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Harley-Davidson | Werk Menomonee Falls

Bundeshauptstadt bewirbt sich als Standort

Harleys aus Berlin?

Bekommt Berlin bald ein zweites Motorradwerk? Die Berliner Wirtschaftsförderung soll sich mit dem Vorschlag an Harley-Davidson gewandt haben, Fahrzeuge in der Bundeshauptstadt zu fertigen.

Harley Davidson wird notgedrungen Teile seiner Produktion aus den USA ins Ausland verlagern müssen. Grund sind die Reaktionen der EU auf amerikanische Strafzölle. Hierdurch verteuern sich amerikanische Motorräder derart, dass Harley-Davidson seine Wettbewerbsfähigkeit ernsthaft beeinträchtigt sieht.

Nun hat sich die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, eine Agentur für Wirtschaftsförderung, an der auch das Land Berlin beteiligt ist, an den amerikanischen Motorradhersteller gewandt. Laut Informationen des Tagesspiegel soll die Gesellschaft ein Schreiben an Harley-Davidson gesandt haben. Der Inhalt: Eine freundliche Einladung, in Berlin ein Werk zu errichten. Neben Argumenten wie der Attraktivität der Stadt für Hochqualifizierte aus aller Welt und der Tatsache, dass mit dem BMW-Werk in Spandau bereits eine Motorradfabrik ansässig sei, soll Berlin Partner auch mit dem Image Berlins als »Stadt der Freiheit« geworben haben, was doch prima zum Harley Freedom-Kult passe.

Harley-Davidson in der Bredouille
Die gestern (24.07.2018) vorgestellten Quartalszahlen von Harley-Davidson sind ernüchternd. Der Umsatz sank um 3,3 Prozent auf 1,53 Milliarden US$. Zudem setzte das Unternehmen im zweiten Quartal 2018 mit weltweit 78.428 Maschinen 3,6 Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für das Unternehmen bedrohlich an dieser Zahl ist weniger der absolute Wert. Vielmehr verschleiert ein Zuwachs auf den internationalen Märkten einen starken Rückgang auf dem Heimatmarkt. Und hierin sehen Analysten das Hauptproblem der Marke. Die typischen amerikanischen Harley-Käufer sind ältere Herren. Die scheiden nicht nur altersbedingt absehbar als Kunden aus, sondern sind zudem zu einem nicht unerheblichen Teil der Anhängerschaft Donald Trumps zuzurechnen – und damit potenziell empfänglich für die vom Präsidenten über Twitter verbreiteten Tiraden gegen den Hersteller.

Ob und wie Harley-Davidson auf den Vorschlag aus Berlin reagiert hat, ist derzeit nicht bekannt. Wenig begeistert dürfte jedenfalls US-Präsident Trump von der Offerte sein, der Harley bereits wegen der angekündigten Produktionsverlagerung mit der Ansiedelung ausländischer Mitbewerber in den USA gedroht hatte.

Foto © Harley Davidson

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