Ein Mammutprojekt war geboren, als der Preußische König Friedrich der Große (1712 – 1786) den Befehl zur Trockenlegung der Sumpflandschaften entlang der Oder gab. Mitte des 18. Jahrhunderts begannen eigens beauftragte Deichbauexperten mit der Arbeit. Jenseits der in die Bundeshauptstadt führenden B 1 presche ich durch eine topfebene, menschenleere Gegend, bis sich der markante und unübersehbare Höhenzug Reitweiner Sporn am linken Spiegel ins Bild schiebt. Die wie mit einem Lineal gezogene Allee schickt mich nach Lebus, ans südliche Ende des Oderbruchs. Neugierig, wie ich bin, taste ich mich über betagtes Pflaster bis an den mächtigen Grenzstrom hinunter, an dessen Ostufer polnische Grenzmarkierungen mit bloßem Auge auszumachen sind.
Den gesamten Artikel lesen Sie in der MOTORRAD NEWS Ausgabe 12/2022.