Im Zentrum der Strategie stehen vier Handlungsfelder: Die weitere Gewichtsreduzierung bei Fahrzeugen, die Steigerung der Effizienz von Verbrennungsmotoren, die Entwicklung kompakter Elektro- und Hybridantriebe sowie ein stärker softwaregetriebenes Fahrzeugkonzept. Ergänzt werden diese Ansätze durch neue Recyclingverfahren, den Aufbau einer Biogas-Sparte sowie Maßnahmen zur CO₂-Reduktion in der Produktion.
Verbrennungsmotoren behalten hohen Stellenwert
Anders als manche Wettbewerber verabschiedet sich Suzuki nicht vom klassischen Verbrennungsmotor. Vielmehr sollen bestehende Technologien durch höhere Wirkungsgrade optimiert werden – etwa durch schnellere Verbrennung oder reduzierte Reibung. Parallel arbeitet der Konzern an flexiblen Antrieben für CO₂-neutrale Kraftstoffe. In Indien läuft bereits das erste Motorrad mit FFV-Technologie (FFV = Flexible Fuel Vehicle) in Serie: Die GIXXER SF 250. Zudem wurden mehrere Automodelle auf E20-Kraftstoff umgestellt. Dieses Konzept deutet darauf hin, dass der Verbrenner bei Suzuki auch im Motorradsektor künftig noch eine wichtige Rolle spielen wird – allerdings zunehmend betrieben mit alternativen Kraftstoffen.
