Die rund 1,3 bis 1,5 Kilometer lange Strecke ist ein natürlicher Rundkurs ohne künstliche Aufschüttungen, Tables oder Steilkurven, der ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten ist. Jährlich wird die Streckenführung an die Gegebenheiten der Natur angepasst. Maximal 20 Fahrer dürfen gleichzeitig 15 Stunden pro Woche auf die Strecke. Erlaubt sind ausschließlich straßenzugelassene oder zulassungsfähige Enduros und Trial-Motorräder. Dagegen sind Motocross-Maschinen, Quads, Trikes, ATVs, Pitbikes und ähnliche Fahrzeuge nicht erlaubt.
Besonders streng sind die Umweltauflagen: Tank- und Umweltmatten sind Pflicht, Reparaturen auf dem Gelände verboten, Kettenöl soll nach Möglichkeit aus dem Lebensmittelbereich stammen. Der Geräuschpegel eines Motorrades darf 98 Dezibel nicht überschreiten, Brülltüten oder offene Auspuffanlagen sind tabu.
Mit dieser Kombination aus klaren Umweltregeln, limitierter Nutzung und naturnaher Streckenführung setzt der Enduro Marl (Vest) e.V. neue Maßstäbe und zeigt, dass Endurofahren und Naturschutz Hand in Hand gehen können.
Zurzeit bemüht sich der Verein eine Jugendgruppe aufzubauen. Weitere Mitglieder sind ebenfalls willkommen.