Rund 300 Starter beim Red-Bull-Stoppelboss
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Acker & Adrenalin

Rund 300 Starter beim Red-Bull-Stoppelboss

Frohburg. Anfang November startete in der Nähe des Frohburger Dreieck ein Stoppelcross-Rennen auf höchstem Niveau. Bei der Premiere von Red-Bull-Stoppelboss gaben 300 Starter aus ganz Deutschland auf einem abgeernteten Maisfeld ordentlich Gas – unter den Augen zweier Weltmeister. Vom Hobbyfahrer bis zum Profi – alle gaben Vollgas, um das erste Red Bull Stoppelboss unter der Aufsicht zweier Weltmeister zu gewinnen.

Die beiden Red Bull-Athleten Manuel „Mani“ Lettenbichler, frischgebackener Hard-Enduro-Weltmeister und Kapitän des blauen Teams, sowie der amtierende MX2-World Champion Simon Längenfelder, Kapitän des roten Teams, waren mittendrin. Während Lettenbichler sich aktiv ins Getümmel stürzte und seine KTM mit Wonne über den Acker prügelte, musste Längenfelder sich auf seine Rolle als Team-Chef konzentrieren: Eine Verletzung, die er sich beim Motocross of Nations in den USA zugezogen hatte, vereitelte den Start des MX2-Champs.

Die Mannschaften lieferten sich allerdings ein spektakuläres Duell auf der rund 2,5 Kilometer langen Strecke – mit Strohballen-Rampen, Baumstammsektionen, engen Kurven und sogar Trecker-Anhänger mit Auffahrrampe. Jeder Sprung, jede Kurve wurde von den 5000 Zuschauern gefeiert.

Nach dem offenen Training am Vormittag galt es, sich im Pre-Finale einen Startplatz fürs Super-Finale zu ergattern. In diesem Showdown traten die 100 schnellsten Piloten mit einem Le-Mans-Start gegeneinander an. Am Ende setzte sich Maximilian Spies mit einer Zeit von 24:39 Minuten durch und krönte sich zum Red Bull Stoppelboss 2025. In der Teamwertung triumphierte Team Simon knapp vor Team Mani.

„Für mich als Einzelfahrer ist es natürlich richtig cool, hier zu gewinnen. Aber auch fürs gesamte Team – was die anderen Fahrer geleistet haben, war echt stark. Wir hatten alle viel Spaß, die Strecke war richtig gut, und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, falls Red Bull Stoppelboss wiederkommt“, sagte der glückliche Sieger Maximilian Spies.

Und auch die beiden Weltmeister waren sich einig: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Fans und Fahrer am Start sind und die Stimmung so unglaublich wird“, sagte Manuel Lettenbichler nach dem Rennen. „Der Boden war top, das Wetter war gut – es war ein großer Erfolg, das erste Mal hier am Frohburger Dreieck.“ Auch Simon Längenfelder zeigte sich begeistert: „Es war einfach eine großartige Zeit – völlig egal, ob wir gewonnen haben oder nicht. Alle waren gut drauf, hatten Spaß – es war ein wirklich beeindruckendes Event.“

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