Angetrieben wird die neue CFMOTO 1000MT-X von einem modifizierten LC8c-Motor aus der Kooperation der Chinesen mit KTM. In der jetzt gezeigten Konfiguration hat der flüssigkeitsgekühlte Reihen-Twin einen Hubraum von 946 Kubikzentimetern und leistet 113 PS bei 8.500/min, das maximale Drehmoment beträgt 105 Newtonmeter bei 6.250/min. Seine Kraft überträgt der Achtventil-DOHC-Twin über eine Anti-Hopping-Kupplung an ein Sechsganggetriebe und von dort weiter per Kette ans Hinterrad.
Fahrwerk mit hochwertigen Komponenten
Beim Chassis setzt CFMOTO auf eine solide Auslegung mit klarem Offroad-Anspruch. An der Front arbeitet eine 48-Millimeter-Upside-down-Gabel von KYB, hinten ein voll einstellbares Zentralfederbein desselben Herstellers.
Die 1000MT-X soll in zwei Konfigurationen angeboten werden. Mit kurzen Federwegen (jeweils 190 Millimeter) beträgt die Sitzhöhe 830 Millimeter, wer sich für die langen Federwege von 230 Millimetern entscheidet, thront 870 Millimeter über dem Boden.
Gabel wie Mono-Shock sind voll einstellbar, was heißt, dass sich Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung anpassen lassen.
Für die Verzögerung ist Material von Brembo zuständig. Genauer: Am Vorderrad nehmen radial montierte Vierkolbensättel zwei 320-Millimeter-Scheiben in die Zange. Hinten arbeiten ein Zweikolbensattel und eine 260er Scheibe zusammen. Die Elektronik umfasst ein BOSCH-Kurven-ABS sowie eine dreistufige Traktionskontrolle.
