ersten digitalen Motorelektronik für Motorräder im Vierzylinder-Motor. Anti-Blockiersystem (ABS) optional erhältlich.

1991 BMW K 1 mit aerodynamischer Volllverkleidung.

1993 Einführung des Vierventil-Boxers mit Saugrohr-Einspritzung und Dreiwege-Katalysator. Einführung der Telelever Vorderradführung.

2004 In der BMW K 1200 S debütiert der neue, nun quer eingebaute Vierzylinder. Einführung der elektronischen Fahrwerksanpassung ESA (Electronic Suspension Adjustment).

2006 Die neue F-Baureihe startet mit dem 800 Kubik starken Parallel-Twin.

2007 Die BMW HP 2 Sport ist bis dato stärkster Serien-Boxer mit 133 PS. Das Antriebsregelungssystem ASC (Automatic Stability Control) verhindert Schlupf des Antriebsrades.

2009 Der kurzhubige Vierzylinder-Motor der BMW S 1000 RR leistet 193 PS. Außerdem neu: Race ABS und Traktionskontrolle DTC (Dynamic Traction Control).

2010 Der schmalste und leichteste jemals im Serienmotorradbau eingesetzte Reihensechszylinder-Motor treibt jetzt die Modelle BMW K 1600 GT und BMW K 1600 GTL an.

2012 Die jüngste Generation des BMW Boxer-Motors erhält eine Luft-/Flüssigkeitskühlung. Das Getriebe ist jetzt in den Motorblock integriert. Semiaktives Fahrwerk optional.

TOURENFAHRER-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im TOURENFAHRER-Newsletter.

Jetzt registrieren