Die neue Moto Morini Kanguro 300 zielt auf Fahrer, die ein unkompliziertes Einsteigermodell mit Geländeambitionen im A2-Segment suchen. Die Kanguro setzt auf einen flüssigkeitsgekühlten Einzylinder mit 300 Kubikzentimetern, der 34 PS bei 9.000 Umdrehungen leistet. Das maximale Drehmoment von 27 Newtonmetern liegt bereits 500 Touren früher an.
A2-Modell mit Offroadambitionen
Die neue Moto Morini Kanguro 300
Moto Morini belebt einen traditionsreichen Modellnamen neu: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 soll die Kanguro 300 als leichtes Adventure Bike an den Start gehen.
Morini verspricht eine gleichmäßige Leistungsabgabe über den gesamten Drehzahlbereich und gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 130 km/h an. Ein zentraler Entwicklungsfokus lag auf einem günstigen Schwerpunkt: Hierfür befindet sich der Tank unter der Sitzbank, was vor allem beim Fahren im Stehen Vorteile bringen kann. Ein Stahlrahmen mit angeschraubtem Aluminium-Heck bildet die Basis des Chassis. Das 21-Zoll-Vorderrad wird von einer 41er USD-Gabel geführt, die Aluschwinge mit 18-Zoll-Hinterrad stützt sich gegen ein Zentralfederbein ab; Federvorspannung und Zugstufendämpfung sind einstellbar. Der Federweg beträgt vorne wie hinten 250 Millimeter.
Im Rückspiegel:
Die Moto Morini Kanguro der 1980er Jahre
Die historische Moto Morini Kanguro war in den 1980ern eine der frühen italienischen Reiseenduros. Ausgestattet mit markentypischem V-Zweizylinder mit 350 oder 500 Kubikzentimetern Hubraum verband sie ein vergleichsweise geringes Gewicht mit brauchbarer Geländetauglichkeit und einer für damalige Verhältnisse hohen Alltagseignung. Charakteristisch waren das schmale Layout, die einfache Technik und eine robuste, unprätentiöse Ausrichtung – Eigenschaften, an die die neue 300er bewusst anknüpft.
Moto Morini 350 X 2 Kanguro (l.). TF-Sonderheft »Enduro Reisen« 1987
Eine abschaltbares Zweikanal-ABS, voll-LED-Ausstattung und ein kompaktes Digitaldisplay gehören zur Serienausstattung der Moto Morini Kanguro 300. Das Trockengewicht liegt bei 145 Kilogramm, die Sitzhöhe bei 880 Millimetern. Die Bodenfreiheit von 280 Millimetern und die schlanke Silhouette mit flachem Übergang von der Sitzbank zur Tankattrappe sollen für Geländetauglichkeit und gute Kontrollierbarkeit sorgen.
Moto Morini plant zwei Varianten: Eine Standardversion in klassischem Enduro-Look, sowie die Kanguro 300 Rally mit niedrigem Vorderradkotflügel, kleiner Scheibe und Verkleidungselementen im Motorbereich. Die zugrundeliegende Technik ist identisch, die Rally-Version bringt allerdings acht Kilogramm mehr Trockengewicht auf die Waage.
Mit der Neuauflage der Kanguro rundet Moto Morini die Palette seiner Adventure Bikes, an deren Spitze die X-Cape 1200 steht, nach unten ab und platziert ein A2-Modell mit legendärem Namen unterhalb der X-Cape 650.
Ihre Vorteile als Print-Abonnent
Satter Inhalt, fairer Preis!
- Zusätzlich E-Paper zum Vorzugspeis von nur 0,80 Euro pro Ausgabe
- Kostenloser Zugang zum digitalen MOTORRAD NEWS- und Motorradfahrer-Archiv
- Bis zu 20% Preisvorteil beim Kauf ausgewählter Produkte in unserem Shop
- Flatrate für die Tour-Datenbank zum Vorzugspreis von nur 9,90 Euro pro Jahr
- Kein Risiko! Sie können das Jahresabonnement nach dem ersten Bezugsjahr jederzeit kündigen
