Combined Charging System globaler Standard

Einheitliche Ladeinfrastruktur

Combined Charging System soll globaler Standard werden

Fahrzeughersteller, Energieversorger und OEM-Hersteller haben sich zu einer breiten Allianz zusammengeschlossen, um mit dem Combined Charging System einen globalen Standard für das Laden von Elektrofahrzeugen zu etablieren.

Die Konkurrenz unterschiedlicher Ladestandards ist einer der Faktoren, die der Akzeptanz batterieelektrisch angetriebener Fahrzeuge entgegenstehen. Für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur, die in ihrer universellen Nutzbarkeit dem derzeitigen Tankstellennetz entspricht, bedarf es eines einheitlichen globalen Standards.

Aus diesem Grund haben der Verband der Automobilindustrie (VDA) und die Charging Interface Initiative (CharIN), eine internationale Vereinigung von Fahrzeugherstellern, Energieversorgern und OEM-Herstellern, eine enge Kooperation vereinbart.

VDA und CharIN beabsichtigen, die Qualität des Ladens zu verbessern und die Schnittstelle zum Verbraucher zu optimieren. Beide Verbände wollen eine gemeinsame Positionen zur weiteren Entwicklung von Ladetechnologie und Infrastruktur erarbeiten, Empfehlungen zum Aufbau geeigneter Ladeinfrastruktur entwickeln, Marktdaten im Bereich der E-Mobilität austauschen sowie bei Veranstaltungen im Kontext des EV-Ladens zusammenarbeiten. Ziel ist es, das Combined Charging System (CCS) als globalen Ladestandard für alle Arten von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen zu etablieren.

CCS das Laden mit Wechselstrom (3 Pins oben) bis zu einer Leistung 350 Kilowatt mit der Möglichkeit für das Schnellladen mit Gleichstrom (2 Pins unten). In Deutschland schreibt die Ladesäulenverordnung bereits vor, dass alle öffentlichen Schnellladestationen mit mehr als 22 Kilowatt Leistung dem CCS-Standard entsprechen.

Mit Material von Autoren-Union Mobilität, Foto: Volkswagen

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