Honda Transalp, Modell 2026 – optional mit E-Clutch

Technik-Upgrade

Honda Transalp mit E-Clutch

Ab dem Modelljahr 2026 ist die Honda Transalp optional mit einer automatisierten Kupplung erhältlich. Zusätzliche Abstimmungsmöglichkeiten werten zudem die Federelemente auf.

Honda entwickelt die beliebte Mittelklasse-Reiseenduro XL750 Transalp für das Modelljahr 2026 behutsam weiter. Zu den Updates zählen optische Anpassungen, im Mittelpunkt der Modellpflege steht jedoch die Einführung der nun optional erhältlichen Honda E-Clutch. Das System, bislang nur bei Vierzylinder-Modellen erhältlich, wird erstmals auch für die Reihen-Twins der Transalp und der CB750 Hornet angeboten.

E-Clutch für automatische Gangwechsel

Die E-Clutch ist eine elektronisch gesteuerte Kupplung für Motorräder mit Schaltgetriebe. Sie ermöglicht das Anfahren, Anhalten und Schalten ohne Betätigung des Kupplungshebels. Damit möchte Honda das Fahrgefühl einer konventionellen Schaltung mit dem Komfort halbautomatischer Systeme verbinden. Laut Hersteller soll die Technik besonders im Stadtverkehr aber auch bei häufigen Lastwechseln, etwa bei Offroadeinsätzen, Vorteile bringen. Schaltvorgänge erfolgen demnach weich und präzise, beim Herunterschalten unterstützt eine Autoblipper-Funktion die Drehzahlanpassung. Die E-Clutch arbeitet in Abstimmung mit den Fahrmodi und der elektronischen Gassteuerung.

Honda Transalp, Modell 2026 – optional mit E-Clutch
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Honda Transalp, Modell 2026 – optional mit E-Clutch

Honda Transalp, Modell 2026 – optional mit E-Clutch

Reihen-Twin mit 92 PS und zwei konfigurierbaren Fahrmodi

Unverändert bleibt der bekannte Reihen-Twin, der wie gehabt 92 PS aus 755 Kubikzentimetern Hubraum schöpft. Das moderne Aggregat verfügt über ein elektronisches Drosselklappensystem und bietet vier voreingestellte Fahr-Modi – Sport, Standard, Rain und Gravel – sowie zwei frei konfigurierbare Modi. Neben der Leistungsentfaltung lassen sich Motorbremse und Traktionskontrolle in mehreren Stufen regulieren. Für den Geländeeinsatz kann das ABS am Hinterrad deaktiviert werden.

Gabel und Federbein jetzt voll einstellbar

Ein weiteres technisches Update betrifft das Fahrwerk. Künftig sind sowohl die 43-mm-Showa-Upside-Down-Gabel als auch das hintere Federbein in Vorspannung, Zug- und Druckstufe vollständig einstellbar. Damit reagiert Honda auf Kritik aus der Szene, die bisherigen Federelemente boten nämlich nur begrenzte Anpassungsmöglichkeiten. Der Stahlrahmen und die Aluminium-Schwinge bleiben ebenso unverändert wie die Speichenräder im endurotypischen Format von 21 Zoll vorne und 18 Zoll hinten.

Umfangreiche Serienausstattung

Zur Serienausstattung der XL750 Transalp zählen weiterhin LED-Doppelscheinwerfer, ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Smartphone-Integration via Honda RoadSync sowie ein hinterleuchteter Vierwegeschalter am Lenker. Sicherheitsfeatures wie selbsttätig rückstellende Blinker und ein Notstopp-Signal (ESS) sind ebenfalls Standard. Zur Individualisierung bietet Honda fünf auf unterschiedliche Einsatzschwerpunkte zugeschnittene Zubehörpakete an.

Adventure Ridern mit A2-Führerschein können wie gewohnt eine gedrosselte Variante der Transalp ordern.

Drei neue Dekorvarianten

Optisch unterscheidet sich die Transalp 2026 durch überarbeitete Dekore und drei neue Farbvarianten von der Vorgängergeneration: Ross White Tricolour, Mat Ballistic Black Metallic und Pearl Deep Mud Gray sind die Farben der Saison. Die Standardversion der 2026er Transalp kann ab sofort konfiguriert werden. Der Basispreis beträgt 11.449 Euro. Für die Variante mit E-Clutch wurde noch kein Verfügbarkeitstermin genannt.

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