Aus einem matschigen Geläuf wurde diesmal allerdings nichts: Bei schönstem Herbstwetter mit Blick bis zur Zugspitze wurden eher Staubwolken aufgewühlt. Um den Puls sowohl bei Fahrern als auch bei den Zuschauern hoch zu halten, wurde die Fahrstrecke mit vielen Kurven und künstlich angelegten Hügeln präpariert. So wurde die Strecke durchaus anspruchsvoll.
Zur Startlinie musste jeder Teilnehmer einen Stecken unter dem Arm mitführen, um sein Zweirad aufrecht zu positionieren. Dann galt es zurückzutreten, um in guter traditioneller „Le Mans“ Manier auf die Strecke geschickt zu werden. Das hat auch den Vorteil, dass das große Gedränge am Start ausbleibt und trotzdem ein hoher Funfaktor geboten wird.
Am Samstag war das Gelände ausschließlich zum Trainieren geöffnet, während es am Sonntag schon ab neun Uhr ernst wurde. Die Zukunft des Endurosports war wie die Großen unterwegs, nur auf kleinen Maschinen und auf einem separaten Kurs – und unter viel Beifall.
Eine solch tolle Veranstaltung wäre ohne das enthusiastische Mitwirken vieler Helfer und Unterstützer im Hintergrund nicht möglich: Landwirte, Rettungshelfer und viele Freiwillige mit und ohne Vereinszugehörigkeit packten tatkräftig mit an.
Harry