Beim Finale im hessischen Wittgenborn sicherte sich Jan Deitenbach im Training in der allerletzten Runde mit vollem Einsatz die Pole-Position. Zu diesem Zeitpunkt herrschten noch ideale Witterungsbedingungen.
Ganz anders das Bild am Renntag. Bei strömendem Regen und starken Windböen standen zahlreiche Pfützen auf der Strecke. Im ersten Rennen gewann Deitenbach den Start gegen seinen Titelkontrahenten. In Runde zwei wurde Deitenbach dann überholt und blieb bis zum Ende auf dem zweiten Rang. Im zweiten Rennen war die Strecke immer noch nass. Deitenbach gewann erneut den Start und verteidigte trotz Druck die Führung bis ins Ziel. Erneut waren die beiden Spitzenreiter deutlich vor dem Rest des Feldes. „Mein dritter Sieg in diesem Jahr, das ist nicht schlecht“, so Jan Deitenbach. „Ich bin sehr stolz auf mein kleines, aber starkes Team, mit dem ich dieses Jahr erstmals angetreten bin. Ein großer Dank an alle Partner und Unterstützer – und lasst uns den Titel 2026 zurückholen.“