Hero und Gogoro kooperieren beim Batterietausch für BEVs

Für kleine BEVs

Hero und Gogoro kooperieren beim Batterietausch

Der Tausch des Akkus bringt deutliche Zeitvorteile gegenüber der Aufladung im Fahrzeug. Nun kooperieren Hero, größter Motorradbauer der Welt, und der taiwanesische Hersteller Gogoro beim Aufbau eines Batterietauschsystems. Doch das System hat Grenzen – noch.

Mit den Fortschritten bei der Batterieentwicklung steigt nicht nur die Reichweite batterieelektrischer Fahrzeuge (battery electric vehicle – BEV), auch die Ladezeiten für die Akkus werden immer kürzer. Am schnellsten kommt ein Stromer jedoch an frischen Saft, wenn standardisierte Akkus einfach ausgetauscht werden. Tauschakkus haben zudem den Vorteil, dass bei einem Defekt keine umfangreichen und teuren Arbeiten am Fahrzeug nötig sind – es ist im Idealfall immer ein gut gewarteter Energiespeicher auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit an Bord.

Nachdem sich jüngst die Motorradhersteller Honda, KTM, Piaggio und Yamaha zu einem Konsortium zusammengeschlossen haben, um gemeinsame Batteriestandards zu schaffen, wurde nun die Kooperation von Hero und Gogoro bekannt. Der indische Konzern Hero ist aktuell der größte Hersteller von motorisierten Zweirädern weltweit, während das in Taipeh ansässige Unternehmen Gogoro in Taiwan das bislang größte Netzwerk zum Batterietausch aufgebaut hat.

Die Kooperation der beiden Giganten könnte zusätzlichen Schwung in die Etablierung standardisierter, markenübergreifender Stromspeicherlösungen für Elektromotorräder bringen. Derzeit hat das Prinzip allerdings einen Haken: Es funktioniert nur für kleine Scooter, da die für stark motorisierte Fahrzeuge nötigen Akkus noch deutlich zu schwer und unhandlich für einen schnellen Tausch sind. Allerdings könnte sich dies mit weiteren Fortschritten bei der Batterieentwicklung rasch ändern.

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