Eindrucksvolle Kulisse und längere Unterbrechungen
Foto: Jochen Bangert

Gut besuchter Hockenheim-Ring

Eindrucksvolle Kulisse und längere Unterbrechungen

Hockenheim. Mitte September stand das Motodrom wieder ganz im Zeichen des historischen Rennsports. Mehr als 380 Starter mit ihren klassischen Motorrädern, Gespannen und Autos hatten in den verschiedenen Klassen gemeldet und entsprechend voll präsentierte sich das Fahrerlager. Durch dieses und die Boxen schlenderten viele Zuschauer und die Sachs-Tribüne war immer gut gefüllt. So bot sich den Fahrern eine eindrucksvolle Kulisse.

Leider kam es durch einige Stürze am Samstag zu längeren Unterbrechungen und so konnten die ersten Wertungsläufe nicht alle wie geplant starten. Im zweiten Durchlauf am Sonntag lief alles wie geplant, doch einsetzender Regen am Nachmittag mischte die Ergebnisse heftig durcheinander. Schade, dass deswegen auch die besonders ausgewählten Maschinen für die Sonderläufe nicht uneingeschränkt zum Einsatz kamen. Bewundert werden konnten sie jedoch in den für sie reservierten Boxen.

Dort herrschte die Farbe gelb vor, hatten doch die Enthusiasten um die Maico-Rennmaschinen viele Sportbikes aus der schwäbischen Produktion angekarrt. Erinnerungen kamen beim Anblick weiterer Zweitakt-Racer auf. Ob von Suzuki, Yamaha, Kawasaki oder Aprilia, sie bestimmten ab den 70-er Jahren das Geschehen in den WM-Klassen von 125, 250 oder 500 Kubik.

Die Namen ihrer Fahrer wie Patrick Fernandez, Ivan Palazesse oder Hans Spaan kennen echte Motorsportfans immer noch. Und die freuten sich, das mit Peter Frohnmeyer oder Bernd und Helmut Kassner einige der früheren Piloten vor Ort waren und man mit ihnen locker ins Gespräch kam.

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Jochen Bangert

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