Totenstille und Dämmerlicht umgeben mich. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das Halbdunkel des Mausoleums, in dem sich zwei Steinsärge abzeichnen. Otto Fürst von Bismarck fand 1899 an der Seite seiner Gemahlin die letzte Ruhe im Sachsenwald, den er für seine Verdienste um die Einigung der deutschen Kleinstaaten und den Sieg über Frankreich von Kaiser Wilhelm I. geschenkt bekam. Der „Eiserne Kanzler“, wie er im Volksmund genannt wurde, verbrachte seinen Lebensabend in Friedrichsruh, das in Schleswig-Holsteins größtem zusammenhängenden Laubwald liegt.
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