Ducati Einzylinder Superquadro Mono

Desmo-Single mit 85 PS

Neuer Einzylinder von Ducati: Superquadro Mono

Ducati baut die Modellpalette konsequent weiter aus. Jetzt hat der Motorradhersteller einen extrem potenten Einzylindermotor vorgestellt, der als Antrieb einer neuen Baureihe dienen soll. In Rennkonfiguration verspricht Ducati eine Spitzenleistung von 85 PS.

Mit dem neuen Superquadro Mono belebt Ducati ein fast vergessenes Kapitel der Firmenhistorie wieder: Den Einzylindermotor. Dass es sich bei dieser Entscheidung nicht um einen Schritt in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft handelt, zeigt ein Blick auf die Eckdaten des neuen Ducati Singles. Aus 659 Kubikzentimetern schöpft das extrem kurzhubige Aggregat beachtliche 77,5 PS bei 9.750 U/min. Das maximale Drehmoment von 63 Newtonmetern wird bei 8.000 U/min erreicht. Mit einer Sportauspuffanlage von Termignoni soll sich der Output sogar auf 84,5 PS steigern lassen.

Desmodromik für extreme Drehzahlen

Um diese Werte zu erreichen, bedient sich Ducati der im Rennsport bewährten Technologien der Panigale 1299. So werden die Ventile desmodromisch gesteuert, um die nötige Drehzahlfestigkeit zu erreichen. Die Kolben im sogenannten »Box in Box«-Layout sollen sich durch eine besonders hohe Festigkeit sowie einen geringen Reibungswiderstand auszeichnen. Aus dem gleichen Grund ist der Kolbenbolzen mit der Oberflächenbeschichtung Diamond Like Carbon (DLC) versehen, die auch bei den Kipphebeln der Desmodromik Verwendung findet. Angetrieben wird die Zwangssteuerung durch eine Kette.

Ducati Einzylinder Superquadro Mono
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Ducati Einzylinder Superquadro Mono
Ducati Einzylinder Superquadro Mono
Ducati Einzylinder Superquadro Mono

  Ducati Superquadro Mono im Detail

Die elektronisch angesteuerte Drosselklappe ist oval, ihre Fläche entspricht einem runden Durchmesser von 62 Millimetern. Drei verschiedene Fahrmodi will Ducati für den Single anbieten.

Kompaktes Crossplane-Layout

Das Grundlayout des Ducati Superquadro Mono entspricht der Crossplane-Bauweise, das heißt, der Zylinderkopf sitzt direkt auf dem Kurbelgehäuse, in das die Laufbuchse integriert ist. Letztere besteht wie bei der 1299 Superleggera aus Aluminium, was sich im Zusammenspiel mit dünnen Wandstärken positiv auf die Effizienz der Flüssigkeitskühlung auswirkt.

Um Vibrationen zu reduzieren verfügt der Superquadro Mono über zwei Ausgleichwellen, die zugleich die Wasser- und Ölpumpen antreiben.

Die Kraftübertragung erfolgt über eine Ölbadkupplung mit progressiver hydraulischer Verriegelung sowie ein Sechsganggetriebe. Optional soll ein bidirektionaler Quickshifter verfügbar sein.

In welchem Ducati-Modell der Superquadro Mono sein Debut feiern wird, gibt der Hersteller am 2. November preis.

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