YouGov-Studie »Automobile Services und Consumer Insights«

Deutsche haben wenig Vertrauen in autonome Fahrzeuge

Deutsche haben wenig Vertrauen in autonome Fahrzeuge

Das Vertrauen der Deutschen ins automatisierte Fahren ist nach wie vor gering. Das ergab eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov.

Mit Hochdruck wird rund um den Globus an selbstfahrenden Autos gearbeitet. Nachdem die amerikanischen Tech-Giganten Google und Apple sowie der Newcomer Tesla lange einen kräftigen Vorsprung hatten, sind die etablierten deutschen Autobauer dabei aufzuholen. Während das Thema unter Experten das »Next Big Thing« ist, interessiert sich die Bevölkerung nur mäßig für das automatisierte Fahren. Zudem sehen viele Bürger die neue Technologie mit ihren Risiken kritisch.

Das Datenanalyse-Unternehme YouGov hat Ende März im Rahmen der Studie »Automobile Services und Consumer Insights« 2057 Personen zu ihren Einstellungen rund ums Auto befragt. Dabei gaben 58 Prozent der Befragten an, sich zum Thema autonome Fahrzeuge noch keine Gedanken gemacht zu haben. Nur 23 Prozent haben sich mit dem Gegenstand intensiver beschäftigt. Dass komplett autonome Fahrzeuge den Verkehr sicherer machen, glauben 35 Prozent der Befragten, 42 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Ein knappes Viertel der Studienteilnehmer traut sich keine Einschätzung zu.

Auch in der Motorradszene kocht das Thema regelmäßig wieder hoch. Anlass sind meist spektakuläre Unfälle selbstfahrender Autos. Naturgemäß sind Motorradfahrer als vergleichsweise ungeschützte Verkehrsteilnehmer besonders sensibel gegenüber den Risiken autonomer Mobilität. Dementsprechend melden sich auch Verbände wie die FEMA mit Forderungen an Industrie und Gesetzgeber nach angemessener Berücksichtigung der Belange von Motorradfahrern immer wieder zu Wort.

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