BMW Motorrad auch 2025 mit hohem Absatz

Erneut über 200.000 Motorräder ausgeliefert

BMW Motorrad auch 2025 mit hohem Absatz

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen zeigt sich BMW Motorrad mit dem Motorradabsatz im Jahr 2025 zufrieden. Deutschland bleibt größter Einzelmarkt.

BMW Motorrad hat im Jahr 2025 weltweit 202.563 Motorräder an Kunden ausgeliefert und damit zum vierten Mal in Folge die Marke von 200.000 Einheiten überschritten. Das Unternehmen bewegt sich damit erneut auf hohem Niveau, obwohl das Marktsegment über 500 Kubikzentimeter Hubraum global als rückläufig gilt und der Wettbewerb durch Preisdruck, regulatorische Vorgaben und neue Zollregelungen geprägt ist.

Europa wichtigste Absatzregion

Europa bleibt die mit Abstand wichtigste Absatzregion. Dort wurden 118.814 Fahrzeuge verkauft, leicht mehr als im Vorjahr. Deutschland ist mit 25.516 Einheiten weiterhin größter Einzelmarkt weltweit, gefolgt von Frankreich (19.019), Italien (16.692) und Spanien (14.005). In mehreren Ländern – darunter Italien, Spanien, Portugal und die Niederlande – meldet BMW jeweils Rekordwerte. Auch außerhalb Europas trugen die USA (14.869), Brasilien (14.488) und China (10.555) spürbar zum Gesamtergebnis bei.

Auch BMW Motorrad büßt im Jahr 2025 in Deutschland deutlich bei den Absatzzahlen ein. Die Neuzulassungen gehen um rund 25 Prozent zurück.
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Trotz rückläufiger eigener Absatzzahlen gewinnt BMW Motorrad in Deutschland 2025 Marktanteile.

Der Motorradmarkt in Deutschland 2025

2025 war ein herausforderndes Jahr für die Motorradbranche. Eine schwierige wirtschaftliche Gesamtlage sowie die Marktsättigung durch den Euro-5-Abverkauf drückten auf die Zulassungszahlen.

BMW Motorrad in Deutschland unangefochten Marktführer

Nach Unternehmensangaben konnte BMW in wichtigen Märkten Marktanteile hinzugewinnen, unter anderem in Deutschland im Segment über 500 Kubikzentimeter. Betrachtet man allerdings das komplette Motorradsegment mit Fahrzeugen über 125 Kubikzentimetern, konnten die Münchner ihre Position auch hier von 18,72 % in 2024 auf 21,84 % im vergangenen Jahr ausbauen. Allerdings erfolgte dieser Zuwachs vor dem Hintergrund eines stark rückläufigen Markt. Auch BMW Motorrad büßte rund ein Viertel seines Absatzes auf dem Heimatmarkt ein. Die Zahl der neuzugelassenen BMWs ging gegenüber 2024 von 28.581 auf 21.336 Fahrzeuge zurück.

Boxer-GS als Erfolgsgarant

Auf der Produktseite blieb die große Reiseenduro das Rückgrat des Absatzes. Die R 1300 GS Adventure kam auf 33.570 Verkäufe, die R 1300 GS auf 32.555. Dahinter folgt mit 11.643 Einheiten das Supersportmodell S 1000 RR. Insgesamt legte auch das Segment der sportlichen Vierzylindermodelle zu: Die S-Baureihe erreichte 20.859 Einheiten, inklusive der leistungsstärkeren M-Modelle meldet BMW in diesem Segment 28.408 verkaufte Fahrzeuge.

Positive Entwicklung in der Mittelklasse

Deutlich wuchs zudem die Mittelklasse. Modelle wie F 800 GS, F 900 R und F 900 GS trugen dazu bei, dass dieses Segment auf 41.166 Verkäufe kam. Unterhalb von 500 Kubikzentimetern blieben die G-Modelle stabil, während im Bereich Urban Mobility – darunter die Roller C 400 GT und C 400 X sowie die elektrischen CE 04 und CE 02 – zusammen mehr als 18.400 Einheiten abgesetzt wurden.

Für 2026 setzt BMW auf Schub in der Mittelklasse durch den Verkaufsstart der F 450 GS. Ziel bleibt, die Position im Premiumsegment auszubauen – in einem Markt, der strukturell weiterhin unter Druck steht.

Weitere Informationen

Zahlen: BMW Motorrad, Industrieverband-Motorrad e.V. (IVM)

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