Biker Union bezieht Stellung: Fahrverbote sinnvoll?

Foto: ADAC

Biker Union bezieht Stellung

Fahrverbote sinnvoll?

Koblenz. Der ADAC Mittelrhein e.V. lud Anfang April zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wochenendfahrverbote für Biker – überzogen oder sinnhaft gegen Motorradlärm“. Die Runde wurde im Livestream auf Youtube, Twitter und Facebook übertragen und Zuschauer konnten per Mail Fragen stellen.

Man war sich schnell darüber einig, dass nur ein kleiner Teil der Motorradfahrer durch Fahrweise oder Manipulationen für Probleme sorgt. Und das Streckensperrungen kein probates Mittel sind, stattdessen sollten die hartnäckigen Lärmverursacher zur Vernunft gebracht werden – notfalls auch durch Sanktionen.
Dazu Rolf „Hilton“ Frieling von der Biker Union: „Etwas überrascht hat mich, das der Vertreter des Silent Rider e.V. offenbar erste Absetzungsbewegungen von ihrer unsinnigen Forderung nach einem Geräuschgrenzwert von 80 dB(A) für Motorräder in allen Fahrzuständen gemacht hat. Er sagte auch „Wir wollten laut werden, damit es leiser wird“. Es gibt den schönen Satz „Wer schreit hat unrecht“. Wir halten Lautstärke für kein geeignetes Mittel zur Lösung von Konflikten. Für uns sind sachlich fundierte Argumente ausschlaggebend, die ich in der Silent-Rider-Kampagne bisher vermisse“.
Zum Ende der Motorradsaison im Herbst ist eine Fortsetzung des Gesprächs beim ADAC Mittelrhein geplant, um über die Erfahrungen aus der abgelaufenen Saison zu diskutieren.

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