Über zehn Jahre dauert der Krieg nun schon, und noch ist kein Ende abzusehen. So mancher Kämpfer auf Seiten des Trojanerkönigs Priamos und viele Kriegshelden im Heer des griechischen Königs Agamemnon haben ihr Leben im Staub vor den Toren des belagerten Troja ausgehaucht – und dennoch konnte bisher weder die eine noch die andere Seite den entscheidenden Sieg erringen. Selbst nachdem der ruhmreiche griechische Held Achilles seinen größten Widersacher Hektor, den Königssohn Trojas, besiegt und öffentlich geschändet hatte, war es nicht gelungen, die tapferen Verteidiger Trojas von den hohen Mauern der Stadt zu vertreiben. Nun liegt Achill selbst in einem Grab auf dem Schlachtfeld, tödlich getroffen in jene Ferse, die unverwundbaren Männern bis in unsere Tage hinein Kopfzerbrechen bereitet. Odysseus ist es schließlich, der mit einer List die Griechen zum Sieg führen wird: Plötzlich brechen die Belagerer ihre Zelte im Feldlager ab und räumen den Kriegshafen vor Troja. Zurück bleibt nur ein riesiges hölzernes Pferd vor den Toren der Stadt. Was soll das bedeuten?
Den gesamten Artikel lesen Sie im »Motorradfahrer« Ausgabe 04/2020.